Nimm den Zwängen die Macht
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Beschreibung
Der Weg zu mehr Selbstbestimmung im Alltag
Zwänge bestimmen das Leben von Millionen. Zwangshandlungen und -gedanken schränken die Lebensqualität erheblich ein und rauben kostbare Zeit. Doch das muss nicht so bleiben. Prof. Dr. Ulrich Voderholzer und sein Expertenteam von der Schön Klinik Roseneck zeigen, wie mithilfe der Exposition, einer Methode aus der Kognitiven Verhaltenstherapie, Schritt für Schritt die Kontrolle über Ihr Leben zurückgewonnen werden kann.
Die Lösung heißt: Konfrontation statt Vermeidung. Die Autoren erklären verständlich, wie sich zwangsauslösende Situationen erkennen lassen, Distanz zu ihnen geschaffen und die innere Logik der Zwänge überwunden wird – sodass der Kreislauf aus aufdringlichen Gedanken, der darauffolgenden Angst und den daraufhin ausgeführten Zwangshandlungen oder Vermeidungsstrategien durchbrochen werden kann. Auf diese Weise ebnet das Buch den Weg zurück zu mehr Selbstbestimmung. Darüber hinaus erfahren Betroffene, wann eine Psychotherapie oder Medikamente sinnvoll sind und wie ihr Umfeld sie unterstützen kann.
Aus Betroffenen werden wieder Handelnde. Mit bewährten Anti-Rückfall-Strategien und Impulsen für einen zwangsbefreiten Alltag.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Prof. Dr. med Ulrich Voderholzer ist einer der führenden Experten für Zwangsstörungen in Deutschland und Ärztlicher Direktor der Schön Klinik Roseneck. Er hat die Erstellung der aktuellen Behandlungsleitlinien für Zwangsstörungen koordiniert und ist Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Gesellschaft für Zwangserkrankungen.
Beiträge
"Denn der Zwang hat nie Recht."
Berufsbedingt bin ich immer auf der Suche nach neuer Literatur, die ich PatientInnen empfehlen kann. „Nimm den Zwängen die Macht“ ist ein sehr praxisnaher Ratgeber rund um Zwangsgedanken und Zwangsstörungen. Das Buch hält ziemlich genau das, was der Klappentext verspricht: Es erklärt verständlich, wie Zwänge entstehen, warum sich bestimmte Gedanken immer wieder aufdrängen und wie man den Kreislauf aus Angst und Handlung durchbrechen kann. Im Fokus steht dabei vor allem die kognitive Verhaltenstherapie, in der ich mich auch beheimatet fühle. Insbesondere die Exposition wird hier näher betrachtet und vermittelt. Ansonsten fand ich den psychotherapeutischen Blick auf das Thema besonders spannend. Die Inhalte sind fachlich fundiert, aber gleichzeitig so aufbereitet, dass man gut folgen kann und sich auch als Betroffene*r abgeholt fühlt. Die vielen Übungen und konkreten Ansätze für den Alltag sind definitiv ein Pluspunkt. Auch die Illustrationen haben mir gut gefallen, da sie komplexere Inhalte greifbarer machen. Allerdings hatte ich beim Lesen stellenweise ein etwas ambivalentes Gefühl. An manchen Punkten wirkt es so, als ließe sich eine Zwangsstörung relativ „einfach“ eigenständig bewältigen, ohne therapeutische Unterstützung. Das greift aus meiner Sicht zu kurz und könnte gerade bei stärker ausgeprägten Symptomen falsche Erwartungen wecken. Im Hinblick auf dir Konfrontation hätten noch genauere Beispiele und Instruktionen hilfreich sein können, um eine Überforderung zu vermeiden. Auch strukturell hatte das Buch für mich kleinere Schwächen. Übungen und grafische Elemente sind teilweise so platziert, dass sie den Lesefluss unterbrechen oder man häufiger zurückblättern muss. Insgesamt ist es aber ein informativer und gut verständlicher Einstieg in das Thema, mit vielen hilfreichen Impulsen für den Alltag. Man sollte dabei nur im Hinterkopf behalten, dass Selbsthilfe ihre Grenzen hat und eine professionelle Begleitung oft unerlässlich ist.

