Prinzip Ungefähr
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Caspar-Maria Russo, wurde 1994 in Eddelsen geboren und wuchs in Hamburg auf. Er studierte in Freiburg und Wien Germanistik und Komparatistik. Russo ist Sprecher von Hörbüchern und er wurde 2017 mit seiner Inszenierung „Das bin ich nicht“ zum Theatertreffen der Jugend eingeladen. Seit 2021 erscheinen seine Theaterstücke beim S. Fischer Verlag, 2022 erhielt er den exil literaturpreis, das Stück „draußen ist wetter“ war 2023 für den Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts nominiert. Er erhielt zahlreiche Stipendien, darunter das Dramatiker*innenstipendium und das Projektstipendium des BMKÖS. „Prinzip Ungefähr“ ist sein Debütroman. Caspar-Maria Russo lebt in Wien.
Beiträge
Wie ein Rausch fühlt es sich an, Masha und Iggy eine Weile zu begleiten. Ein durchaus empfehlenswerter und unterhaltsamer Rausch - mit ernsten und wirklich tiefgründigen Passagen.
Masha und Iggy sind ein Paar - aber irgendwie auch nicht. Masha studiert halbherzig Medizin, ist dabei aber überaus erfolgreich. Und Iggy will Filmemacher werden, sehr krampfhaft und leider nicht erfolgreich. Beide wohnen in Wien und haben eine Vorliebe für Parmigiano und Diebstahl. Ach und dann reisen sie nach Italien. 🍬 Wie witzig, sympathisch, skurril und wild können Charaktere in einem Roman sein? Masha und Iggy haben da ein neues Level erreicht. Ich fand es ungemein schön, die beiden näher kennenzulernen und hinter die Fassade zu blicken. Die meiste Zeit verhalten sich die beiden seltsam und nach und nach erfahren wir die Gründe. Allgemein ist das Thema (Online-)Dating ein schwieriges. Wie schwierig macht dieser Roman wunderbar und mit ganz viel Humor klar. Und weil Masha von ihrer Mutter ein so unvorstellbar seltsames Bild von S3xualität mitbekommen hat, wird alles noch hundert Mal weirder. Ich muss jetzt was verraten (no judge): Der Roman hat in mir an ein paar Stellen dasselbe Gefühl ausgelöst, das ich vor 15 Jahren beim Lesen von „Feuchtgebiete“ hatte. Eine Mischung aus Faszination und Übelkeit - im positivsten Sinne. 😅 Ich möchte das nicht näher begründen, sonst würde ich zu viel verraten. Aber erzählt mir mal, ob es euch ähnlich ging. Ich liebe das Tabulose in diesem Buch und finde es toll, dass ich einfach genau das lesen durfte, was in anderen Büchern vielleicht nur zwischen den Zeilen steht. Ob ich mich mit Masha und Iggy anfreunden könnte, weiß ich nicht genau. Wahrscheinlich wären mir beide einfach zu kompliziert. Über ihre bizarre, verflochtene Verbundenheit zu lesen, kann ich aber wärmstens empfehlen. Mashas Mutter-Tochter-Beziehung hat mich arg mitgenommen und zeigt, was in jüngsten Jahren zuhause schief gehen kann, und wie das einfach ein Leben lang unseren Charakter prägt. Lest das mal, ich mochte es!

eine wilde Fahrt durch die Generation „beziehungsunfähig“
Es geht um Iggy und Mascha. Mascha ist nach Wien gezogen und erzählt, wie sie Iggy im ICE kennenlernt und die beiden anfangen zu daten. Ohne Label, weil beide nicht so richtig drüber reden können, aber eigentlich wollen. Die beiden erleben verdammt viel zusammen, vom Alltag über das erste Weihnachten ohne die Familie bis zu einem Trip nach Italien. Als Leserin will man die beiden so oft schütteln, aber ich fands auch gleichzeitig so real und relatable (auch wenn viele Situationen natürlich absolut überspitzt waren, was das Lesen wiederum aber unglaublich bereichert hat). Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm und wiedererkennbar wahrgenommen. Eigentlich bin ich kein Fan von fehlenden Anführungszeichen, aber hier hat es mich tatsächlich nicht gestört. „Prinzip Ungefähr“ hat mich schmunzeln lassen, kopfschüttelnd lesen lassen und am Ende auch etwas lost zurück gelassen.

