Meeresleuchten
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Melissa Barbeau ist Gründungsmitglied des Port-Authority-Schreibzirkels. Ihre Geschichten wurden in verschiedenen Anthologien veröffentlicht. »Meeresleuchten« ist ihr erster Roman, der in Kanada begeistert aufgenommen wurde und auch international Beachtung fand. Melissa Barbeau lebt in Torbay, Neufundland.
Beiträge
Wie weit darf der Mensch gehen?
Das Buch behandelt die Frage wie weit der Mensch im Namen der Wissenschaft gehen darf (Stichwort Wissenschaftsethik) und wie er mit Geschöpfen umgeht, die ihm vermeintlich unterlegen sind. Keine neue Frage und daher war das Buch auch jetzt nichts bahnbrechend neues. Mich hat es gut unterhalten, besonders am Ende hin wurde es spannend. Das einzige was mich im Nachhinein stört ist, dass die Charaktere recht flach und stereotypisch gezeichnet sind. Auch habe ich das Gefühl dass das ganze Potenzial der Geschichte nicht voll ausgeschöpft wurde, es bleibt das Gefühl als fehle etwas.
"Die Bewegungen des Fisches sind so erhaben, dass sie wie ein Mantra sind, ein Gebet. Sie zu beobachten, ähnelt dem Abzählen der Perlen an einem Rosenkranz, dem Drehen einer Gebetsmühle." In genau dieser Sprache ist der ganze Roman geschrieben - blumig! Barbeau scheint es um diese Sprache zu gehen, weniger um die Geschichte, die sie erzählt. Die ist zwar eigentlich sehr spannend und interessant, tritt jedoch leider total in den Hintergrund. Am Ende bleiben viele Fragen offen und ich fühlte mich ein wenig unbefriedigt zurückgelassen. Dennoch konnte mich dieses Debüt mit seiner virtuosen aber auch kuriosen Art irgendwie packen.
Schwaches Debüt
Die Kulisse Neufundland, ist wunderschön und die Autorin untermalt das mit einem schönen Wortbuilding. Die gefundene Kreatur ist das Geheimnisvolle in diesem Buch und stellt zeitgleich ein Problem dar: Sensationsgeilheit. Wie weit ist ein Mensch bereit zu gehen, wenn es um seinen Erfolg geht? Diese Frage führt wiederum zum Thema #metoo Der Anfang der Story ist noch ziemlich unklar und man muss auch erst in den Schreibstil der Autorin reinkommen, der ein wenig ungewohnt ist. Die Charaktere kamen mir alle nicht sehr greifbar rüber, distanziert, kalt. Nur Vivienne taut im Laufe der Geschichte auf und bekommt ein paar Sympathiepunkte von mir. Insgesamt war es doch zu wenig, um mit den Werken anderer Autoren mithalten zu können, wie ich finde. Liegt es an der Übersetzung? Oder der Story selber? Ich kann es gar nicht so richtig sagen, doch bleibt dieses Buch für mich nur mittlere Klasse. Irgendwas zwischen 3-3,5⭐. Ich denke, hier wurde sehr viel Potential verschenkt. Die Autorin war bisher anscheinend auch eher für Kurzgeschichten bekannt und das ist ihr erster richtiger Roman. Vielleicht wird sie sich in ihren nächsten Romanen steigern, würde mich zumindest freuen, denn trotzalledem war diese Geschichte was Eigenständiges. Leseempfehlung für alle, die der Klappentext anspricht und meine Rezension nicht abschreckt.

Mir hat dieser Roman zwar insgesamt gut gefallen, aber irgendwas hat gefehlt. Es ist eine interessante Geschichte, die in Neufundland spielt. Eine Geschichte, die uns auch hinterfragen lässt was wir in so einer Situation tun würden. Wie wir wohl handeln würden, wenn wir eine geheimnisvolle, unbekannte Kreatur aus dem Meer fischen würden. Ich hätte die Charaktere gerne noch etwas besser kennengelernt. Der Schreibstil war für mich etwas ungewöhnlich, aber gut! Meist in kurzen klaren Sätzen werden die Situationen beschrieben. Insgesamt ein gutes Buch. 😇
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Melissa Barbeau ist Gründungsmitglied des Port-Authority-Schreibzirkels. Ihre Geschichten wurden in verschiedenen Anthologien veröffentlicht. »Meeresleuchten« ist ihr erster Roman, der in Kanada begeistert aufgenommen wurde und auch international Beachtung fand. Melissa Barbeau lebt in Torbay, Neufundland.
