Selbstbestimmte Norm
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Ehrlich gesagt hatte ich mich mit dem Thema in dieser Tiefe noch nie beschäftigt und bin sehr dankbar, dass dieses Buch so breit aufgestellt ist. Dabei stimme ich nicht mit jedem Punkt von Achtelik überein. Beispielsweise ist das verpflichtende „Schwangerschaftskonfliktgespräch“ aus meiner Sicht keineswegs ein Informationsangebot, sondern eine Instanz, die (erwachsenen) Schwangeren abspricht eigenständig in der Lage zu sein Entscheidungen zu fällen. Damit will ich nicht sagen, dass es diese Verschrittung hin zum möglichen Abbruch gar nicht geben sollte, sondern dass sie nicht verpflichtend sein dürfte. Rückblickend glänzt Achtelik mit dem eigenen Forschungsbereich, einer Verwebung aus der nüchternen Pro- und Contra-Argumentation mit der Geschichte, und schiebt den eigenen Standpunkt fast schon unauffällig dazwischen. Auch wenn das Buch 2015 erschien, ist es nicht minder aktuell. »Selbstbestimmte Norm« ist eine wichtige und notwendige innerfeministische Kritik, die es sich zu lesen lohnt. (Ausschnitt aus meiner Rezension, mehr im Beitrag auf Instagram)

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Ehrlich gesagt hatte ich mich mit dem Thema in dieser Tiefe noch nie beschäftigt und bin sehr dankbar, dass dieses Buch so breit aufgestellt ist. Dabei stimme ich nicht mit jedem Punkt von Achtelik überein. Beispielsweise ist das verpflichtende „Schwangerschaftskonfliktgespräch“ aus meiner Sicht keineswegs ein Informationsangebot, sondern eine Instanz, die (erwachsenen) Schwangeren abspricht eigenständig in der Lage zu sein Entscheidungen zu fällen. Damit will ich nicht sagen, dass es diese Verschrittung hin zum möglichen Abbruch gar nicht geben sollte, sondern dass sie nicht verpflichtend sein dürfte. Rückblickend glänzt Achtelik mit dem eigenen Forschungsbereich, einer Verwebung aus der nüchternen Pro- und Contra-Argumentation mit der Geschichte, und schiebt den eigenen Standpunkt fast schon unauffällig dazwischen. Auch wenn das Buch 2015 erschien, ist es nicht minder aktuell. »Selbstbestimmte Norm« ist eine wichtige und notwendige innerfeministische Kritik, die es sich zu lesen lohnt. (Ausschnitt aus meiner Rezension, mehr im Beitrag auf Instagram)