Informativ
Das Buch "Nimm den Zwängen die Macht" ließ sich sehr gut lesen, da es, obwohl es sich mit einem komplexen Thema beschäftigt, sehr verständlich geschrieben ist. Unterstützt wird das ganze noch mit Schaubildern, wodurch die doch sehr vielen Informationen sehr gut vermittelt werden. Inhaltlich befasst sich das Buch mit dem Thema Zwängen, wobei sowohl auf Zwangsgedanken als auch auf Zwangshandlungen eingegangen wird. Nach diesem doch eher informativen Teil, in dem es um die verschiedenen Ausprägungen und die mögliche Entstehung der Zwänge geht, wird ein großes Augenmerk auf die Bekämpfung der Zwänge gelegt. Dabei wird sowohl das Vorgehen beschrieben, als auch auf die Zeit nach erfolgreicher Bewältigung eingegangen. Abgerundet wird das Ganze noch durch Adressen und Internetseiten, welche eine Unterstützung bieten können. Alles in allem ein wirklich informatives Buch, dass sich gezielt an Betroffene richtet. An manchen Stellen hätte ich es mir noch etwas ausführlicher gewünscht, zum Beispiel im Hinblick auf häufige Begleiterkrankungen, aber trotzdem ist es eindeutig zu empfehlen.
Informativ
Was ist Zwang? Was ist noch „normal“ und wann wird es klinisch relevant? Bei dem Buch handelt es sich um einen informativen Ratgeber, der das Thema Zwangsgedanken und Zwänge im allgemeinen beleuchtet. Das Buch besteht aus reinen Informationen, für Betroffene gibt es aber auch nach den Erklärungen einen jeweiligen „Selbsttest“. Das Buch ist klar strukturiert und aufgebaut, die Themen sind leicht verständlich beschrieben und auch für Laien gut zu verstehen. Der Aufbau folgt einem logischen Schema. Am Ende gibt es eine Empfehlung, wann man Zwänge mit professioneller Unterstützung entgegentreten soll oder welche Maßnahmen man vorher selbst vornehmen kann. Von mir gibt es eine Empfehlung, auch wenn man nicht unbedingt betroffen ist. Das Buch ist auch für Angehörige, zur persönlichen Information oder andere Interessierte geeignet.
Beschreibung
Der Weg zu mehr Selbstbestimmung im Alltag
Zwänge bestimmen das Leben von Millionen. Zwangshandlungen und -gedanken schränken die Lebensqualität erheblich ein und rauben kostbare Zeit. Doch das muss nicht so bleiben. Prof. Dr. Ulrich Voderholzer und sein Expertenteam von der Schön Klinik Roseneck zeigen, wie mithilfe der Exposition, einer Methode aus der Kognitiven Verhaltenstherapie, Schritt für Schritt die Kontrolle über Ihr Leben zurückgewonnen werden kann.
Die Lösung heißt: Konfrontation statt Vermeidung. Die Autoren erklären verständlich, wie sich zwangsauslösende Situationen erkennen lassen, Distanz zu ihnen geschaffen und die innere Logik der Zwänge überwunden wird – sodass der Kreislauf aus aufdringlichen Gedanken, der darauffolgenden Angst und den daraufhin ausgeführten Zwangshandlungen oder Vermeidungsstrategien durchbrochen werden kann. Auf diese Weise ebnet das Buch den Weg zurück zu mehr Selbstbestimmung. Darüber hinaus erfahren Betroffene, wann eine Psychotherapie oder Medikamente sinnvoll sind und wie ihr Umfeld sie unterstützen kann.
Aus Betroffenen werden wieder Handelnde. Mit bewährten Anti-Rückfall-Strategien und Impulsen für einen zwangsbefreiten Alltag.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Prof. Dr. med Ulrich Voderholzer ist einer der führenden Experten für Zwangsstörungen in Deutschland und Ärztlicher Direktor der Schön Klinik Roseneck. Er hat die Erstellung der aktuellen Behandlungsleitlinien für Zwangsstörungen koordiniert und ist Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Gesellschaft für Zwangserkrankungen.
Beiträge
"Denn der Zwang hat nie Recht."
