Mildred
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Beschreibung
Die preisgekrönte Hommage an eine mutige und fast vergessene Frau: Spannend und voller Zuneigung erzählt Rebecca Donner von ihrer Urgroßtante Mildred Harnack, die als junge Frau nach Berlin kam und leidenschaftlich gegen die Nazis kämpfte. Ihr Buch ist eine Würdigung und eine immense, eine weibliche Chronik des Widerstands.
Mit zahlreichen schwarz-weißen-Dokumenten, -Abbildungen und -Fotos.
New York Times-BestsellerPen/Jacqueline Bograd Weld Award for Biography 2022 (Gewinner)National Book Critics Circle Award for Biography 2022 (Gewinner)Los Angeles Times Book Award 2022 (Finalist)Plutarch Award 2022 (Finalist)The Chautauqua Prize (Gewinner)
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Rebecca Donner ist Absolventin der University of California und der Columbia University. Sie schreibt Essays, Reportagen und Rezensionen, zudem ist sie Autorin eines Romans und einer Graphic Novel. Für ihr erstes Sachbuch über ihre Urgroßtante Mildred Harnack wurde ihr u.a. der PEN Award und der National Book Critics Circle Award verliehen.
Beiträge
"Du hast da drin ein Gehirn", sagte sie, "und das muss man benutzen. Sonst bleibt am Ende davon nicht mehr als ein fauler Apfel." (S. 519) Heute ist der 12. August 2023. Vor fast 78 Jahren endete der zweite Weltkrieg in Deutschland, in dem Hitler und seine nationalsozialistische Regierung Millionen von Menschen unter bestialischen und menschenunwürdigen Zuständen gefoltert und ermordet haben. Heute am 12. August 2023 liegt die Afd, eine rechtspopulistische Partei, die im deutschen Bundestag sitzt, deren Mitglieder man nun auch gerichtlich entschieden offiziell als "Nazi" betiteln darf, deren Mitglieder den Holocaust offiziell "in Frage stellen" (diese Liste darf beliebig weiter geführt werden) bei einem Umfragewert von 20,5%. In einem Land, das von der Geschichte in unendlichen Quellen aufgezeichnet bekommt, was passiert, wenn man eine Partei und etwaige Mitglieder in ihren höchst fragwürdigen und menschenverachtenden Handlungen und Aussagen unterschätzt, der Entwicklung tatenlos zusieht und am nächsten Tag in einer Diktatur aufwacht. Und man muss sich noch nicht einmal 'die Mühe machen' ein Buch in die Hand zu nehmen. Es gibt Filme, es gibt Podcasts, es gibt unzählige Quellen, in denen man die erschreckenden Parallelen der Anfängen des Nazi-Regimes und unserer heutigen Zeit auf den Teller serviert bekommt. Und aus diesem und vielen anderen Gründen ist dieser Umfragewert unerträglich. Es ist das traurige Zeugnis einer Gesellschaft, die sich nicht die Mühe macht sich zu informieren und der wahnsinnigen Vorstellung erliegt zu protestieren, wenn sie die Afd wählen würden und nicht nur unendlich dumm, verantwortungslos und gefährlich zu handeln. Der zweite Weltkrieg liegt gefühlt unendliche Jahre zurück, dadurch können immer weniger Zeitzeug:innen berichten, wie es war diese schreckliche Zeit am eigenen Leib erfahren zu müssen. Aber für die, die sich informieren, die nicht vergessen wollen, gibt es, wie gesagt, unendliche Quellen, um die Schrecken des zweiten