Willkommen in Generation “Beziehungsunfähig”
In “Prinzip Ungefähr” begleiten wir Iggy und Masha, die sich lieben aber immer wieder verpassen. Es müssen erst einige Dinge passieren, bevor sie zueinander finden. Der Autor versucht uns Leser auf eine wilde Achterbahn Fahrt zum Thema Generation “Beziehungsunfähig” mitzunehmen. Der Schreibstil ist alltagstauglich und einfach gehalten. Man kommt sehr schnell durch. Leider muss ich persönlich feststellen, dass mir die Protagonisten zu anstrengend und unsympathisch waren. Ich konnte mich leider nicht mit Ihnen identifizieren und fand sie teilweise sehr nervig. Die Handlung hätte mehr Tiefe haben können. Ich habe generell auch eine andere Story erwartet. Für mich ist es leider ein Nein. *Rezensionsexemplar
Caspar-Maria Russos Debütroman „Prinzip Ungefähr“ ist eine temporeiche, kluge und bitterkomische Auseinandersetzung mit der Liebe im digitalen Zeitalter – voller absurder Abenteuer, gesellschaftlicher Reflexionen und zutiefst menschlicher Unsicherheiten. Im Mittelpunkt stehen Masha und Iggy, zwei Endzwanziger in Wien, die sich zufällig in einem steckengebliebenen ICE kennenlernen. Während Masha ihr Liebesleben über Dating-Apps organisiert, hadert Iggy mit seiner Angst, sich auf eine Beziehung einzulassen – oder schlimmer noch, sich dabei unbewusst in überholte Geschlechterrollen zu verstricken. Gemeinsam mit der todkranken Valeria begeben sie sich auf eine turbulente Reise nach Italien – eine Fahrt voller unerwarteter Wendungen, skurriler Begegnungen und bewegender Einsichten. Von gestohlenen Käselaiben, nächtlichen Kirchen-Einbrüchen bis hin zum Nacktbaden im Wörthersee – das Leben hält für sie so manche Überraschung bereit. Russo trifft mit seinem Debütroman den Nerv einer Generation, die zwischen Beziehungsmodellen, Feminismus und Selbstoptimierung navigiert – und dabei oft genau das verpasst, worum es eigentlich geht: ehrliche Gefühle. Besonders eindrucksvoll ist, wie er diese Zerrissenheit nicht nur theoretisch diskutiert, sondern in Mashas und Iggys widersprüchlichem Handeln greifbar macht. Es wird gelogen, gestohlen, gegrübelt und analysiert – nur nicht gesagt, was offensichtlich ist. Caspar-Maria Russo erzählt diese Geschichte mit einer wunderbaren Mischung aus Leichtigkeit und Humor, die Dialoge sprühen vor Witz und Charme. Besonders Masha sticht mit ihrer schlagfertigen und leicht chaotischen Art hervor – eine Figur, die man sofort ins Herz schließt. Der humorvolle, schnelle Erzählstil sorgt dafür, dass die Geschichte trotz ihrer inhaltlichen Schwere nie erdrückt. Dennoch bleibt eine gewisse Distanz: Während die Dialoge messerscharf sind und die gesellschaftliche Selbstkritik punktgenau trifft, bleibt die emotionale Tiefe manchmal auf der Strecke. Vielleicht spiegelt das aber genau das Dilemma der Figuren wider: Ein Leben, das durch permanente Reflexion so zergliedert wird, dass man kaum mehr einfach „sein“ kann. Doch hinter all dem Humor steckt auch eine tiefere Botschaft: dass das Leben selten geradeaus verläuft, dass Umwege manchmal notwendig sind und dass wahre Nähe nicht in großen Worten, sondern oft im stillen Verstehen liegt. „Prinzip Ungefähr“ ist ein Roman für alle, die an die Liebe glauben, auch wenn sie kompliziert ist – eine ebenso berührende wie unterhaltsame Reise, die man nicht so schnell vergisst. Absolut empfehlenswert! 🩷💚

Ein wilder Ritt auf einem Rad Parmigiano!
Prinzip ungefähr von Caspar-Maria Russo beschreibt, wie schwierig es ist in dieser schnelllebige, digitalen Zeit Beziehung herzustellen, zu pflegen, zu überdenken und sich dabei selbst treu zu bleiben. Mit Dating Apps, Maibäumen, brillanten Filmideen und einem großen Rad Parmigiano. Dabei gehts nicht nur um die wahre Liebe sondern auch um besondere Freundschaften, Vertrauen sowie die Verarbeitung der Vergangenheit und um den Umgang mit der Ungewissheit der Zukunft Ich hab mich beim Lesen dieses rasanten Debütromans richtig gut amüsiert, viel gelacht, mich auch ertappt gefühlt. Alles in allem ein wilder Ritt!