Beiträge
Wie weit darf der Mensch gehen?
Das Buch behandelt die Frage wie weit der Mensch im Namen der Wissenschaft gehen darf (Stichwort Wissenschaftsethik) und wie er mit Geschöpfen umgeht, die ihm vermeintlich unterlegen sind. Keine neue Frage und daher war das Buch auch jetzt nichts bahnbrechend neues. Mich hat es gut unterhalten, besonders am Ende hin wurde es spannend. Das einzige was mich im Nachhinein stört ist, dass die Charaktere recht flach und stereotypisch gezeichnet sind. Auch habe ich das Gefühl dass das ganze Potenzial der Geschichte nicht voll ausgeschöpft wurde, es bleibt das Gefühl als fehle etwas.
"Die Bewegungen des Fisches sind so erhaben, dass sie wie ein Mantra sind, ein Gebet. Sie zu beobachten, ähnelt dem Abzählen der Perlen an einem Rosenkranz, dem Drehen einer Gebetsmühle." In genau dieser Sprache ist der ganze Roman geschrieben - blumig! Barbeau scheint es um diese Sprache zu gehen, weniger um die Geschichte, die sie erzählt. Die ist zwar eigentlich sehr spannend und interessant, tritt jedoch leider total in den Hintergrund. Am Ende bleiben viele Fragen offen und ich fühlte mich ein wenig unbefriedigt zurückgelassen. Dennoch konnte mich dieses Debüt mit seiner virtuosen aber auch kuriosen Art irgendwie packen.
Schwaches Debüt
Die Kulisse Neufundland, ist wunderschön und die Autorin untermalt das mit einem schönen Wortbuilding. Die gefundene Kreatur ist das Geheimnisvolle in diesem Buch und stellt zeitgleich ein Problem dar: Sensationsgeilheit. Wie weit ist ein Mensch bereit zu gehen, wenn es um seinen Erfolg geht? Diese Frage führt wiederum zum Thema #metoo Der Anfang der Story ist noch ziemlich unklar und man muss auch erst in den Schreibstil der Autorin reinkommen, der ein wenig ungewohnt ist. Die Charaktere kamen mir alle nicht sehr greifbar rüber, distanziert, kalt. Nur Vivienne taut im Laufe der Geschichte auf und bekommt ein paar Sympathiepunkte von mir. Insgesamt war es doch zu wenig, um mit den Werken anderer Autoren mithalten zu können, wie ich finde. Liegt es an der Übersetzung? Oder der Story selber? Ich kann es gar nicht so richtig sagen, doch bleibt dieses Buch für mich nur mittlere Klasse. Irgendwas zwischen 3-3,5⭐. Ich denke, hier wurde sehr viel Potential verschenkt. Die Autorin war bisher anscheinend auch eher für Kurzgeschichten bekannt und das ist ihr erster richtiger Roman. Vielleicht wird sie sich in ihren nächsten Romanen steigern, würde mich zumindest freuen, denn trotzalledem war diese Geschichte was Eigenständiges. Leseempfehlung für alle, die der Klappentext anspricht und meine Rezension nicht abschreckt.

Mir hat dieser Roman zwar insgesamt gut gefallen, aber irgendwas hat gefehlt. Es ist eine interessante Geschichte, die in Neufundland spielt. Eine Geschichte, die uns auch hinterfragen lässt was wir in so einer Situation tun würden. Wie wir wohl handeln würden, wenn wir eine geheimnisvolle, unbekannte Kreatur aus dem Meer fischen würden. Ich hätte die Charaktere gerne noch etwas besser kennengelernt. Der Schreibstil war für mich etwas ungewöhnlich, aber gut! Meist in kurzen klaren Sätzen werden die Situationen beschrieben. Insgesamt ein gutes Buch. 😇