Weltkrieges nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, weil es so unendlich wichtig ist die Geschichte präsent zu halten, um aus ihr zu lernen. Eine dieser Quellen ist die herausragend recherchierte Biografie von Mildred Harnack, einer amerikanischen Widerstandskämpferin im zweiten Weltkrieg, die zusammen mit ihrem Mann Arvid Harnack jahrelang unter den Augen der Nazis in Berlin eine große Widerstandsgruppe aufbauten, die unerbittlich und mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen Hitler gekämpft haben. Geschrieben wurde die Biografie von Rebecca Donner, die Urgroßnichte von Mildred Harnack, die jahrelang in Archiven, auf Dachböden, in Bibliotheken und unzähligen anderen Orten zahlreiche Quellen gesammelt hat, um die Geschichte ihrer Urgroßtante bis ins kleinste Detail rekonstruieren zu können. "Mildred" ist eine leidenschaftliche Hommage an eine unglaublich mutige und kluge Frau, die ihrer Zeit weit voraus war und selbst in höchster Gefahr Berlin nicht verlassen wollte, um ihre Ziele unerbittlich zu verfolgen. Es ist aber auch ein Porträt der unglaublichen und grausamen Gräueltaten der Nazis, die schwer zu ertragen sind und deswegen genauso dargestellt werden müssen, um sie nie vergessen zu lassen. Mildred hat sich dem Kampf gegen die Nazis verschrieben in dem Wissen, das sie möglicherweise am Ende mit ihrem Leben bezahlen würde. Mit ihr werden ebenfalls unglaublich viele Namen genannt, die im Untergrund, als Spione oder im Widerstand gegen das Nazi Regime gearbeitet haben, manchmal nur mit kleinen Taten, manchmal mit allem, was sie hatten. Sie alle haben für unschuldige Menschen gekämpft, die wegen ihrer Religion oder anderen willkürlichen Umständen verfolgt, eingesperrt, gefoltert und umgebracht wurden. Und auch, wenn sich unsere heutige Gesellschaft nicht einmal ansatzweise vorstellen kann, wie es wirklich war in diesen Zeiten zu leben, können wir ihnen doch Respekt zollen, in denen wir das bewahren, was sie den nachfolgenden Generationen vermacht haben: das Glück zu haben in einer Demokratie zu leben.

Beschreibung
Die preisgekrönte Hommage an eine mutige und fast vergessene Frau: Spannend und voller Zuneigung erzählt Rebecca Donner von ihrer Urgroßtante Mildred Harnack, die als junge Frau nach Berlin kam und leidenschaftlich gegen die Nazis kämpfte. Ihr Buch ist eine Würdigung und eine immense, eine weibliche Chronik des Widerstands.
Mit zahlreichen schwarz-weißen-Dokumenten, -Abbildungen und -Fotos.
New York Times-BestsellerPen/Jacqueline Bograd Weld Award for Biography 2022 (Gewinner)National Book Critics Circle Award for Biography 2022 (Gewinner)Los Angeles Times Book Award 2022 (Finalist)Plutarch Award 2022 (Finalist)The Chautauqua Prize (Gewinner)
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Rebecca Donner ist Absolventin der University of California und der Columbia University. Sie schreibt Essays, Reportagen und Rezensionen, zudem ist sie Autorin eines Romans und einer Graphic Novel. Für ihr erstes Sachbuch über ihre Urgroßtante Mildred Harnack wurde ihr u.a. der PEN Award und der National Book Critics Circle Award verliehen.
