Schattenkrieg
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Beschreibung
Die Druidenchronik - der Auftakt zu einer großen Fantasy-Saga Druiden kämpfen gegen einen mächtigen Schattenlord Keelin ist eine stressgeplagte Krankenschwester in Inverness. Ihre Nächte sind erfüllt von Alpträumen. Als sie feststellt, dass diese Träume Wirklichkeit sind, gerät ihr Leben komplett aus den Fugen. Plötzlich wird sie von düsteren Schattenwesen gejagt und findet Zuflucht bei Druiden, die in einer anderen Welt als archaische Herrscher die Traditionen jahrtausendealter Stämme bewachen. Doch die erhoffte Sicherheit findet sie hier nicht - ein großer Konflikt zwischen Schatten und Stämmen bahnt sich an. Und während die Druiden Ränke und Intrigen schmieden, rüsten die Schattenlords zum Krieg. Keelin erkennt, dass auch sie kämpfen werden muss, um in dem heraufziehenden Konflikt nicht unterzugehen. Derrien, seines Zeichens ein keltischer Druide, glaubte, die Schattenarmee des dunklen Lords Rushai endgültig besiegt zu haben, doch plötzlich mehren sich die Anzeichen, dass die Schatten zurück sind - und mit Menschenwesen,, die von ihnen zu Sklaven gemacht werden. Aus der modernen Außenwelt dringen sie in die archaishe Innenwelt ein - um die Kelten und Bretonen zurückzudrängen. Auch wenn er den Krieg verabscheut, so scheint Derrien keine Wahl zu haben, als sich dem dunklen Gegner erneut zu stellen. Doch da gerät er in eine magische Falle...
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Andreas Saumweber hat in Erlangen und Tromsø Medizin studiert und sich viel mit nordischer und keltischer Mythologie beschäftigt. Nach seinem Examen lebt und arbeitet er in Bayreuth.
Beiträge
Ein lesenswerter und erfrischender Fantasyroman ...
Andreas Saumweber gelingt es überraschend gut unsere reale Welt mit einer historischen Fantasywelt zu verbinden. Unsere Welt in den späten 90ern: überall verschwinden Menschen spurlos, Arbeitslosigkeit und Kriminalität findet sich auf einem Höhepunkt. Keelin, eine überarbeitete Krankenschwester, wird von seltsamen Träumen heimgesucht, in der sie sich in einer nahezu real wirkenden Welt wiederfindet, die sie an die Mittelaltermärkte erinnert. Und schon bald stellt sie fest, dass dies keineswegs nur Träume sind und sie von dunklen Wesen gejagt wird. Offizierin Veronika Wagner ist in den Kosovo versetzt worden, wo sie die Fallschirmjägertruppe leiten soll. Keine leichte Aufgabe für eine Frau in der deutschen Bundeswehr. Doch warum scheinen ihre Männer so gewalttätig gegenüber den Einheimischen zu sein? Währenddessen ist Derrien, der Anführer der Waldläufer in der "Innenwelt", den "Schatten" auf der Spur. Sie scheinen sich erneut in ganzen Dörfern und Ansiedlungen zu sammeln und sich auf einen großen Krieg vorzubereiten. Entschlossen folgt er mit seinen Männern der Fährte und gerät in einen Hinterhalt. Ronan, der Fürst der Bretonen, kann zunächst seinem Bruder Derrien kaum glauben: die Schatten sollen sich erneut formieren? Als sich Derriens Vermutung als Gewissheit herausstellt, heißt es auch für Ronan in den Krieg zu ziehen - alles andere würde er sich lieber wünschen. Baturix, der Bannerträger von Fürst Cintorix, verdankt seinem Herrn das Leben, dass er führt. Einst kam er aus der Außenwelt, und nur dem Wohlwollen Cintorix' verdankt er seine Familie und seinen Besitz. Da ist es doch das Mindeste selbst und mit den drei Söhnen in den Krieg zu ziehen, oder? Ich war überrascht als ich die ersten Seiten dieses Buches las. Ein Fantasyroman, dessen erstes Kapitel in den 90er Jahren unserer realen Welt spielt? Ich war skeptisch. Doch schon bald fand ich heraus, dass der Autor beide Welten geschickt miteinander verwoben hat und ihm so eine Geschichte gelungen ist, die durchaus mal etwas anderes, neues - und vorallem wirklich lesenswert - ist. Saumwebers Charaktere können durchweg überzeugen. Sie reagieren oft unvorhergesehen, sind alles andere als platt gezeichnet, sondern erscheinen zeitweilen regelrecht "echt" und lassen durch die verschiedenen Perspektivwechsel eine große Nähe zu den Personen aber auch zur Geschichte selbst zu. Da geschieht es schon einmal, dass der Autor ein