Seltene Erde

Seltene Erde

Hardcover
2.94
DebütromanKosmosNachkriegszeitProsadebut

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Beschreibung

Als die Voyager 1 viele Jahre nach ihrem Start aus dem interstellaren Raum zurück auf die Erde blickt, ist die Welt längst eine andere geworden. Alles, was der Raumsonde bleibt, ist ihre sorgsam ausgewählte Fracht aus Bildern, Musik und Grüßen in 55 Sprachen, um möglichen Außerirdischen vom Leben auf der Erde erzählen zu können. Aber das absolut Fremde lässt sich womöglich nicht nur in fernen Galaxien finden. Auch in einem südamerikanischen Dorf sollen Ufos so häufig sein wie die dort streunenden Hunde. Hierhin folgt Therese nach dem Tod ihrer Großmutter kurzerhand der von der Wissenschaft enttäuschten Astrophysikerin Lenka, die Antworten auf die Frage sucht, was ein Kontakt mit fremden Zivilisationen bedeuten würde. Doch während Therese Lenkas Sehnsucht nach einer anderen Welt beobachtet, spürt sie die Fremdheit zunehmend in den Leerstellen ihrer eigenen Familiengeschichte: Was bleibt vom Hungerwinter 1946/47? Was von der Schwester der Großmutter, die sich nachts in den halb zugefrorenen Main stürzte? Und wie sollte sich in einer Welt, in der innerhalb von zwei Generationen die Geschichten unwiederbringlich verloren gehen können, überhaupt ein ehrliches Bild unseres Planeten zeichnen lassen?

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
368
Preis
24.70 €

Autorenbeschreibung

Eva Raisig, 1984 in Frankfurt am Main geboren, hat Physik studiert und lebt als freie Autorin und Redakteurin in Berlin. Für ihre literarische Arbeit erhielt sie unter anderem ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats und der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin. 2020 war sie Alfred-Döblin-Stipendiatin der Akademie der Künste.

Beiträge

1
Alle
3

Ein ruhiges Buch voller Sehnsüchte. Therese, auf der Suche nach sich und ihren eigenen Wurzeln, Lenka, auf der Suche nach mehr im unendlichen All. Und die Voyager1, ausgesendet um zu finden. Ich war ab der Mitte aber etwas gelangweilt, weil alles (gefühlt) stagnierte. Die Sprache ist schön. Die Metaphern passend. Doch es geschah……wenig. Vielleicht aber wollte auch ich mehr und bin mit den falschen Erwartungen herangegangen. An das Geschriebene muss ich auf jeden Fall denken. Das ist gut, oder?

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