Beiträge
"Du hast da drin ein Gehirn", sagte sie, "und das muss man benutzen. Sonst bleibt am Ende davon nicht mehr als ein fauler Apfel." (S. 519) Heute ist der 12. August 2023. Vor fast 78 Jahren endete der zweite Weltkrieg in Deutschland, in dem Hitler und seine nationalsozialistische Regierung Millionen von Menschen unter bestialischen und menschenunwürdigen Zuständen gefoltert und ermordet haben. Heute am 12. August 2023 liegt die Afd, eine rechtspopulistische Partei, die im deutschen Bundestag sitzt, deren Mitglieder man nun auch gerichtlich entschieden offiziell als "Nazi" betiteln darf, deren Mitglieder den Holocaust offiziell "in Frage stellen" (diese Liste darf beliebig weiter geführt werden) bei einem Umfragewert von 20,5%. In einem Land, das von der Geschichte in unendlichen Quellen aufgezeichnet bekommt, was passiert, wenn man eine Partei und etwaige Mitglieder in ihren höchst fragwürdigen und menschenverachtenden Handlungen und Aussagen unterschätzt, der Entwicklung tatenlos zusieht und am nächsten Tag in einer Diktatur aufwacht. Und man muss sich noch nicht einmal 'die Mühe machen' ein Buch in die Hand zu nehmen. Es gibt Filme, es gibt Podcasts, es gibt unzählige Quellen, in denen man die erschreckenden Parallelen der Anfängen des Nazi-Regimes und unserer heutigen Zeit auf den Teller serviert bekommt. Und aus diesem und vielen anderen Gründen ist dieser Umfragewert unerträglich. Es ist das traurige Zeugnis einer Gesellschaft, die sich nicht die Mühe macht sich zu informieren und der wahnsinnigen Vorstellung erliegt zu protestieren, wenn sie die Afd wählen würden und nicht nur unendlich dumm, verantwortungslos und gefährlich zu handeln. Der zweite Weltkrieg liegt gefühlt unendliche Jahre zurück, dadurch können immer weniger Zeitzeug:innen berichten, wie es war diese schreckliche Zeit am eigenen Leib erfahren zu müssen. Aber für die, die sich informieren, die nicht vergessen wollen, gibt es, wie gesagt, unendliche Quellen, um die Schrecken des zweiten Weltkrieges nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, weil es so unendlich wichtig ist die Geschichte präsent zu halten, um aus ihr zu lernen. Eine dieser Quellen ist die herausragend recherchierte Biografie von Mildred Harnack, einer amerikanischen Widerstandskämpferin im zweiten Weltkrieg, die zusammen mit ihrem Mann Arvid Harnack jahrelang unter den Augen der Nazis in Berlin eine große Widerstandsgruppe aufbauten, die unerbittlich und mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen Hitler gekämpft haben. Geschrieben wurde die Biografie von Rebecca Donner, die Urgroßnichte von Mildred Harnack, die jahrelang in Archiven, auf Dachböden, in Bibliotheken und unzähligen anderen Orten zahlreiche Quellen gesammelt hat, um die Geschichte ihrer Urgroßtante bis ins kleinste Detail rekonstruieren zu können. "Mildred" ist eine leidenschaftliche Hommage an eine unglaublich mutige und kluge Frau, die ihrer Zeit weit voraus war und selbst in höchster Gefahr Berlin nicht verlassen wollte, um ihre Ziele unerbittlich zu verfolgen. Es ist aber auch ein Porträt der unglaublichen und grausamen Gräueltaten der Nazis, die schwer zu ertragen sind und deswegen genauso dargestellt werden müssen, um sie nie vergessen zu lassen. Mildred hat sich dem Kampf gegen die Nazis verschrieben in dem Wissen, das sie möglicherweise am Ende mit ihrem Leben bezahlen würde. Mit ihr werden ebenfalls unglaublich viele Namen genannt, die im Untergrund, als Spione oder im Widerstand gegen das Nazi Regime gearbeitet haben, manchmal nur mit kleinen Taten, manchmal mit allem, was sie hatten. Sie alle haben für unschuldige Menschen gekämpft, die wegen ihrer Religion oder anderen willkürlichen Umständen verfolgt, eingesperrt, gefoltert und umgebracht wurden. Und auch, wenn sich unsere heutige Gesellschaft nicht einmal ansatzweise vorstellen kann, wie es wirklich war in diesen Zeiten zu leben, können wir ihnen doch Respekt zollen, in denen wir das bewahren, was sie den nachfolgenden Generationen vermacht haben: das Glück zu haben in einer Demokratie zu leben.