Ereignis aus der Perspektive zweier Protagonisten erzählt - und das ist erfreulich erfrischend zu lesen. Darüberhinaus haben die Charaktere allerhand menschliche Schwächen, doch gerade dies lässt sie richtig symphatisch erscheinen. Neben den gelungenen Protagonisten erzählt der Autor von einem meist spannenden Geschehen in einer mittelalterlichen (Fantasy-)Welt. Hier gibt es Druiden, die verschiedene magische Fähigkeiten besitzen und oftmals aus politischen Gründen aber auch zu Reisezwecken zwischen der Innen- und Außenwelt pendeln. Ab und an können sie einen Menschen in der Außenwelt auftun, der magische Fähigkeiten entwickelt hat und fortan in der Innenwelt als Druide ausgebildet wird. Doch schnell müssen sie dabei sein, denn auch die "Schatten" machen Jagd auf diese Magiebegabten. Nach Jahrzehnten der Ruhe in der Innenwelt, drohen die "Schatten" - magische, dunkle, tyrannische Wesen - mit ihren Formorern erneut die Innenwelt und ihre Menschen zu vernichten. Während die Schatten reichlich Armeen zusammenstellen konnten - denn Formorer sind nichts anderes als aus der Außenwelt verschleppte, bemitleidenswerte Männer, Frauen, Kinder und Alte aus unserer Welt, zu Untertanen versklavt - werden die Bewohner der Innenwelt, bereits durch zahlreiche vorangegangene Kriege gegen die Schatten, immer weniger. Aus diesem Plot schließt sich, dass es in "Schattenkrieg" vorallem um Politik, Kriegsführung und die Menschen hinter der Kriegerfassade geht. Doch dies gelingt dem Autor in einer lockeren und kurzweiligen Sprache zu erzählen, dass man Seite um Seite einfach so wegliest. Und schließlich sind es nicht zuletzt die Figuren in dieser Geschichte, die den Leser an den Roman fesseln und man mit ihnen regelrecht mitfiebert. Gerade die Perspektivwechsel zwischen den Figuren fand ich fantastisch. So erlebt man die Ereignisse mit verschiedenen Figuren mit, was abermals für Spannung sorgt. Und nach knapp 800 Seiten sind einem viele Charaktere ans Herz gewachsen, auch wenn man sich am Ende von dem ein oder anderen verabschieden muss. Einziges Manko dieses Buches mögen die hin und wieder auftretenden Längen sein. Wenngleich diese eher spärlich vertreten sind, lassen sie das Geschehen immermal ins Stocken geraten. Fazit: Andreas Saumweber ist ein lesenswerter und erfrischender Fantasyroman gelungen, der größtenteils spannend und mitreisend erzählt wird und seine Leser schon bald in die "Innenwelt" mit seinen facettenreichen, sympathischen Charakteren entführt
Beschreibung
Die Druidenchronik - der Auftakt zu einer großen Fantasy-Saga Druiden kämpfen gegen einen mächtigen Schattenlord Keelin ist eine stressgeplagte Krankenschwester in Inverness. Ihre Nächte sind erfüllt von Alpträumen. Als sie feststellt, dass diese Träume Wirklichkeit sind, gerät ihr Leben komplett aus den Fugen. Plötzlich wird sie von düsteren Schattenwesen gejagt und findet Zuflucht bei Druiden, die in einer anderen Welt als archaische Herrscher die Traditionen jahrtausendealter Stämme bewachen. Doch die erhoffte Sicherheit findet sie hier nicht - ein großer Konflikt zwischen Schatten und Stämmen bahnt sich an. Und während die Druiden Ränke und Intrigen schmieden, rüsten die Schattenlords zum Krieg. Keelin erkennt, dass auch sie kämpfen werden muss, um in dem heraufziehenden Konflikt nicht unterzugehen. Derrien, seines Zeichens ein keltischer Druide, glaubte, die Schattenarmee des dunklen Lords Rushai endgültig besiegt zu haben, doch plötzlich mehren sich die Anzeichen, dass die Schatten zurück sind - und mit Menschenwesen,, die von ihnen zu Sklaven gemacht werden. Aus der modernen Außenwelt dringen sie in die archaishe Innenwelt ein - um die Kelten und Bretonen zurückzudrängen. Auch wenn er den Krieg verabscheut, so scheint Derrien keine Wahl zu haben, als sich dem dunklen Gegner erneut zu stellen. Doch da gerät er in eine magische Falle...
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Andreas Saumweber hat in Erlangen und Tromsø Medizin studiert und sich viel mit nordischer und keltischer Mythologie beschäftigt. Nach seinem Examen lebt und arbeitet er in Bayreuth.
Beiträge
Ein lesenswerter und erfrischender Fantasyroman ...
