Ost*West*frau*

Ost*West*frau*

von
Hardcover
3.717

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Beschreibung

Was hat unser Frausein mit Ost und West zu tun? »Ost*West*frau*. Wie wir wurden, wer wir sind« ist eine subjektive Erkundung, eine transgenerationale und feministische Momentaufnahme.

Vor 35 Jahren scheiterte der erste Ost-West-Frauenkongress. Was hat sich seitdem bewegt?

»Die Anthologie von Franziska Hauser und Maren Wurster ist eine vielstimmige und äußerst lesenswerte Momentaufnahme der aktuellen feministischen Debatte.« MDR Kultur

Von Prägungen und Zuschreibungen handeln diese Texte, erzählt anhand der eigenen Biografie, der eigenen Intimität. Eine Idee, die aus einer Begegnung der ostdeutschen Autorin Franziska Hauser und ihrer westdeutschen Kollegin Maren Wurster entstand. Sie stellten fest, dass nicht jede Ost-Frau emanzipierte Arbeiterin oder Künstlerin war, die problemlos Familie und Job jonglierte, und nicht jede West-Frau den Haushalt schmiss und in stiller Abhängigkeit vom Ehemann die Kinder großzog. Sowieso – »Ost« und »West« ist vielschichtig, unsere Lebensentwürfe speisen sich aus mehr als politischen Systemen. Überall finden sich Aufbegehren und widersprüchliche Vielfalt. Und doch geben die Fragen der Anthologie unerwartete literarische Antworten: Wie prägt das Großwerden in verschiedenen Gesellschaftssystemen unsere Sexualität, unsere Mutterschaft, die Liebe? Gibt es böse und gute Kinderstuben? Sind Kind- und Fremdheitserfahrungen politisch? Wie kann Begegnung möglich sein und bleiben Differenzen?

Mit Beiträgen von:
Asal Dardan, Charlotte Gneuß, Daniela Dahn, Florian Werner, Franziska Hauser, Julia Wolf, Katja Kullmann, Kenah Cusanit, Kerstin Hensel, Maren Wurster, Mechthild Lanfermann, Nadège Kusanika, Olga Hohmann, PS – Politisch Schreiben, Ruth Herzberg, Sabine Peters, Sabine Rennefanz, Thomas Brussig

»Dieses Buch schafft, was nur wenige Bücher schaffen: Es bringt uns dazu, unsere Geschichten über unsere Ost- oder Westsozialisierung neu zu erzählen. Umwerfend.« Bettina Wilpert

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Literarische Essays
Format
Hardcover
Seitenzahl
256
Preis
22.70 €

Beiträge

5
Alle
5

Sehr schöne Texte, die auch Lust machen, sich mit anderen Werken der Autorinnen zu beschäftigen. Irritierend fand ich allerdings den DDR-schönenden Text der Herausgeberin Franziska Hauser. Dennoch große Empfehlung, wenn man sich für das Thema interessiert, weil es einfach sehr interessante und berührende persönliche Geschichten sind.

4

Sehr interessant 🧐

Ost*West*Frau ist eine sehr interessante Anthologie mit vielen Beiträgen von weiteren Autoren/Journalisten. Es werden Vergleiche gezogen wie sich das Frau sein in Ost- und Westdeutschland entwickelt haben und welche Folgen es in der heutige. Zeit haben könnte. Die Gastbeträge sind häufig die persönlichen Erfahrungen von den den Autor*innen und immer verschiedene Themen, die abgedeckt wurden. Sehr interessant und facettenreich. Ich in sehr empfehlenswertes Buch, wenn man sich für die Thematik Frau sein in Ost-/ Westdeutschland interessiert. *Rezensionsexemplar

2

Mir ist nicht klar geworden, was das Buch möchte

Ich habe etwas ganz anderes erwartet. Vom Vorwort bis Ende war ich auf der Suche nach einem roten Faden und worum es eigentlich gehen soll. Konnte mich leider gar nicht abholen.

3

Das Buch OstWestFrau versammelt Essays über die Erfahrungen von Frauen in Ost- und Westdeutschland – ein spannendes Thema, das in vielen Texten interessante Perspektiven eröffnet. Besonders einige Essays fand ich aufschlussreich und anregend, da sie neue Denkansätze boten und gesellschaftliche Entwicklungen hinterfragten. Allerdings konnte mich der Großteil der Beiträge nicht wirklich fesseln. Das mag auch daran liegen, dass die behandelten Themen und Lebensrealitäten für mich persönlich weniger relevant sind. Dadurch fiel es mir schwer, eine tiefere Verbindung zu den Texten aufzubauen. Insgesamt bietet das Buch sicherlich wertvolle Einblicke in die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Ost- und Westsozialisationen von Frauen. Wer sich für diese Thematik interessiert, wird hier einige anregende Texte finden – für mich persönlich blieb der Mehrwert jedoch begrenzt.

4

Wilde Mischung aus Texten mit politisch inkorrekten Wörtern (Z-Wort, I-Wort) und/oder Inhalt (2025 erschienen und eine ganze Seite nur übers Gendern?! Und das von einer „Linken“…) und wirklich guten, spannenden Texten. Manche Texte verdienen 0 Sterne, manche 5. Möchte das Buch aber nicht missen.

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