Oh Boy

Oh Boy

von
E-Book
3.04

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Beschreibung

Eine Inventur der MännlichkeitDie sogenannte »Männlichkeit« steckt in einer Krise. 18 mutige Selbstbefragungen von prägenden Autor*innen unserer Zeit setzen sich zu einer vielstimmigen Bestandsaufnahme zusammen. Ein Debattenbuch für alle, die finden, dass es höchste Zeit ist für ein Umdenken.Ein Mann, der sich die eigene Übergriffigkeit eingesteht. Eine non-binäre Person, die ihr Genital nicht googeln kann. Ein Gefangener zwischen Krieger oder Loser. Diese Texte erzählen von männlichem Leistungsdruck, von Männerfreundschaften, Söhnen und ihren Vätern. Sie ergründen die Kapitalisierung von Männlichkeit, beschreiben Intimität und Verlust. Künden von dem gelernten dröhnenden Schweigen, das sich auflöst, sobald sich diese 18 Erkundungen zusammensetzen und ein Moment entsteht, der etwas ausleuchtet und erleuchtend ist. Die erste Bestandsaufnahme ihrer Art von prägenden Autor*innen der Gegenwart.Mit einem Comic-Strip von Joris Bas Backer und mit einem Nachwort von Mithu M. Sanyal.»Ein literarisches Kaleidoskop heutiger Männlichkeiten, fernab von Klischees und zementierten Rollenmustern.« Tobias Schiller»Hier geht es nicht um den einen tollen Gedanken, sondern darum, gemeinsam zu denken. Dass so viele tolle Autor*innen das hier tun, macht mich glücklich. Und Glück muss man teilen.« Mithu Sanyal

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Literarische Essays
Format
E-Book
Seitenzahl
238
Preis
16.99 €

Beiträge

2
Alle
1

Edit 2024: ich lasse meine Rezi so stehen, mochte das Buch ja eh nicht. Es ist allerdings problematischer als Gedacht. Wer mal was dazu hören möchte: im Podcast gestresst & rauschig wird in der gleichnamigen Folge (oh boy) darüber gesprochen. -------- Ich glaube, ich kann meine Gedanken zu dieser Textsammlung in einem Wort zusammenfassen: Hä? Nein, mal ehrlich, wie es solche Anthologien eben so an sich haben, waren manche Texte ganz gut, manche ganz schlecht und einige habe ich einfach nicht kapiert. Vielleicht braucht man ja Abi und 'nen Uniabschluss, um zu verstehen, warum jemand alles klein schreibt, auf korrekte Interpunktion verzichtet, Grammatik neu erfindet oder so schreibt, dass man gar nicht mehr weiß, worum es eigentlich gehen soll. Ich habe jedenfalls beides nicht. Vielleicht bin ich also einfach zu dumm hierfür, aber zumindest kann ich behaupten, dass die meisten Texte nicht sonderlich zugänglich geschrieben sind. Oder es ist große Kunst und ich bin die große Kunstbanausin? Gerne gelesen habe ich das Buch leider nicht, aber natürlich habe ich mich ordentlich hinterfragt und viel reflektiert. Liegt es daran, dass sich die Schreibenden aus einer männlicheren Sicht äußern? Und dann ist mir eingefallen, dass ich schon mal so eine Textsammlung aus weiblicher Sicht gelesen habe ("Und wie wir Hassen"). Mochte ich auch nicht. Übrigens bin ich wieder selber Schuld: ich hatte falsche Erwartungen. Aber ich wünsche anderen mehr Freude, Erkenntnisse und Emotionen damit.

2

Ich habe mich sehr über ein Werk über (alternative) Männlichkeit gefreut - fand aber die wenigsten Essays wirklich bereichernd.

Hinzukommt natürlich, dass einer der Herausgeber in seiner eigenen („fiktiven“) Story, in der er den Übergriff an seiner Exfreundin thematisiert, gegen den Willen eben jener Exfreundin publiziert hat (obwohl dieses Kapitel in späteren Auflagen nicht mehr mitgedruckt wurde, behält es einen faden Beigeschmack). Das Nachwort von Mithu Sanyal fand ich wiederum toll.

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