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Caspar-Maria Russo, wurde 1994 in Eddelsen geboren und wuchs in Hamburg auf. Er studierte in Freiburg und Wien Germanistik und Komparatistik. Russo ist Sprecher von Hörbüchern und er wurde 2017 mit seiner Inszenierung „Das bin ich nicht“ zum Theatertreffen der Jugend eingeladen. Seit 2021 erscheinen seine Theaterstücke beim S. Fischer Verlag, 2022 erhielt er den exil literaturpreis, das Stück „draußen ist wetter“ war 2023 für den Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts nominiert. Er erhielt zahlreiche Stipendien, darunter das Dramatiker*innenstipendium und das Projektstipendium des BMKÖS. „Prinzip Ungefähr“ ist sein Debütroman. Caspar-Maria Russo lebt in Wien.
Beiträge
Wie ein Rausch fühlt es sich an, Masha und Iggy eine Weile zu begleiten. Ein durchaus empfehlenswerter und unterhaltsamer Rausch - mit ernsten und wirklich tiefgründigen Passagen.
Masha und Iggy sind ein Paar - aber irgendwie auch nicht. Masha studiert halbherzig Medizin, ist dabei aber überaus erfolgreich. Und Iggy will Filmemacher werden, sehr krampfhaft und leider nicht erfolgreich. Beide wohnen in Wien und haben eine Vorliebe für Parmigiano und Diebstahl. Ach und dann reisen sie nach Italien. 🍬 Wie witzig, sympathisch, skurril und wild können Charaktere in einem Roman sein? Masha und Iggy haben da ein neues Level erreicht. Ich fand es ungemein schön, die beiden näher kennenzulernen und hinter die Fassade zu blicken. Die meiste Zeit verhalten sich die beiden seltsam und nach und nach erfahren wir die Gründe. Allgemein ist das Thema (Online-)Dating ein schwieriges. Wie schwierig macht dieser Roman wunderbar und mit ganz viel Humor klar. Und weil Masha von ihrer Mutter ein so unvorstellbar seltsames Bild von S3xualität mitbekommen hat, wird alles noch hundert Mal weirder. Ich muss jetzt was verraten (no judge): Der Roman hat in mir an ein paar Stellen dasselbe Gefühl ausgelöst, das ich vor 15 Jahren beim Lesen von „Feuchtgebiete“ hatte. Eine Mischung aus Faszination und Übelkeit - im positivsten Sinne. 😅 Ich möchte das nicht näher begründen, sonst würde ich zu viel verraten. Aber erzählt mir mal, ob es euch ähnlich ging. Ich liebe das Tabulose in diesem Buch und finde es toll, dass ich einfach genau das lesen durfte, was in anderen Büchern vielleicht nur zwischen den Zeilen steht. Ob ich mich mit Masha und Iggy anfreunden könnte, weiß ich nicht genau. Wahrscheinlich wären mir beide einfach zu kompliziert. Über ihre bizarre, verflochtene Verbundenheit zu lesen, kann ich aber wärmstens empfehlen. Mashas Mutter-Tochter-Beziehung hat mich arg mitgenommen und zeigt, was in jüngsten Jahren zuhause schief gehen kann, und wie das einfach ein Leben lang unseren Charakter prägt. Lest das mal, ich mochte es!

eine wilde Fahrt durch die Generation „beziehungsunfähig“
Es geht um Iggy und Mascha. Mascha ist nach Wien gezogen und erzählt, wie sie Iggy im ICE kennenlernt und die beiden anfangen zu daten. Ohne Label, weil beide nicht so richtig drüber reden können, aber eigentlich wollen. Die beiden erleben verdammt viel zusammen, vom Alltag über das erste Weihnachten ohne die Familie bis zu einem Trip nach Italien. Als Leserin will man die beiden so oft schütteln, aber ich fands auch gleichzeitig so real und relatable (auch wenn viele Situationen natürlich absolut überspitzt waren, was das Lesen wiederum aber unglaublich bereichert hat). Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm und wiedererkennbar wahrgenommen. Eigentlich bin ich kein Fan von fehlenden Anführungszeichen, aber hier hat es mich tatsächlich nicht gestört. „Prinzip Ungefähr“ hat mich schmunzeln lassen, kopfschüttelnd lesen lassen und am Ende auch etwas lost zurück gelassen.

