Lunatics

Lunatics

Hardcover
4.73

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Beschreibung

Ein fulminanter Roman über Virginia Woolf und die Bloomsbury-Group

Ein kühler Frühlingstag in Cambridge,1901: Virginia Stephen und ihre Schwester Vanessa lernen die illustren Studienfreunde ihres Bruders Thoby kennen, darunter auch Lytton Strachey – eine schicksalhafte Begegnung. Wenige Jahre später stehen Virginia und Lytton, zwei Seelenverwandte, die inzwischen eine intensive Beziehung verbindet, im Mittelpunkt der Londoner Bloomsbury Group, die mit bahnbrechenden Werken und erotischen Verwicklungen von sich reden macht.

Ein fulminanter Roman, bewegend und atmosphärisch dicht erzählt, über die Ausnahmeschriftstellerin Virginia Woolf, die Werke der Weltliteratur von bis heute ungebrochener Strahlkraft schuf, und zugleich ein intimer Blick hinter die Kulissen der legendären Bloomsbury Group.

Mit vielen Originalzitaten aus dem Briefwechsel Virginia Woolf & Lytton Strachey (bislang nur auf Englisch erschienen).

»Liebster Lytton, suche ein Haus für mich, das niemand finden kann. Mit Dir rede ich lieber als mit jedem anderen Menschen auf der Welt. Deine Virginia«

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
336
Preis
25.70 €

Autorenbeschreibung

Christiane Henke, geb. in Goslar/Harz, aufgewachsen im Ruhrgebiet, studierte Germanistik, Anglistik, Philosophie, Creative Arts Drama und Rechtswissenschaften in Paderborn, Berlin und Nottingham. Nach einer Lehrerinnenausbildung, Promotion und rechtshistorischer Forschungsarbeit war sie Autorin von Radio-Features und als Musikberaterin beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen. Für ein Radio-Feature des SFB übersetzte sie 2001 den Briefwechsel von Virginia Woolf und Lytton Strachey, der bis heute nur in der englischen Originalfassung veröffentlicht wurde. 2017 erschien ihr erster Kriminalroman (zusammen mit Miriam Berneike). Sie lebt als freie Autorin in Berlin.

Beiträge

2
Alle
5

Ein wundervoller Roman! Ich hätte so gern weitergelesen 👌

4

Woolf-Fans aufgepasst! 🤩

Schon lange zählt Virginia Woolf für mich zu den faszinierendsten Autorinnen überhaupt! Also musste natürlich „Lunatics“ bei mir einziehen - ein historischer Roman, der auf dem Briefwechsel zwischen Lytton Strachey und Virginia Woolf beruht, sowie ihren Tagebüchern, aber sich auch um die sagenumwobene Bloomsbury Group dreht. „Alle Dichter, alle Sänger, alle Künstler, alle Liebenden haben mit dem Mond zu tun. Mit Luna. Sie sind also im Wortsinne Verrückte. Lunatics. Verstehen Sie, Miss Stephen, was ich damit sagen will? In meinen Augen gibt es absolut keinen Grund, den Wahnsinn zu verachten.“ Laut damaligen Psychiatern (die weit hinterherhinkten im Vergleich zu unseren heutigen Erkenntnissen) war Virginia Woolf an „Wahnsinn“ erkrankt. Sie schleppte sich von einer Therapie zur nächsten - angetrieben durch ihren Ehemann Leonard. Die Eheschließung mit ihm, war mitunter die schlechteste Entscheidung ihres Lebens - er bevormundete sie, wo es nur ging und den ärztlichen Anweisungen Folge zu leisten hatte für ihn oberste Priorität. Er regulierte ihre sozialen Kontakte, sprach Schreibverbote aus, verweigerte ihr Mutter zu werden und Kinder zu bekommen Die Textstellen, die von ihrer Gesundheit und Therapien handelten haben mich ehrlich gesagt sehr mitgenommen - wir alle wissen ja, wie es endete: Mit ihrem Suizid! Mit diesem Wissen liest man bestimmte Passagen einfach mit einem bitteren Beigeschmack, sie haben so vieles in mir ausgelöst: Verzeweiflung, Wut, aber vor allem: Mitgefühl! Aber wer war denn nun eigentlich Lytton Strachey, mit dem Virginia einen regen Briefwechsel führte?! Bei einem Besuch ihres Bruders Thoby in Cambridge lernt sie ihn kennen und er wird zu nichts minderem als ihrem Seelenverwandten. Körperlich eher von langer und ausgemergelter Statur, oft krank, immer frierend, man würde ihn wahrscheinlich auch als sonderbar bezeichnen, nahm der Homosexuelle eine wichtige Rolle in ihrem Leben ein. Er macht ihr sogar später einen Heiratsantrag und ich frage mich eindringlich, wie wäre ihr Leben wohl verlaufen, wenn er diesen nicht zurückgezogen hätte?! „Virginia. Hör mal, mir kommt da gerade ein Gedanke. Vielleicht sollten wir heiraten. Sag, willst du mich heiraten? Du bist die einzige Frau, die ich das jemals fragen werde.“ Beide werden Mitglieder der legendären Bloomsbury Group, eine Vereinigung von Intellektuellen, Wissenschaftlern und Künstlern, die enormen Einfluss auf die kulturelle Entwicklung Großbritanniens hatten. Christiane Henke hat mich mit „Lunatics“ absolut überzeugt. Auch wenn ich mich schon länger mit Virginia Woolfs Literatur und ihrem Leben beschäftige, war doch einiges Neues für mich dabei - noch dazu hat mich das Buch unglaublich gefesselt, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Eine große Empfehlung für alle Woolf-Fans und für alle, die es noch werden wollen!

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