Schwarze Vögel
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Beschreibung
1802 wurde in Island ein Liebespaar verurteilt, weil beide angeblich ihre jeweiligen Ehegatten aus dem Weg geräumt hatten. Gunnar Gunnarsson studierte die Akten dieses Falls und verwandelte sie in einen sprachlich eleganten und raffiniert gebauten Roman. 1929 erstmals erschienen, gilt er immer noch als der »unübertroffene isländische Krimi Nr. 1«.
Buchinformationen
Beiträge
"Schwarze Vögel“ ist ein Buch über eine unerfüllbare Liebe, über den schmalen Grat zwischen Schuld oder Unschuld und über eine verhängnisvolle Vorverurteilung von Menschen. Das Buch basiert auf Gerichtsakten aus dem frühen 19. Jahrhundert: Ein Liebespaar wird in Island zum Tode verurteilt, weil sie ihre jeweiligen Ehepartner kaltblütig ermordet haben sollen, um einander heiraten zu können. Gunnar Gunnarsson hat aus den Fakten einen hervorragenden Roman konstruiert, der in die Abgründe von Leidenschaft, Eifersucht und Missgunst eintaucht. Einen "klassischen" Krimi darf man hier nicht erwarten; umso mehr zieht die Geschichte jedoch mit ihren vielschichtigen Charakteren, der genauen Sprache und einer einzigartigen Stimmung in den Bann. (Vermisst habe ich eine Landkarte Islands und ein Personenverzeichnis. Ich hatte mit den ganzen isländischen Orts- und Personennamen gelegentlich Probleme.)
Beschreibung
1802 wurde in Island ein Liebespaar verurteilt, weil beide angeblich ihre jeweiligen Ehegatten aus dem Weg geräumt hatten. Gunnar Gunnarsson studierte die Akten dieses Falls und verwandelte sie in einen sprachlich eleganten und raffiniert gebauten Roman. 1929 erstmals erschienen, gilt er immer noch als der »unübertroffene isländische Krimi Nr. 1«.
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"Schwarze Vögel“ ist ein Buch über eine unerfüllbare Liebe, über den schmalen Grat zwischen Schuld oder Unschuld und über eine verhängnisvolle Vorverurteilung von Menschen. Das Buch basiert auf Gerichtsakten aus dem frühen 19. Jahrhundert: Ein Liebespaar wird in Island zum Tode verurteilt, weil sie ihre jeweiligen Ehepartner kaltblütig ermordet haben sollen, um einander heiraten zu können. Gunnar Gunnarsson hat aus den Fakten einen hervorragenden Roman konstruiert, der in die Abgründe von Leidenschaft, Eifersucht und Missgunst eintaucht. Einen "klassischen" Krimi darf man hier nicht erwarten; umso mehr zieht die Geschichte jedoch mit ihren vielschichtigen Charakteren, der genauen Sprache und einer einzigartigen Stimmung in den Bann. (Vermisst habe ich eine Landkarte Islands und ein Personenverzeichnis. Ich hatte mit den ganzen isländischen Orts- und Personennamen gelegentlich Probleme.)