Berufsbedingt bin ich immer auf der Suche nach neuer Literatur, die ich PatientInnen empfehlen kann. „Nimm den Zwängen die Macht“ ist ein sehr praxisnaher Ratgeber rund um Zwangsgedanken und Zwangsstörungen. Das Buch hält ziemlich genau das, was der Klappentext verspricht: Es erklärt verständlich, wie Zwänge entstehen, warum sich bestimmte Gedanken immer wieder aufdrängen und wie man den Kreislauf aus Angst und Handlung durchbrechen kann. Im Fokus steht dabei vor allem die kognitive Verhaltenstherapie, in der ich mich auch beheimatet fühle. Insbesondere die Exposition wird hier näher betrachtet und vermittelt. Ansonsten fand ich den psychotherapeutischen Blick auf das Thema besonders spannend. Die Inhalte sind fachlich fundiert, aber gleichzeitig so aufbereitet, dass man gut folgen kann und sich auch als Betroffene*r abgeholt fühlt. Die vielen Übungen und konkreten Ansätze für den Alltag sind definitiv ein Pluspunkt. Auch die Illustrationen haben mir gut gefallen, da sie komplexere Inhalte greifbarer machen. Allerdings hatte ich beim Lesen stellenweise ein etwas ambivalentes Gefühl. An manchen Punkten wirkt es so, als ließe sich eine Zwangsstörung relativ „einfach“ eigenständig bewältigen, ohne therapeutische Unterstützung. Das greift aus meiner Sicht zu kurz und könnte gerade bei stärker ausgeprägten Symptomen falsche Erwartungen wecken. Im Hinblick auf dir Konfrontation hätten noch genauere Beispiele und Instruktionen hilfreich sein können, um eine Überforderung zu vermeiden. Auch strukturell hatte das Buch für mich kleinere Schwächen. Übungen und grafische Elemente sind teilweise so platziert, dass sie den Lesefluss unterbrechen oder man häufiger zurückblättern muss. Insgesamt ist es aber ein informativer und gut verständlicher Einstieg in das Thema, mit vielen hilfreichen Impulsen für den Alltag. Man sollte dabei nur im Hinterkopf behalten, dass Selbsthilfe ihre Grenzen hat und eine professionelle Begleitung oft unerlässlich ist.

Informativ
Das Buch "Nimm den Zwängen die Macht" ließ sich sehr gut lesen, da es, obwohl es sich mit einem komplexen Thema beschäftigt, sehr verständlich geschrieben ist. Unterstützt wird das ganze noch mit Schaubildern, wodurch die doch sehr vielen Informationen sehr gut vermittelt werden. Inhaltlich befasst sich das Buch mit dem Thema Zwängen, wobei sowohl auf Zwangsgedanken als auch auf Zwangshandlungen eingegangen wird. Nach diesem doch eher informativen Teil, in dem es um die verschiedenen Ausprägungen und die mögliche Entstehung der Zwänge geht, wird ein großes Augenmerk auf die Bekämpfung der Zwänge gelegt. Dabei wird sowohl das Vorgehen beschrieben, als auch auf die Zeit nach erfolgreicher Bewältigung eingegangen. Abgerundet wird das Ganze noch durch Adressen und Internetseiten, welche eine Unterstützung bieten können. Alles in allem ein wirklich informatives Buch, dass sich gezielt an Betroffene richtet. An manchen Stellen hätte ich es mir noch etwas ausführlicher gewünscht, zum Beispiel im Hinblick auf häufige Begleiterkrankungen, aber trotzdem ist es eindeutig zu empfehlen.
Informativ
Was ist Zwang? Was ist noch „normal“ und wann wird es klinisch relevant? Bei dem Buch handelt es sich um einen informativen Ratgeber, der das Thema Zwangsgedanken und Zwänge im allgemeinen beleuchtet. Das Buch besteht aus reinen Informationen, für Betroffene gibt es aber auch nach den Erklärungen einen jeweiligen „Selbsttest“. Das Buch ist klar strukturiert und aufgebaut, die Themen sind leicht verständlich beschrieben und auch für Laien gut zu verstehen. Der Aufbau folgt einem logischen Schema. Am Ende gibt es eine Empfehlung, wann man Zwänge mit professioneller Unterstützung entgegentreten soll oder welche Maßnahmen man vorher selbst vornehmen kann. Von mir gibt es eine Empfehlung, auch wenn man nicht unbedingt betroffen ist. Das Buch ist auch für Angehörige, zur persönlichen Information oder andere Interessierte geeignet.