Willkommen in Generation “Beziehungsunfähig”
In “Prinzip Ungefähr” begleiten wir Iggy und Masha, die sich lieben aber immer wieder verpassen. Es müssen erst einige Dinge passieren, bevor sie zueinander finden. Der Autor versucht uns Leser auf eine wilde Achterbahn Fahrt zum Thema Generation “Beziehungsunfähig” mitzunehmen. Der Schreibstil ist alltagstauglich und einfach gehalten. Man kommt sehr schnell durch. Leider muss ich persönlich feststellen, dass mir die Protagonisten zu anstrengend und unsympathisch waren. Ich konnte mich leider nicht mit Ihnen identifizieren und fand sie teilweise sehr nervig. Die Handlung hätte mehr Tiefe haben können. Ich habe generell auch eine andere Story erwartet. Für mich ist es leider ein Nein. *Rezensionsexemplar
Caspar-Maria Russos Debütroman „Prinzip Ungefähr“ ist eine temporeiche, kluge und bitterkomische Auseinandersetzung mit der Liebe im digitalen Zeitalter – voller absurder Abenteuer, gesellschaftlicher Reflexionen und zutiefst menschlicher Unsicherheiten. Im Mittelpunkt stehen Masha und Iggy, zwei Endzwanziger in Wien, die sich zufällig in einem steckengebliebenen ICE kennenlernen. Während Masha ihr Liebesleben über Dating-Apps organisiert, hadert Iggy mit seiner Angst, sich auf eine Beziehung einzulassen – oder schlimmer noch, sich dabei unbewusst in überholte Geschlechterrollen zu verstricken. Gemeinsam mit der todkranken Valeria begeben sie sich auf eine turbulente Reise nach Italien – eine Fahrt voller unerwarteter Wendungen, skurriler Begegnungen und bewegender Einsichten. Von gestohlenen Käselaiben, nächtlichen Kirchen-Einbrüchen bis hin zum Nacktbaden im Wörthersee – das Leben hält für sie so manche Überraschung bereit. Russo trifft mit seinem Debütroman den Nerv einer Generation, die zwischen Beziehungsmodellen, Feminismus und Selbstoptimierung navigiert – und dabei oft genau das verpasst, worum es eigentlich geht: ehrliche Gefühle. Besonders eindrucksvoll ist, wie er diese Zerrissenheit nicht nur theoretisch diskutiert, sondern in Mashas und Iggys widersprüchlichem Handeln greifbar macht. Es wird gelogen, gestohlen, gegrübelt und analysiert – nur nicht gesagt, was offensichtlich ist. Caspar-Maria Russo erzählt diese Geschichte mit einer wunderbaren Mischung aus Leichtigkeit und Humor, die Dialoge sprühen vor Witz und Charme. Besonders Masha sticht mit ihrer schlagfertigen und leicht chaotischen Art hervor – eine Figur, die man sofort ins Herz schließt. Der humorvolle, schnelle Erzählstil sorgt dafür, dass die Geschichte trotz ihrer inhaltlichen Schwere nie erdrückt. Dennoch bleibt eine gewisse Distanz: Während die Dialoge messerscharf sind und die gesellschaftliche Selbstkritik punktgenau trifft, bleibt die emotionale Tiefe manchmal auf der Strecke. Vielleicht spiegelt das aber genau das Dilemma der Figuren wider: Ein Leben, das durch permanente Reflexion so zergliedert wird, dass man kaum mehr einfach „sein“ kann. Doch hinter all dem Humor steckt auch eine tiefere Botschaft: dass das Leben selten geradeaus verläuft, dass Umwege manchmal notwendig sind und dass wahre Nähe nicht in großen Worten, sondern oft im stillen Verstehen liegt. „Prinzip Ungefähr“ ist ein Roman für alle, die an die Liebe glauben, auch wenn sie kompliziert ist – eine ebenso berührende wie unterhaltsame Reise, die man nicht so schnell vergisst. Absolut empfehlenswert! 🩷💚

Ein wilder Ritt auf einem Rad Parmigiano!
Prinzip ungefähr von Caspar-Maria Russo beschreibt, wie schwierig es ist in dieser schnelllebige, digitalen Zeit Beziehung herzustellen, zu pflegen, zu überdenken und sich dabei selbst treu zu bleiben. Mit Dating Apps, Maibäumen, brillanten Filmideen und einem großen Rad Parmigiano. Dabei gehts nicht nur um die wahre Liebe sondern auch um besondere Freundschaften, Vertrauen sowie die Verarbeitung der Vergangenheit und um den Umgang mit der Ungewissheit der Zukunft Ich hab mich beim Lesen dieses rasanten Debütromans richtig gut amüsiert, viel gelacht, mich auch ertappt gefühlt. Alles in allem ein wilder Ritt!












