Serverland

Serverland

Hardcover
1.88
DatenaustauschJunge LeuteVernetzungRevolution

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Beschreibung

Das Internet ist seit Jahrzehnten abgeschaltet, die Statussymbole von früher sind nur noch Elektroschrott. Reiner, Mitte zwanzig, sammelt Laptops aus dieser lange vergangenen Zeit und wird zum Begründer einer Jugendbewegung, die verklärt, was es früher wohl einmal gab – die Freiheit einer Gesellschaft, die alles miteinander teilt. Mit Hilfe einer Autobatterie gelingt es, eine Verbindung zu lange stillgelegten Servern herzustellen. Die Jugendlichen sehen, was seit Jahrzehnten keiner mehr gesehen hat: das Internet. Mit einem sezierenden Blick auf unsere Gegenwart hat Josefine Rieks einen rasanten wie klugen Roman geschrieben. Ein Debüt, das man mit weit aufgerissenen Augen liest.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Hardcover
Seitenzahl
176
Preis
18.50 €

Autorenbeschreibung

Josefine Rieks wurde 1988 in Höxter geboren, studierte Philosophie und lebt in Berlin. Sie schrieb das Drehbuch zum No-Budget-Film U3000 - Tod einer Indieband. 2017 erhielt sie das Alfred-Döblin-Stipendium. Bei Hanser erschien 2018 ihr erster Roman: Serverland.

Beiträge

2
Alle
1.5

Es hätte was werden können...

Super Plotidee, aber leider lausig umgesetzt. Die Story verbleibt an der Oberfläche, die Figuren werden nicht entwickelt. Als ob das Buch im Stadium der ersten Idee stecken geblieben wäre. Schade, das Potenzial war da, wurde aber nicht gehoben.

2

Also entweder habe ich das Buch nicht verstanden, oder es war wirklich einfach schlecht. Die Idee hat für mich sehr interessant geklungen. An der Umsetzung ist es dann kläglich gescheitert. Ich konnte die Handlungen von Reiner oft nicht nachvollziehen. Die Handlungen wurden aus dem Kontext gerissen. Es wurde wenig beschrieben was er dachte bzw. warum er manche Handlungen ausführte. Außerdem fand ich den Hauptprotagonisten sehr unsympathisch. Er war egoistisch und kleinkariert. Die ganze Geschichte zog sich endlos in die Länge und es passierte eigentlich nicht wirklich etwas, bis auf, dass ein paar junge Erwachsene dem Drogen- und Alkoholkonsum verfielen und über Youtube Videos philosophierten. Der eigentliche Sinn (denke ich) ist dabei wenig hervorgekommen. Die Gesellschaftskritik, die die Jugendlichen äußerten, drehte sich im Kreis. Es ging ständig um dasselbe Thema und sie wurden nicht schlauer daraus, bzw führten die Diskussionen auf eine höhere Ebene.

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