Memorial Drive

Memorial Drive

Taschenbuch
4.48

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Beschreibung

»Eine Meditation über Rassismus, Klassenzugehörigkeit und Trauer. Und am Ende doch sehr positiv - einfach herzzereißend.« Barack Obama

Natasha Trethewey ist neunzehn Jahre alt, als sich ihr Leben für immer verändert: ihr ehemaliger Stiefvater erschießt ihre Mutter. Heute stellt sich die mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnete Dichterin die Frage, wie diese Erfahrung sie zu der Künstlerin geformt hat, die sie geworden ist. Eindringlich und mit schonungslosem Blick nimmt Trethewey diese tiefgreifende Erfahrung von Schmerz, Verlust und Trauer als Ausgangspunkt, um den tragischen Verlauf des Lebens ihrer Mutter zu erkunden und zu verstehen, wie ihr eigenes Leben durch deren unerschütterlicher Liebe und Widerstandskraft geprägt wurde. Indem sie die Lebenslinien ihrer Mutter im zutiefst von Rassentrennung geprägten amerikanischen Süden und die ihrer eigenen Kindheit als »Kind von Rassenmischung« in Mississippi nachzeichnet, lotet Trethewey ihr Gefühl der Entwurzelung und des Unbehaustseins in jener Zeit aus, die in dem erschütternden Verbrechen mündet, das sich 1985 am Memorial Drive in Atlanta ereignete.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Memoiren
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
256
Preis
17.50 €

Autorenbeschreibung

Natasha Trethewey ist eine vielfach ausgezeichnete amerikanische Lyrikerin: u.a. Pulitzer Prize, Guggenheim Fellowship, Puchcart Prize, US-Poet Laureate. Sie war Robert W. Woodruff Professorin für Englisch and Creative Writing an der Emory University in Atlanta, wo sie von 2001 bis 2017 lehrte. Heute ist Trethewey Mitglied des Board of Trustees und Professorin für Englisch an der Northwestern University.

Beiträge

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Was passiert mit dir, wenn deine Mutter ermordet wird? Wie gehst du damit um und verarbeitest es? Natasha Trethewey ist genau das passiert und noch viel mehr. Sie kommt als Kind einer Mischlingsehe zur Welt, in einer Zeit in der solche Ehen noch nicht lang erlaubt sind. Ihre Mutter wächst mit dem Rassismus der USA auf und verliebt sich dennoch in einem weißen Mann. Natasha merkt wie unterschiedlich sie und die Elternteile behandelt werden, wenn sie mit entweder ihrem Vater oder ihrer Mutter allein unterwegs ist. Die Eltern trennen sich und Natasha und ihre Mutter ziehen nach Atlanta. Die Mutter bildet sich weiter und lernt irgendwann Joel kennen. Es kommt ein weiteres Kind und die Hochzeit. Es kommt aber auch schon schnell zu Schwierigkeiten zwischen Natasha und Joel, er hat Spass daran sie auf eine bestimmte Art zu quälen, ohne körperlich zu werden. Mehr und mehr bekommt sie mit, wie er ihre Mutter behandelt, sie schlägt und ihr immer wieder mit dem Tod droht. Es tat mir weh, dieses Buch zu lesen, weil es so schmerzhaft ist, zu sehen wie eine Frau von ihrem Mann klein gemacht und gehalten wird. Sie hat versucht da raus zu kommen, ihn anzuzeigen usw., aber es hat nichts gebracht. Unterlegt wird dies auch von Ausschnitten der Polizeiakte, Telefonmitschnitten und Mitschriften der Mutter.

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