Schilf

Schilf

E-Book
3.589

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Beschreibung

"Wir haben nicht alles gehört, dafür das meiste gesehen, denn immer war einer von uns dabei. Ein Kommissar, der tödliches Kopfweh hat, eine physikalische Theorie liebt und nicht an den Zufall glaubt, löst seinen letzten Fall. Ein Kind wird entführt und weiß nichts davon. Ein Arzt tut, was er nicht soll. Ein Mann stirbt, zwei Physiker streiten, ein Polizeiobermeister ist verliebt. Am Ende scheint alles anders, als der Kommissar gedacht hat - und doch genau so. Die Ideen des Menschen sind die Partitur, sein Leben ist eine schräge Musik. So ist es, denken wir, in etwa gewesen." Mit diesen Worten beginnt eine unerhörte Kriminalgeschichte, die der Gegenwart und dem Leser alles abverlangt. Juli Zeh, eine der aufregendsten und intelligentesten Autorinnen ihrer Generation, entwirft in ihrem dritten Roman das Szenario eines Mordes, wie wir es uns bisher nicht vorstellen konnten. Virtuos, sinnlich, rasant, erbarmungslos und scharfsinnig treibt sie ihre Geschichte bis zum grotesken Finale - und erklärt ganz nebenbei das physikalische Phänomen der Zeit.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
E-Book
Seitenzahl
384
Preis
10.99 €

Beiträge

9
Alle
4

Schwierig und zugleich großartig

Wie bei fast allen Büchern von Juli Zeh hieß es die erste Buchhälfte lang "durchhalten". Durch die Fachgespräch musste ich einige Abschnitte/ Seiten mehrfach lesen um überhaupt mitzukommen. Aber dann, ab der zweiten Hälfte fügt sich alles, macht Sinn, ist absolut spannend und liest sich im Nu weg. Tolles Buch!

1

Uff.

Also, das muss man mögen. Zweifelsohne ist Juli Zeh eine unfassbar intelligente, wortgewandte Autorin. Aber hier treibt sie es mit poetischer, sinnbildlicher Sprache doch eher auf die Spitze. Das war mir zu aufgesetzt, zu gewollt intellektuell, zu anstrengend, zu langatmig. Wenn man das mag und die Lust hat, sich da durch zu beißen, mag es am Ende sicher eine tolle Geschichte sein, aber ich konnte irgendwann nicht mehr weiterlesen. Dass ich ein Buch vorzeitig beende oder gar keine Lust mehr habe, es in die Hand zu nehmen, gibt es selten. Bei Juli Zeh habe ich das auch überhaupt nicht erwartet. Unter Menschen war so feinfühlig, so großartig geschrieben, so mitreißend. Davon hier gar keine Spur, als hätten die beiden Bücher zwei völlig verschiedene Autorinnen geschrieben. Nein, das hat sich diesmal leider nicht gelohnt.

3

Physikalisch und Philosophisch

Ein Buch was man nicht so einfach wegliest. Am Anfang kommen viele Gedanken und Theorien zu einer Weltformel auf. Der ganze Roman und der Mordfall sind von Fragen des Seins und des Zufall durchzogen. Selbst der Kommisar ist in seiner eigener Welt. Ein Buch was man nicht gelesen haben sollte außer man versteht ein wenig von Physik.

2

Schöner Schreibstil , anstrengende Story

4

Ich habe „Schilf“ von Juli Zeh heute morgen beendet und es hat eine ganze Weile gedauert. Die Art zu Schreiben von Juli Zeh ist wundervoll, aber sie führt auch dazu, dass ich über jedes Wort, jeden Satz, jeden Abschnitt, jedes Kapitel erst einmal nachdenken muss, bevor ich zum nächsten übergehen kann. Zudem ist die Geschichte sehr intensiv und keine leichte Kost. Dazu kommen einige physikalische Theorien, die es erst einmal zu verstehen gilt. Insgesamt ein richtig gutes Buch, das ich sehr empfehlen kann! Ich habe es sehr genossen, brauche aber jetzt als nächstes erstmal etwas Leichteres.

1

Nach über der Hälfte abgebrochen. Es ging für mich beim besten Willen nicht weiter. Ich habe nichts gegen Juli Zeh, finde sogar Unterleuten richtig gelungen. Aber hier war auf den ersten Seiten bei der Beschreibung der Stadt Freiburg im Breisgau für mich schon klar, dass dies stilistisch ganz anders ist. Positiv würde man es metaphorisch und süffisant bezeichnen. Für mich wirkte es aber unecht, gewollt, zu ambitioniert. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass sie sich die Aufgabe gestellt hatte, einen Krimi gepaart mit diffizilen physikalischen Theorie über Raum und Zeit, gespickt mit skurrilen Figuren und jedes Nomen garniert mit einen mehr oder weniger sinnlosen Adjektiv (gelangweilte Kiefern, teilnahmslose Schränke) zu schreiben. Das ist ihr auch in dieser Komplexität gelungen, hat aber leider zur Konsequenz, dass es mich wirklich langweilte, teilweise sogar richtig ärgerte. Keine annähernd echte Menschen verhalten sie in ihren jeweiligen Rollen so wie beschrieben. Völlig klischeehaftet und überkonstruiert. Überhaupt nicht mein Geschmack.

5

Herrlich abgedreht, clever und ungewöhnlich.

1

Nach über der Hälfte abgebrochen. Es ging für mich beim besten Willen nicht weiter. Ich habe nichts gegen Juli Zeh, finde sogar Unterleuten richtig gelungen. Aber hier war auf den ersten Seiten bei der Beschreibung der Stadt Freiburg im Breisgau für mich schon klar, dass dies stilistisch ganz anders ist. Positiv würde man es metaphorisch und süffisant bezeichnen. Für mich wirkte es aber unecht, gewollt, zu ambitioniert. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass sie sich die Aufgabe gestellt hatte, einen Krimi gepaart mit diffizilen physikalischen Theorie über Raum und Zeit, gespickt mit skurrilen Figuren und jedes Nomen garniert mit einen mehr oder weniger sinnlosen Adjektiv (gelangweilte Kiefern, teilnahmslose Schränke) zu schreiben. Das ist ihr auch in dieser Komplexität gelungen, hat aber leider zur Konsequenz, dass es mich wirklich langweilte, teilweise sogar richtig ärgerte. Keine annähernd echte Menschen verhalten sie in ihren jeweiligen Rollen so wie beschrieben. Völlig klischeehaftet und überkonstruiert. Überhaupt nicht mein Geschmack.

4

Es ist wissenschaftlich und literarisch betrachtet ein sehr gutes Buch. Ich habe allerdings ein wenig Zeit gebraucht, um mich darin einzufinden. Großartig waren die Schlagabtäusche der Wissenschaftler, genaues Lesen empfiehlt sich hier. Ebenso war die Geschichte so vielschichtig und reich an Irrungen und Wirrungen. Das ist definitiv mal ein anderer Kriminalroman! Das Buch hat meine Neugier auf weitere Romane von Juli Zeh geweckt :].

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