Missbrauch, Macht & Medien

Missbrauch, Macht & Medien

Hardcover
4.410

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Beschreibung

Was sich 7 Jahre nach #MeToo in Deutschland verändert hat

Die preisgekrönte Journalistin Juliane Löffler führt uns hinter die Kulissen ihrer investigativen Arbeit: Sie erklärt, wie Recherchen über Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt ablaufen und was es bedeutet, sich mit Vorwürfen gegen oftmals mächtige Männer an die Öffentlichkeit zu wagen. Dabei wird klar, wie viel Mut Betroffene und Journalist:innen immer wieder aufbringen müssen und wie schwer es ist, gesellschaftliche Backlashs und hartnäckige Narrative von Schuld und Scham zu überwinden. Auf Basis zahlreicher Fälle und Interviews mit Betroffenen und Expert:innen offenbart Löffler die dahinterliegenden Strukturen. Sie zeigt, wie MeToo seit 2017 zu einer globalen Bewegung wurde, unseren gesellschaftlichen Diskurs verändert und ein neues Bewusstsein geschaffen hat. Doch ihre Analyse beleuchtet auch die Risiken von MeToo und verdeutlicht zugleich, wieso Systeme von Machtmissbrauch in Deutschland bis heute fortbestehen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Gesellschaft & Sozialwissenschaften
Format
Hardcover
Seitenzahl
272
Preis
23.70 €

Autorenbeschreibung

Juliane Löffler wurde 1986 in Frankfurt am Main geboren. Sie studierte Kulturwissenschaften, Spanische Philologie und Deutsch als Fremdsprache an der Universität Potsdam und Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut. Danach arbeitete sie bei der Zeitung der Freitag und war Senior Reporterin bei BuzzFeed News (später Ippen Investigativ). Seit März 2022 ist Löffler Redakteurin im Ressort Deutschland/Panorama beim SPIEGEL. Sie veröffentlicht seit Jahren zu Themen im Bereich sexualisierte Gewalt und Machtmissbrauch. Vor allem ihre Recherchen zu Ex-Bild-Chef Julian Reichelt erhielten große Aufmerksamkeit. 2021 wurde Juliane Löffler dafür zusammen mit dem Team von Ippen Investigativ vom Medium Magazin als »Journalistin des Jahres« ausgezeichnet. Löffler hat für ihre Arbeiten zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, u. a. das »Reporters in the Fields«-Stipendium der Robert Bosch Stiftung, den Bert-Donnepp-Preis und den STERN-Preis 2022.

Beiträge

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Alle
3.5

Ein wichtiges Buch, das zeigt: Vieles hat sich verändert, doch es bleibt noch viel zu tun.

╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗟𝗘𝗦𝗘𝗘𝗜𝗡𝗗𝗥𝗨𝗖𝗞 Ich gebe zu, es hat einige Seiten gedauert, bis ich mich an den journalistischen Schreibstil von Juliane Löffler gewöhnt hatte. Nachdem ich allerdings damit warm geworden bin, zog mich die Autorin in die wichtigen, oft erschreckenden Inhalte. Juliane Löffler beleuchtet die #MeToo-Bewegung von ihren Ursprüngen bis heute, betrachtet bekannte Fälle, gesellschaftliche Strukturen und die mediale Berichterstattung. Sie gibt Einblicke in sexualisierte Gewalt, Femizide und die Herausforderungen mit denen Betroffene konfrontiert sind und verknüpft diese mit realen Fällen. Manche Abschnitte haben mich schockiert, andere kamen nicht an mich ran. An einigen Stellen blieb das Buch für mich zu oberflächlich. In bestimmten Kapiteln hätte ich mir eine kritischere Auseinandersetzung gewünscht. Es ist trotzdem ein wichtiges Buch, das zeigt: Es hat sich vieles verändert, aber längst nicht genug. ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧 Ein wichtiges Buch, das zeigt: Vieles hat sich verändert, doch es bleibt noch viel zu tun. ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗕𝗘𝗪𝗘𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚 3,5 / 5 ⭐️ Liebste Grüße 📚📖 Jeanette

Ein wichtiges Buch, das zeigt: Vieles hat sich verändert, doch es bleibt noch viel zu tun.
4.5

Wichtiges und richtiges Buch, welches neben vielen Themen, Einblicke in die journalistische Tätigkeit und viele Hintergrundinformationen gibt. Z.B.: Wie wird recherchiert? Was sind die rechtlichen Grundlagen?

Zeitgleich hörte ich mir den im Buch angesprochenen Podcast: „Boys Club - Macht und Missbrauch bei Axel Springer“ - sehr empfehlenswert und erschreckend.

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