Running Between the Pages

Running Between the Pages

Taschenbuch
4.29

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Beschreibung

Saras Leben wird auf den Kopf gestellt, als sie nach einem Streit mit ihrer Schwiegermutter in einen Autounfall gerät und die Erinnerungen der letzten fünf Jahre verliert - und somit auch alle an ihren Ehemann Marvin. Bei dem Versuch, Konflikte zu vermeiden, wieder in ihr altes Leben zu finden und sich erneut in Marvin zu verlieben, trifft sie auf Cary: eine mysteriöse, aber charmante Buchhändlerin, die ihr als Einzige Halt zu schenken scheint. Cary schleicht sich trotz Saras Schuldgefühlen und Sorgen in kürzester Zeit in ihr Herz. Nun steht Sara vor einem Dilemma: Versucht sie ihre Vergangenheit wiederzuerlangen oder wagt sie den Neuanfang, den die verlorene Erinnerung ihr ermöglicht?

Buchinformationen

Haupt-Genre
Liebesromane
Sub-Genre
Wholesome
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
346
Preis
18.00 €

Autorenbeschreibung

Kim Kristin ist eine junge Debütautorin aus dem Münsterland. In ihrer Freizeit beschäftigt sie sich neben dem Schreiben mit Lesen, Karate, ihrem Job als Sozialarbeiterin oder ihrem Familienhund. Seit 2024 führt sie einen Booktok-Account auf Tiktok unter dem Namen @kimchi.books. Running Between the Pages ist ihr Debütroman und beschäftigt sich nicht nur mit ihren eigenen Erfahrungen als queere Frau, sondern auch mit toxischen Beziehungsverhältnissen und Schicksalsschlägen, die man leider nicht immer kontrollieren kann.

Beiträge

5
Alle
4.5

Eine sehr schöne queere Romance, die zum Nachdenken anregt. Kann ich von Herzen empfehlen 🌺 Es geht um die Liebe aber auch um Bauchgefühl, um Ausbrechen und sich neu erfinden.

4

Was ein intensives Debüt! Sara verliert das Gedächtnis an die letzten Jahre, nachdem sie bei einem erneuten fiesen Streit mit ihrer Schwiegermutter emotionsgeladen ins Auto steigt und einen Unfall erleidet. Konfrontiert mit ihrer ihr unbekannten Vergangenheit, die einen Ehemann und ein Haus voller verlorener Erinnerungen beinhaltet, flüchtet sie regelmäßig in eine kleine Buchhandlung. Die Buchhändlerin Cary weiß genau, welchen Lesestoff Sara braucht und berührt einen Teil ihrer selbst, der ihr nach all den Strapazen verloren geglaubt scheint. Sie kommen sich näher, entgegen der wachsenden Schulgefühle und auch der stillen Trauer, die Cary umgibt. Kann Sara ihre Erinnerungen zurückbekommen und ihr Gefühlschaos bändigen? Ich will mir garnicht vorstellen, was es bedeutet, nach einem wochenlangen Koma in sein Leben zurückfinden zu müssen, an das man keine langjährigen Erinnerungen mehr hat. Der Weg zur Selbstfindung war total authentisch und gut beschrieben, ich habe mir selbst die Fragen gestellt, die Sara auf ihrem Weg begegnen. Die Autorin Kim Kristin schafft es, uns in die Ambivalenz der Situation durchzuführen: Die Verantwortung des alten Lebens; dass man keine Schuld trägt, wenn das Leben so nicht mehr fortzuführen ist; der Verlust und die Findung seiner Selbst, Freundschaften und familiäre Unterstützung und der Grad zur Übergriffigkeit; das Gefühl, von der Zeit abgehängt worden zu sein; das Gefühl, aufholen zu wollen und gleichzeitig zu flüchten… Was mir aufgefallen und eher weniger gefallen hat, ist, dass der Konflikt mit ihrer Schwiegermutter, der auch tragend war für die Konflikte innerhalb ihrer Beziehung und Ehe, plötzlich fallengelassen wurde und im “Rettungsversuch” ihrer Beziehung garkeine Rolle gespielt hatte. Obwohl andere Teile ihrer Persönlichkeit damit in Konflikt standen, spielte es plötzlich keine Rolle mehr oder wurde auch nicht nochmal aufgegriffen, das hat mich irritiert, weil ich darauf gewartet habe. Sara und Cary hingegen überzeugen mit nur so sprühenden Funken und einer großen Menge Eingeständnis und Transparenz, auch nach einer emotionalen Achterbahn, die mich nur durch das Buch hat fliegen lassen. Running between her pages ist ein sehr unterhaltsamer Page-turner, der mit fast schon dramatischer Art und Weise nicht mehr loslässt. Ich liebe auch Buchläden als Setting sehr gerne und hätte mir auch die ein oder andere Empfehlung von Cary abgestaubt…

