Liebesbriefe großer Frauen

Liebesbriefe großer Frauen

Hardcover
3.82
EmanzipationLord ByronVoltaireGefühle

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Beschreibung

Von weiblicher Hand geschriebene Liebesbriefe erlauben einen so intimen Blick in die Seelen der großen Frauen der Vergangenheit wie keine andere Textart sonst. Denn der Brief, so die berühmte Philosophin Ricarda Huch, ist diejenige literarische Ausdrucksform, die Frauen am meisten entspricht: zwanglos, spontan, impulsiv, leidenschaftlich. Heloisa, Bettina von Arnim, George Sand, Annette von Droste-Hülshoff, Emily Dickinson, Clara Schumann – sie und viele andere bedienten sich jener ‘weiblichen’ Form des Briefes, die es ihnen erlaubte, mit dem geliebten Gegenüber in Kontakt zu treten und zu bleiben, ihren Gefühlen jenseits von gesellschaftlichen Schranken Ausdruck zu verleihen und ihre Liebe somit erst vollkommen auszuleben. Die ergreifendsten, eindringlichsten, feinsinnigsten, leidenschaftlichsten und auch humorvollsten dieser Briefe wurden für das vorliegende Buch zusammengetragen. So entstand eine Sammlung anrührender Zeugnisse aus der Feder von großen Frauen der Geschichte, die über die Jahrhunderte liebten, begehrten, sich verzehrten, an den Männern zu verzweifeln drohten, nicht selten entsagen mussten, oft aber auch Erfüllung fanden – und dies alles in mal einfachen, mal höchst poetischen Worten zu Sprache brachten.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Tagebücher & Briefe
Format
Hardcover
Seitenzahl
256
Preis
12.40 €

Autorenbeschreibung

Dr. phil. Sabine Anders, geb. 1979, hat englische, amerikanische und neuere deutsche Literatur studiert. Schwerpunkte ihres Studiums waren Shakespeare, die Lyrik der englischen Romantik und der moderne Roman. Ihre Doktorarbeit befasst sich mit den Western-Romanen des amerikanischen Gegenwartsschriftstellers Cormac McCarthy.

Beiträge

1
Alle
4

Eine durchdachte und schön kuratierte Sammlung von Liebesbriefen aus der Feder 'großer' berühmter, ob auf ihre Zeit oder bis in unsere Tage hinein andauernd, Frauen. Dabei spannen die Herausgeberinnen nicht nur einen zeitlichen Bogen vom Mittelalter bis ins frühe 20. Jahrhundert, sondern wählten auch ganz unterschiedliche Charaktere aus. Den Lesern liegen hierbei die Briefe von Schriftstellerinnen und Lyrikerinnen, Künstlerinnen und Schauspielerinnen oder Philosophinnen und Intellektuellen vor. Eines eint sie doch alle über die Grenzen von Zeit, Profession und Stand hinweg: Lieben zu können und Liebe zu empfangen. Doch auch hier spannt sich ein Bogen von platonischer bis zerstörerischer Liebe. Insgesamt ein schöner Spaziergang durch ein Stück Frauengeschichte, dessen ausgewählte Briefe stellenweise ohne den tieferen Zusammenhang zur Schreiberin oder aufgrund des spezifisch-epochalen Schreibstils nicht immer beim ersten Lesen komplettes Verständnis erzielen, sondern einer mehrmaligen Relektüre bedurfte.

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