Perspective(s): A Novel
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Beschreibung
As dawn breaks over the city of Florence on New Year’s Day 1557, Jacopo da Pontormo is discovered lying on the floor of a church, stabbed through the heart. Above him are the frescoes he labored over for more than a decade―masterpieces all, rivaling the works of Michelangelo in the Sistine Chapel. When guards search his quarters, they find an obscene painting of Venus and Cupid―with the face of Venus replaced by that of Maria de’ Medici, the Duke of Florence’s oldest daughter. The city erupts in chaos.
Who could have committed these crimes: murder and lèse-majesté? Giorgio Vasari, the great art historian, is picked to lead the investigation. Letters start to fly back and forth―between Maria and her aunt Catherine de’ Medici, the queen of France; between Catherine and the scheming Piero Strozzi; and between Vasari and Michelangelo―carrying news of political plots and speculations about the identity of Pontormo’s killer. The truth, when it comes to light, is as shocking as the bold new artworks that have made Florence the red-hot center of European art and intrigue.
Bursting with characters and historical color, Laurent Binet’s Perspective(s) is a whodunit like no other―a labyrinthine murder mystery that shows us Renaissance Florence as we’ve never seen it before. This is a dark, dazzling, unforgettable read.
Buchinformationen
Beiträge
Mord, Intrigen, Verrat, Verschwörung und ganz viel Kunst. Das Ganze in Form eines Briefromans. Laurent Binet hat einen wirklich außergewöhnlichen Krimi geschrieben (wobei ich nicht sicher bin ob man es tatsächlich als Krimi bezeichnen kann). Aber egal wie. Es ist ein sehr lesenswertes Buch das mich wirklich begeistert hat.
Ein Krimi/ Roman im 16. Jahrhundert, komplett in Briefform verfasst mit unterschiedlichen Sichtweisen der VerfasserInnen. Alle Stränge laufen zusammen und ergeben ein Bild am Ende, über das man gut diskutieren kann. Mir war es etwas zu langatmig und teilweise einfach zu viele Personen und Namen. Das hat mich teils verwirrt und teils sehr angestrengt.
»Der Künstler ist ein Prophet, weil er mehr als die anderen die Vorstellung von Gott hat, die genau die Unendlichkeit ausmacht, dieses Unvorstellbare, Unbegreifliche. Und doch...Unvorstellbar gewiss, doch nicht undarstellbar [...] Und nun, dank den Malern [...] [kann] man jenseits sehen. Dem Auge erlauben, Mauern zu durchdringen.«
Kampf um politische und ästhetische Vormacht im Florenz des 16. Jahrhunderts
*Spoilerfreie Rezension* Florenz im 16. Jahrhundert: Der Maler Jacopo da Pontormo wird brutal ermordet aufgefunden, Teile seines Werks sind übermalt. Der Herzog von Florenz, Cosimo de‘ Medici, leitet Ermittlungen ein, während seine Verwandte, Catherine de Médicis, Königin von Frankreich, gegen Florenz und seine Macht intrigiert - wobei Cosimos Tochter Maria zwischen die Fronten gerät und zum politischen Spielball wird. Es offenbaren sich diverse Kämpfe um Macht, gegen Zensur und für die Schönheit. Auch der in Rom arbeitende Exilflorentiner Michelangelo mischt mit. Während der Mord an Jacopo untersucht wird und weitere mysteriöse Geschehnisse in Florenz aufgedeckt werden, entbrennen im Übergang von der Renaissance zum Manierismus hitzige Diskussionen um Ästhetik: Was darf Kunst? Was soll Kunst? Was ist schön? In Form eines geschickten und spannend aufgebauten Briefromans offenbaren sich diverse ‚Perspektiven‘ auf Macht, Kunst, die Rolle der Frau, Religion und Ästhetik. Geschickt nutzt Binet, wie auch in vorangehenden Werken wie „Eroberung“, die literarische Form, um Kontroversen zu generieren, parallel zu erzählen und dabei Spannung aufzubauen und durch diverse Wendungen aufrecht zu halten. Ein spannendes und formal wie sprachlich durchweg überzeugendes Werk.