4

„Running Between the Pages“ von Kim konnte mich vor allem mit dem sehr angenehmen Schreibstil überzeugen. Ich bin gut durch die Seiten gekommen und hatte insgesamt ein wirklich schönes Leseerlebnis. Die Geschichte spielt in Berlin, was ich persönlich eher selten lese. Bücher, die in Deutschland spielen, fallen mir am Anfang oft etwas schwerer, weil ich mich erst an das Setting gewöhnen muss. Das lag aber überhaupt nicht an der Autorin oder ihrem Schreibstil, sondern einfach an meiner Gewohnheit. Sobald ich in der Geschichte angekommen war, hat mich die Handlung gut abgeholt. Der Aufbau der Story hat mir wirklich gut gefallen und auch die Thematik rund um den Gedächtnisverlust fand ich sehr spannend. Nach dem Unfall hatte ich direkt großes Mitgefühl mit Sara. Ich stelle es mir unglaublich schwer vor, nach einem Unfall die Erinnerungen der letzten fünf Jahre zu verlieren und dann in ein „fremdes“ Zuhause zurückzukehren mit Menschen, die man eigentlich kennen sollte, aber nicht mehr kennt. Allerdings hatte ich ein bisschen Probleme damit, mit Sara warm zu werden. Anfangs hatte ich wirklich Mitleid mit ihr, doch dann ging mir vieles mit Cary etwas zu schnell. Gleichzeitig hatte ich auch total Mitleid mit Marvin, weil er sich wirklich Mühe gegeben hat, sie nicht zu bedrängen und alles in ihrem Tempo angehen wollte. Besonders schwierig fand ich Stellen, in denen Sara dachte, dass sie sich zu einem Lächeln zwingen muss, aber im nächsten Moment Dinge getan hat, die sie eigentlich gar nicht wollte, wie zum Beispiel ihn zu küssen, obwohl es sich für sie nicht richtig angefühlt hat und eher aus Mitleid geschah. Natürlich weiß niemand, wie man in so einer Situation wirklich reagieren würde, wenn man sie nicht selbst erlebt hat. Trotzdem hatte ich manchmal das Gefühl, dass sie es aus meiner Sicht nicht wirklich ernsthaft versucht hat. Stattdessen ging es nach dem ersten Zusammentreffen mit Cary, nachdem sie aus dem Krankenhaus entlassen wurde, sehr schnell und ich hatte den Eindruck, dass Marvin dadurch etwas zu schnell in den Hintergrund gerückt ist. Das ist auch der Hauptgrund, warum ich mit Sara nicht ganz warm geworden bin. Es war für mich eine Mischung aus Mitgefühl und gleichzeitig dem Gedanken von „Sag mal…“ 😅 Die queere Romance an sich fand ich aber wirklich schön umgesetzt und auch der Schreibstil konnte mich durchgehend überzeugen. Gegen Ende gab es dann noch eine Entwicklung, die mich wirklich sprachlos zurückgelassen hat, besonders in Bezug auf Marvin. Ohne zu spoilern hat diese Wendung für mich einiges wieder etwas geraderücken können, vor allem weil ich mit Saras Verhalten zwischendurch meine Schwierigkeiten hatte. Insgesamt eine emotionale Geschichte mit einem angenehmen Schreibstil, interessanter Thematik und einer queeren Romance, die gut umgesetzt wurde. Ich vergebe 3,75 Sterne – aufgerundet auf 4 Sterne. ⭐️

4

Toller Debütroman

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Man wird zum Nachdenken angeregt und setzt sich mit moralischen Fragen auseinander. Die Charaktere sind sehr gut geschrieben und man kann sich definitiv in Saras Gefühlswelt reindenken. Ich kann das Buch definitiv empfehlen!

4

Starker und packender Debütroman über Neuanfänge

Running between the pages ist eine sehr authentische und nahbare Geschichte über zwei Frauen, die sich unter nicht ganz so optimalen Startbedingungen kennen lernen. Nach einem Autounfall leidet Sara an einer Amnesie und kann sich nicht mehr an ihren Ehemann Marvin erinnern. Während sie verzweifelt versucht wieder in ihr altes Leben zu finden , begegnet sie in einem Buchladen der mysteriösen aber liebevollen Buchhändlerin Cary, die sich nach und nach immer mehr in ihr Herz schleicht. Kann Sara den Neuanfang wagen, den ihr die verlorene Erinnerung ermöglicht? *** Diese Frage zieht sich durch das Buch. Das Thema Amnesie ist sehr gut ausgearbeitet und durch die Ich Perspektive lernt man Sara und Carys Gefühlswelt kennen und lacht und leidet mit ihnen mit. Die Protagonisten habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen, weil sie sehr authentisch sind. Der Schreibstil von Kim Kristin ist angenehm flüssig, humorvoll mit wenig Spice aber viel Tension . Der Roman ist packend und bewegend zugleich, wobei ich mir an manchen Stellen noch etwas mehr Spannung gewünscht hätte. Deswegen gibt es von mir 4 sehr verdiente Sterne. 🌟 Ich hoffe in Zukunft noch viele 📚 vielleicht wieder queere Bücher von der Autorin zu lesen. Klare Empfehlung

Starker und packender Debütroman über Neuanfänge
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