Männer ohne Möbel

Männer ohne Möbel

E-Book
3.616
FleabagTragikomikExpatTinder

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Beschreibung

Männer ohne Möbel heißt dieses Buch, weil die Männer in Ellies Leben Angst vor richtigen Restaurants haben und Erdbeermilch trinken und auf Matratzen ohne Bettgestell schlafen. Es könnte aber auch »Zwischen uns ist alles gut« heißen, wie Alvaro sagt, der esoterische Argentinier, der Ellie ohne Erklärung nach einem halben Jahr verlässt. Oder»In Italien ist das nicht anders«? Weil auch in Italien, einer Kneipe am Neuköllner Landwehrkanal, alle nur Liebe wollen, egal ob sie sich für Marlon Brando halten oder ihrem Bier von einer Frau erzählen, von der sonst keiner glaubt, dass es sie gibt. Und Ellie? Besucht unter dem Titel »Mein Happy End bin ich!« einen Schreibkurs an der Volkshochschule. Dort lernt sie sich als Romanfigur zu betrachten und macht aus ihrem Leben ein Lieblingsbuch. Es endet in Italien, im richtigen – und mit einer Überraschung.Irgendwo zwischen Fleabag und Loriot, zwischen Herr Lehmann und Herr der Ringe erzählt dieses Buch mit Tempo und Lakonie von der Liebe in Zeiten von Codes und offenen Türen, von Lebensfreude-Duschgels und Tastentelefonen. Ein Buch für jede Young Fun Person – und für alle anderen noch viel mehr.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
E-Book
Seitenzahl
240
Preis
17.99 €

Autorenbeschreibung

1986 geboren, lebt als Autorin und Journalistin in Berlin. Sie hat Amerikanistik, Englische Literaturwissenschaft und Geschichte an der Universität Würzburg studiert und danach bei der dpa (Deutsche Presse-Agentur) gearbeitet. Für ihre literarische Arbeit erhielt sie verschiedene Stipendien und war Stadtschreiberin in Kroatien und an der Nordsee.

Beiträge

5
Alle
4

Dieses Buch ist schnell und überfährt einen so modern wie ein Hochgeschwindigkeitszug. Schlaglichter aus der Großstadt, wo Menschen sich in Kneipen begegnen und irgendwas wie Liebe suchen, aber einfach nicht beieinander ankommen. Gestörte Beziehungsmuster an allen Orten. Es ist ein wilder Abgesang auf Männer, deren Wohnungen so leer wie ihre Herzen sind und Frauen, die vergeblich an ihnen festkleben. Sprachlich und erzählerisch durchaus anspruchsvoll, weil sich englischer Text und Deutsch mit Akzent wie Störgeräusche in ein Lied hineinmischen, das auch noch mehrstimmig daherkommt. Trotzdem hat es Charme und Witz wie Alexandra Stahl am Puls der Zeit schreibt.

3

Ein Buch auf der Suche nach sich selbst

Der Text wirkt wie eine lose Sammlung kurzer Episoden aus dem Alltag, die vor Sarkasmus nur so strotzen und stets von einer klitzekleinen Lebensunlust durchzogen sind. Anfangs fand ich mich noch kichernd vor diesem Buch wieder, genoss die scharfzüngigen Beobachtungen und die spöttischen Bemerkungen. Doch die Stimmung kippt schnell: Die wiederkehrenden Passagen und Inhalte beginnen, sich selbst zu wiederholen, bis das Augenzwinkern schal wirkt. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Passagen plötzlich auf Englisch verfasst sind, was eher gewollt-cool als literarisch notwendig wirkt. Im Zentrum steht eine Frau, deren Leben in der Schwebe hängt, die Liebe sucht, aber noch vielmehr sich selbst, dabei jedoch nie wirklich irgendwo ankommt. Alles zusammen liest sich wie ein wilder Berliner Fiebertraum, der bewusst auf eine klare Handlung verzichtet – was am Ende weniger rebellisch als vielmehr beliebig wirkt.

4

Skurril und bunt...

Das Buch zu lesen fühlte sich an wie auf Drogen in einer Hipsterbar zu sitzen. Ich habe mich sehr amüsiert und wirklich treffende, auf den Punkt gebrachte Beschreibungen einer Generation gefunden.

2

War mir leider zu episodisch und unzusammenhängend - der Schreibstil gefällt mir grundsätzlich sehr. Schön leicht und ironisch. Aber am Ende war es zu viel des Gleichen, ohne das Gefühl von Struktur oder Dramaturgie.

4

die ich-erzählerin begegnet menschen in der bar "italien", die aber in neukölln ist, sie sucht nach der liebe und besucht einen kurs, in dem sie lernt, ihr leben als lieblingsroman zu erzählen. das war so so so witzig, kurzweilig und skurril! liest sich locker-leicht weg und hat mich echt zum lachen gebracht, ist gleichzeitig aber sehr klug und einfühlsam geschrieben. i want more, please!

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