Neusiedler Tod
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Bernadette Németh wurde 1979 in Wien geboren, wuchs zweisprachig mit Deutsch und Ungarisch auf und schreibt seit ihrer Kindheit. Neben ihrer Tätigkeit als Ärztin und Ausflügen in den Journalismus erfolgten Platzierungen bei Literaturwettbewerben. Nach einem Kurzgeschichtenband, einem Kinderbuch und Lyrik erschien 2017 ihr Debütroman. 2019 schrieb sie ihren ersten Reiseführer über Wien mit Kindern und aus Liebe zum Burgenland ein Jahr später einen Reiseführer rund um den Neusiedler See. Inzwischen lebt und arbeitet sie in einem Dorf am Neusiedler See, der im Mittelpunkt ihres literarischen Schaffens steht.
Beiträge
Das war leider nichts...
Ich bin immer auf der Suche nach guten Lokalkrimis. Dabei sind auch immer wieder ein paar Nieten dabei - leider ist das auch hier der Fall. Am Neusiedlersee passieren ja tatsächlich so einige seltsame Dinge. Ein Krimi an diesem Schauplatz passt daher ganz gut. Dieses Buch konnte mich aber leider gar nicht überzeugen. Begonnen hat es schon mal damit, dass nachdem Laura eine Leiche gefunden hat, die weitere Hälfte des Buches nichts mehr dazu geschildert wird. Es dreht sich ein bisschen um ihr Leben und ihre Arbeit. Sie schreibt an einem Reiseführer für die Gegend, und so erfährt der Leser mal einiges über die Flora und Fauna - das mag ja vielleicht für so manchen interessant sein, ich konnte mich damit aber so gar nicht anfreunden. Die Schilderungen waren langweilig und waren einfach nicht in den Krimi eingebaut. Es war ein bisschen so als wäre man plötzlich mitten in einem Krimi in ein Sachbuch übergegangen. Nach mehr als 50% des Buches erinnerte sich Laura dann plötzlich daran, dass sie dieser Leichenfund nicht loslässt - na sowas aber auch. Vielleicht nimmt das Buch ja jetzt endlich Fahrt auf? Ja, irgendwie schon. Aber das hat es nicht unbedingt besser gemacht. Bei ihren Nachforschungen bringt sie sich öfters selbst in Gefahr um dabei jedes Mal(!) festzustellen, dass es doch klug gewesen wäre, jemandem Bescheid zu geben, wo sie ist. Mitzudenken ist generell nicht so ihre Stärke, Zusammenhänge fallen ihr nicht auf, ihr Handy oder ihre Kamera sind immer leer oder sie lässt ihre Speicherkarte liegen. Zu diesen inhaltlichen Schwächen kommt dazu, dass auf ein und derselbsen Seite, Sätze in leicht abgewandelter Form dreimal vorkommen. Das Buch ist mit rund 280 Seiten nicht unbedingt dick, da braucht es nicht auch noch Wiederholungen. Generell hatte das Buch einfach zu wenig Tiefe. Weder die Charaktere lernte man richtig kennen, noch die Hintergründe für die Tat. Das war alles eher oberflächlich und vor allem ohne jegliche Emotionen (außer Genervtheit) beim Leser hervorzurufen. Das mag bei so Lokalkrimis schon mal vorkommen, aber dann sind sie wenigstens lustig oder die zwischenmenschlichen Beziehungen sind interessant. Das ist hier alles nicht der Fall. Am Ende war ich nur noch froh, dass Buch beendet zu haben. Einem zweiten Band werde ich leider keine Chance geben können.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Bernadette Németh wurde 1979 in Wien geboren, wuchs zweisprachig mit Deutsch und Ungarisch auf und schreibt seit ihrer Kindheit. Neben ihrer Tätigkeit als Ärztin und Ausflügen in den Journalismus erfolgten Platzierungen bei Literaturwettbewerben. Nach einem Kurzgeschichtenband, einem Kinderbuch und Lyrik erschien 2017 ihr Debütroman. 2019 schrieb sie ihren ersten Reiseführer über Wien mit Kindern und aus Liebe zum Burgenland ein Jahr später einen Reiseführer rund um den Neusiedler See. Inzwischen lebt und arbeitet sie in einem Dorf am Neusiedler See, der im Mittelpunkt ihres literarischen Schaffens steht.
Beiträge
Das war leider nichts...
Ich bin immer auf der Suche nach guten Lokalkrimis. Dabei sind auch immer wieder ein paar Nieten dabei - leider ist das auch hier der Fall. Am Neusiedlersee passieren ja tatsächlich so einige seltsame Dinge. Ein Krimi an diesem Schauplatz passt daher ganz gut. Dieses Buch konnte mich aber leider gar nicht überzeugen. Begonnen hat es schon mal damit, dass nachdem Laura eine Leiche gefunden hat, die weitere Hälfte des Buches nichts mehr dazu geschildert wird. Es dreht sich ein bisschen um ihr Leben und ihre Arbeit. Sie schreibt an einem Reiseführer für die Gegend, und so erfährt der Leser mal einiges über die Flora und Fauna - das mag ja vielleicht für so manchen interessant sein, ich konnte mich damit aber so gar nicht anfreunden. Die Schilderungen waren langweilig und waren einfach nicht in den Krimi eingebaut. Es war ein bisschen so als wäre man plötzlich mitten in einem Krimi in ein Sachbuch übergegangen. Nach mehr als 50% des Buches erinnerte sich Laura dann plötzlich daran, dass sie dieser Leichenfund nicht loslässt - na sowas aber auch. Vielleicht nimmt das Buch ja jetzt endlich Fahrt auf? Ja, irgendwie schon. Aber das hat es nicht unbedingt besser gemacht. Bei ihren Nachforschungen bringt sie sich öfters selbst in Gefahr um dabei jedes Mal(!) festzustellen, dass es doch klug gewesen wäre, jemandem Bescheid zu geben, wo sie ist. Mitzudenken ist generell nicht so ihre Stärke, Zusammenhänge fallen ihr nicht auf, ihr Handy oder ihre Kamera sind immer leer oder sie lässt ihre Speicherkarte liegen. Zu diesen inhaltlichen Schwächen kommt dazu, dass auf ein und derselbsen Seite, Sätze in leicht abgewandelter Form dreimal vorkommen. Das Buch ist mit rund 280 Seiten nicht unbedingt dick, da braucht es nicht auch noch Wiederholungen. Generell hatte das Buch einfach zu wenig Tiefe. Weder die Charaktere lernte man richtig kennen, noch die Hintergründe für die Tat. Das war alles eher oberflächlich und vor allem ohne jegliche Emotionen (außer Genervtheit) beim Leser hervorzurufen. Das mag bei so Lokalkrimis schon mal vorkommen, aber dann sind sie wenigstens lustig oder die zwischenmenschlichen Beziehungen sind interessant. Das ist hier alles nicht der Fall. Am Ende war ich nur noch froh, dass Buch beendet zu haben. Einem zweiten Band werde ich leider keine Chance geben können.