Andreas Saumweber gelingt es überraschend gut unsere reale Welt mit einer historischen Fantasywelt zu verbinden. Unsere Welt in den späten 90ern: überall verschwinden Menschen spurlos, Arbeitslosigkeit und Kriminalität findet sich auf einem Höhepunkt. Keelin, eine überarbeitete Krankenschwester, wird von seltsamen Träumen heimgesucht, in der sie sich in einer nahezu real wirkenden Welt wiederfindet, die sie an die Mittelaltermärkte erinnert. Und schon bald stellt sie fest, dass dies keineswegs nur Träume sind und sie von dunklen Wesen gejagt wird. Offizierin Veronika Wagner ist in den Kosovo versetzt worden, wo sie die Fallschirmjägertruppe leiten soll. Keine leichte Aufgabe für eine Frau in der deutschen Bundeswehr. Doch warum scheinen ihre Männer so gewalttätig gegenüber den Einheimischen zu sein? Währenddessen ist Derrien, der Anführer der Waldläufer in der "Innenwelt", den "Schatten" auf der Spur. Sie scheinen sich erneut in ganzen Dörfern und Ansiedlungen zu sammeln und sich auf einen großen Krieg vorzubereiten. Entschlossen folgt er mit seinen Männern der Fährte und gerät in einen Hinterhalt. Ronan, der Fürst der Bretonen, kann zunächst seinem Bruder Derrien kaum glauben: die Schatten sollen sich erneut formieren? Als sich Derriens Vermutung als Gewissheit herausstellt, heißt es auch für Ronan in den Krieg zu ziehen - alles andere würde er sich lieber wünschen. Baturix, der Bannerträger von Fürst Cintorix, verdankt seinem Herrn das Leben, dass er führt. Einst kam er aus der Außenwelt, und nur dem Wohlwollen Cintorix' verdankt er seine Familie und seinen Besitz. Da ist es doch das Mindeste selbst und mit den drei Söhnen in den Krieg zu ziehen, oder? Ich war überrascht als ich die ersten Seiten dieses Buches las. Ein Fantasyroman, dessen erstes Kapitel in den 90er Jahren unserer realen Welt spielt? Ich war skeptisch. Doch schon bald fand ich heraus, dass der Autor beide Welten geschickt miteinander verwoben hat und ihm so eine Geschichte gelungen ist, die durchaus mal etwas anderes, neues - und vorallem wirklich lesenswert - ist. Saumwebers Charaktere können durchweg überzeugen. Sie reagieren oft unvorhergesehen, sind alles andere als platt gezeichnet, sondern erscheinen zeitweilen regelrecht "echt" und lassen durch die verschiedenen Perspektivwechsel eine große Nähe zu den Personen aber auch zur Geschichte selbst zu. Da geschieht es schon einmal, dass der Autor ein Ereignis aus der Perspektive zweier Protagonisten erzählt - und das ist erfreulich erfrischend zu lesen. Darüberhinaus haben die Charaktere allerhand menschliche Schwächen, doch gerade dies lässt sie richtig symphatisch erscheinen. Neben den gelungenen Protagonisten erzählt der Autor von einem meist spannenden Geschehen in einer mittelalterlichen (Fantasy-)Welt. Hier gibt es Druiden, die verschiedene magische Fähigkeiten besitzen und oftmals aus politischen Gründen aber auch zu Reisezwecken zwischen der Innen- und Außenwelt pendeln. Ab und an können sie einen Menschen in der Außenwelt auftun, der magische Fähigkeiten entwickelt hat und fortan in der Innenwelt als Druide ausgebildet wird. Doch schnell müssen sie dabei sein, denn auch die "Schatten" machen Jagd auf diese Magiebegabten. Nach Jahrzehnten der Ruhe in der Innenwelt, drohen die "Schatten" - magische, dunkle, tyrannische Wesen - mit ihren Formorern erneut die Innenwelt und ihre Menschen zu vernichten. Während die Schatten reichlich Armeen zusammenstellen konnten - denn Formorer sind nichts anderes als aus der Außenwelt verschleppte, bemitleidenswerte Männer, Frauen, Kinder und Alte aus unserer Welt, zu Untertanen versklavt - werden die Bewohner der Innenwelt, bereits durch zahlreiche vorangegangene Kriege gegen die Schatten, immer weniger. Aus diesem Plot schließt sich, dass es in "Schattenkrieg" vorallem um Politik, Kriegsführung und die Menschen hinter der Kriegerfassade geht. Doch dies gelingt dem Autor in einer lockeren und kurzweiligen Sprache zu erzählen, dass man Seite um Seite einfach so wegliest. Und schließlich sind es nicht zuletzt die Figuren in dieser Geschichte, die den Leser an den Roman fesseln und man mit ihnen regelrecht mitfiebert. Gerade die Perspektivwechsel zwischen den Figuren fand ich fantastisch. So erlebt man die Ereignisse mit verschiedenen Figuren mit, was abermals für Spannung sorgt. Und nach knapp 800 Seiten sind einem viele Charaktere ans Herz gewachsen, auch wenn man sich am Ende von dem ein oder anderen verabschieden muss. Einziges Manko dieses Buches mögen die hin und wieder auftretenden Längen sein. Wenngleich diese eher spärlich vertreten sind, lassen sie das Geschehen immermal ins Stocken geraten. Fazit: Andreas Saumweber ist ein lesenswerter und erfrischender Fantasyroman gelungen, der größtenteils spannend und mitreisend erzählt wird und seine Leser schon bald in die "Innenwelt" mit seinen facettenreichen, sympathischen Charakteren entführt




