Michail Bulgakow, Das Hundeherz

Michail Bulgakow, Das Hundeherz

Hardcover
3.833

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Beschreibung

Bello ist ein ganz manierlicher Straßenköter, bis der geniale Chirurg Professor Filipp Preobraschenski auf die Idee verfällt, dem Tier die Hypophyse eines Menschen einzupflanzen. Er möchte damit den Hund nur verjüngen – doch der Versuch misslingt auf grandiose Weise: Aus Bello wird Genosse Bellski, der flucht und säuft und stiehlt. Mit dieser grotesken Fabel, entstanden 1925 in Moskau, nahm Michail Bulgakow die utopisch-verwegene Idee vom proletarischen Sowjetmenschen tierisch satirisch aufs Korn und hat dabei die vielleicht komischste Science-Fiction-Dystopie der Weltliteratur geschaffen, ein Must-read für alle Fans von »Der Meister und Margarita«.

»Auch nach 95 Jahren ist das unbedingt eine grandiose Fabel, irgendwo zwischen ›Frankenstein‹ und Fausts Homunkulus« Deutschlandfunk, 2018 Genial, urkomisch und messerscharf: Ein russischer Klassiker, immer wieder lesbar

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Klassiker
Format
Hardcover
Seitenzahl
160
Preis
7.95 €

Autorenbeschreibung

Michail Bulgakow wurde am 15. Mai 1891 in Kiew geboren und starb am 10. März 1940 in Moskau. Nach einem Medizinstudium arbeitete er zunächst als Landarzt und zog dann nach Moskau, um sich ganz der Literatur zu widmen. Er gilt als einer der größten russischen Satiriker und hatte zeitlebens unter der stalinistischen Zensur zu leiden. Seine zahlreichen Dramen durften nicht aufgeführt werden, seine bedeutendsten Prosawerke konnten erst nach seinem Tod veröffentlicht werden. Seine Werke liegen im Luchterhand Literaturverlag in der Übersetzung von Thomas und Renate Reschke vor.

Merkmale

1 Bewertungen

Stimmung

Traurig
Witzig
Gruselig
Erotisch
Spannend
Romantisch
Verstörend
Nachdenklich
Informativ
Herzerwärmend
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82%
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57%

Hauptfigur(en)

Sympathisch
Glaubwürdig
Entwickelnd
Vielschichtig
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Handlungsgeschwindigkeit

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Schreibstil

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Beiträge

4
Alle
5

Sehr empfehlenswert vor allem, wenn man erfahren möchte, wie es ist, als Hund in der Sowjetunion zu leben, von einem exzentrischen Professor aufgenommen zu werden und sich schließlich in einen Menschen zu verwandeln.

Ich muss gestehen: Ich habe das Buch wegen des Covers und des Titels gekauft und es war die beste Entscheidung! Ich habe es an einem einzigen Tag verschlungen, so gut war es. Der Autor bringt unglaublich viel Witz und Absurdität in die Geschichte ein. Er nimmt den sowjetischen Kommunismus herrlich aufs Korn, und als Slawin konnte ich darin sogar ein Stück meiner Heimat wiederfinden, obwohl ich selbst nie in dieser Zeit gelebt habe. Die Geschichte ist anspruchsvoll und sehr bildhaft erzählt, bleibt dabei aber stets gut verständlich. Auch die Übersetzung ist ausgezeichnet gelungen.

Sehr empfehlenswert vor allem, wenn man erfahren möchte, wie es ist, als Hund in der Sowjetunion zu leben, von einem exzentrischen Professor aufgenommen zu werden und sich schließlich in einen Menschen zu verwandeln.
5

Russische Fabel mit unterhaltsamer und nachdenklich machender Gesellschaftskritik im Kontext des Klassenkampfes - zeitlos, lesenswert, kurzweilig und unterhaltsam.

4.5

Ironisch und Gesellschaftskritisch, genau das was man damals im Sowjet nicht haben wollte. Deswegen auch überraschend gut. Ich hatte aber noch ein bisschen das Gefühl, das man ein kleines bisschen mehr aus der Geschichte machen konnte.

4.5

Das Buch war gut, ziemlich Ironisch für damalige Sowjetunion. Aber gut. Interessante Umsetzung mit dem " Wer ist hier wirklich das Tier?"

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