Beschreibung
As dawn breaks over the city of Florence on New Year’s Day 1557, Jacopo da Pontormo is discovered lying on the floor of a church, stabbed through the heart. Above him are the frescoes he labored over for more than a decade―masterpieces all, rivaling the works of Michelangelo in the Sistine Chapel. When guards search his quarters, they find an obscene painting of Venus and Cupid―with the face of Venus replaced by that of Maria de’ Medici, the Duke of Florence’s oldest daughter. The city erupts in chaos.
Who could have committed these crimes: murder and lèse-majesté? Giorgio Vasari, the great art historian, is picked to lead the investigation. Letters start to fly back and forth―between Maria and her aunt Catherine de’ Medici, the queen of France; between Catherine and the scheming Piero Strozzi; and between Vasari and Michelangelo―carrying news of political plots and speculations about the identity of Pontormo’s killer. The truth, when it comes to light, is as shocking as the bold new artworks that have made Florence the red-hot center of European art and intrigue.
Bursting with characters and historical color, Laurent Binet’s Perspective(s) is a whodunit like no other―a labyrinthine murder mystery that shows us Renaissance Florence as we’ve never seen it before. This is a dark, dazzling, unforgettable read.
Buchinformationen
Beiträge
Mord, Intrigen, Verrat, Verschwörung und ganz viel Kunst. Das Ganze in Form eines Briefromans. Laurent Binet hat einen wirklich außergewöhnlichen Krimi geschrieben (wobei ich nicht sicher bin ob man es tatsächlich als Krimi bezeichnen kann). Aber egal wie. Es ist ein sehr lesenswertes Buch das mich wirklich begeistert hat.
Ein Krimi/ Roman im 16. Jahrhundert, komplett in Briefform verfasst mit unterschiedlichen Sichtweisen der VerfasserInnen. Alle Stränge laufen zusammen und ergeben ein Bild am Ende, über das man gut diskutieren kann. Mir war es etwas zu langatmig und teilweise einfach zu viele Personen und Namen. Das hat mich teils verwirrt und teils sehr angestrengt.
»Der Künstler ist ein Prophet, weil er mehr als die anderen die Vorstellung von Gott hat, die genau die Unendlichkeit ausmacht, dieses Unvorstellbare, Unbegreifliche. Und doch...Unvorstellbar gewiss, doch nicht undarstellbar [...] Und nun, dank den Malern [...] [kann] man jenseits sehen. Dem Auge erlauben, Mauern zu durchdringen.«
Kampf um politische und ästhetische Vormacht im Florenz des 16. Jahrhunderts
*Spoilerfreie Rezension* Florenz im 16. Jahrhundert: Der Maler Jacopo da Pontormo wird brutal ermordet aufgefunden, Teile seines Werks sind übermalt. Der Herzog von Florenz, Cosimo de‘ Medici, leitet Ermittlungen ein, während seine Verwandte, Catherine de Médicis, Königin von Frankreich, gegen Florenz und seine Macht intrigiert - wobei Cosimos Tochter Maria zwischen die Fronten gerät und zum politischen Spielball wird. Es offenbaren sich diverse Kämpfe um Macht, gegen Zensur und für die Schönheit. Auch der in Rom arbeitende Exilflorentiner Michelangelo mischt mit. Während der Mord an Jacopo untersucht wird und weitere mysteriöse Geschehnisse in Florenz aufgedeckt werden, entbrennen im Übergang von der Renaissance zum Manierismus hitzige Diskussionen um Ästhetik: Was darf Kunst? Was soll Kunst? Was ist schön? In Form eines geschickten und spannend aufgebauten Briefromans offenbaren sich diverse ‚Perspektiven‘ auf Macht, Kunst, die Rolle der Frau, Religion und Ästhetik. Geschickt nutzt Binet, wie auch in vorangehenden Werken wie „Eroberung“, die literarische Form, um Kontroversen zu generieren, parallel zu erzählen und dabei Spannung aufzubauen und durch diverse Wendungen aufrecht zu halten. Ein spannendes und formal wie sprachlich durchweg überzeugendes Werk.











