Mehr Geld als Verstand

Mehr Geld als Verstand

Taschenbuch
3.516

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Beschreibung

Der Mensch ist träge. Er muss leiden, am eigenen Leib spüren, dass es so nicht weitergeht, bevor er sich bewegt. Der Mensch ist in diesem Fall Deutschland. Wir sind eines der vermögendsten Länder der Welt, treten nach außen gönnerhaft auf, aber in unserem Land türmen sich die Probleme. Zu lange schon lebt die deutsche Politik nach dem »Mehr Geld als Verstand«-Prinzip. Die bekannte Journalistin, Fernsehmoderatorin und Bestseller-Autorin Nena Brockhaus begibt sich auf die Suche: Was passiert eigentlich mit unserem Geld? Wie konnten allein die Beraterkosten innerhalb von sieben Jahren um 450 Millionen Euro ansteigen? Wie viele Geschenke ohne Gegenleistung macht Deutschland ans Ausland? Und ist »Made in China« das neue »Made in Germany«? Wer dieses Buch gelesen hat, ist fit für jede politische Debatte!

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Politik
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
176
Preis
18.60 €

Autorenbeschreibung

Nena Brockhaus (geb. Schink), geboren 1992, ist Wirtschaftsjournalistin, Kolumnistin, Moderatorin und zweifache Spiegel-Bestseller Autorin. Mit ihrem ersten Buch Unfollow löste die Düsseldorfer Nonkonformistin 2020 eine deutschlandweite Debatte über das soziale Netzwerk Instagram aus und landete direkt unter den Top-Ten der Spiegel-Bestseller. Als Journalistin fällt Schink ,egal ob bei Handelsblatt, Bunte oder Bild, durch ihre unerschrockene, freche Art auf. Mit Ich bin nicht grün legt sie nun nach zwei gesellschaftskritischen Sachbüchern ihr erstes politisches Werk vor.

Beiträge

1
Alle
0.5

Mir fehlen etwas die Worte

In diesem Buch fordert die Autorin die Politik dazu auf mehr Demut vor der steuerzahlenden Bevölkerung dieses Landes zu zeigen. Soweit so gut und auch eine Ansicht, der ich mich anschließen könnte. Ich fordere aber auch Demut von der Autorin vor ihren Lesern, denn dieses Buch war nicht nur schwach, ich empfinde es als Zumutung. Im letzen Kapitel schreibt die Autorin, dass sie hoffe dem Leser Informationen über den Umgang der Politiker mit unseren Steuergelder vermittelt zu haben. Sie wollte es aber scheinbar selbst in ihrem eigenen Buch nichtmal richtig versuchen, denn sie schweift durchgehend vom Thema ab, um sich über Windräder, die Grünen, die Gen Z oder die Bahn zu beschweren. Darüber hinaus ist das Buch gespickt von Übersimplifizierungen, sinnbefreiten Beispielrechnungen, Polemik und falsche Fakten. Das sich die Autorin als Journalistin stilisiert halte ich für äußerst fragwürdig. Sie ist aus meiner Sicht lediglich Trittbrettfahrerin des Kulturkampfes. Ich empfehle dringend dieses Buch zu meiden.

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