Leons Erbe
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Erstmal danke ich dem Autoren dafür, dass er mich über Mail angeschrieben hat und zusätzlich danke ich dem Verlag, dass sie mir das Rezensionsexemplar hinterher zur Verfügung gestellt habe. Das Cover fand ich schlicht, aber total toll und den Klappentext sehr vielversprechend, aber konnte es auch halten, was es verspricht? Für Katja ist nichts mehr, wie es einmal war. Nicht nur, dass ihr geliebter Sohn durch einen tragischen Verkehrsunfalls ums Leben gekommen ist, auch ihre Schwester ist schon seit Monaten verschwunden. Katja ist mit den Nerven am Ende und weiß nicht mehr ein, noch aus. Als sich ein Notar bei ihr meldet und ihr mitteilt, dass er ihr etwas von ihrem verstorbenen Sohn übergeben soll, gerät nicht nur ihr eigenes Leben noch weiter aus den Fugen. Wie kam Leon an das Armband, welches einst ihrer Schwester gehörte? Was will er ihr dadurch mitteilen? Ich muss sagen, dass mir der Schreibstil sofort gefallen hat. Das buch wird hauptsächlich aus Katjas Sicht erzählt. Sie erführt vom Tod ihres Sohnes und dieser ominösen Kiste, sie erfahrt von dem Privatdetektiv, den ihr Mann engagiert hat, um den Unfallverursacher zu finden und sie erfährt auch mehr über das Verschwinden ihrer Schwester. Ich hatte das Gefühl, mich in Katja hineinversetzen zu können und wenn ich ehrlich sein soll, wüsste ich nicht, wie ich mich an ihrer Stelle verhalten würde. Wie ich mit dieser Situation umgehen würde. Der Autor hat den Spannungsbogen aufrecht erhalten und immer, wenn ich das Gefühl hatte, jetzt habe ich es, hat er mich auf eine andere Fährte geführt. Das Ende kam für mich ziemlich überraschend, denn mit diesem habe ich so in der Form nicht gerechnet. Was nichts schlechtes ist, eher im Gegenteil. Ich mag es, wenn ich bis zuletzt auf falsche Fährten geführt werde und selbst nicht richtig weiß, ob ich überhaupt noch auf der richtigen Spur bin. Das einzige, was mich vielleicht ein wenig gestört hat, war die... sagen wir, die Routine, mit der Katja an die ganze Sache herangegangen ist. Klar, ihr Sohn ist verstorben, ihre Schwester verschwunden, sie mobilisiert all ihre Kräfte, um die Hintergründe aufzudecken, aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie sich zu sehr darauf versteift. Obwohl ihr Mann einen Privatdetektiv angeheuert hat, obwohl die Polizei in alle Richtung ermittelt, ist es ausgerechnet Katja, die die Hinweise findet, bei denen alle anderen völlig im Dunkeln tippen. Das fand ich manchmal ein wenig... zu weit hergeholt. Ansonsten war es ein E-Book, welches mir durchaus gefallen hat und ich werde von dem Autoren in Zukunft hoffentlich mehr vor die Linse bekommen.
*Inhalt* Für Katja bricht eine Welt zusammen, als ihr Sohn Leon bei einem Autounfall ums Leben kommt. Es ist der zweite schwere Schicksalsschlag in kurzer Zeit. Erst vor sechs Monaten ist ihre Schwester spurlos verschwunden. Als Katja nach Leons Trauerfeier einen Anruf erhält, überschlagen sich die Ereignisse: Ein Notar ist im Besitz einer Kiste, die Leon seiner Mutter vererbt hat. Als Katja die Kiste öffnet, entdeckt sie darin ein Armband, das ihrer Schwester gehörte. Wie ist ihr Sohn in den Besitz dieses Armbandes gekommen? Und warum hat er es bei einem Notar hinterlegt? Was will Leon seiner Mutter aus dem Tod heraus damit sagen? Für Katja beginnt eine Suche nach der Wahrheit - nichtsahnend, dass sie damit die Tür zu einem dunklen Familiengeheimnis öffnet ... (Kurzbeschreibung von www.amazon,de) *Infos zum Buch* Seitenzahl: 232 Seiten Verlag: Bastei Entertainment Preis: 12,90 € (Taschenbuch) / 5,99 € (Ebook) Erscheinungsdatum: 02.05.2016 Reihe: Hochspannung 18 (kann unabhängig voneinander gelesen werden) *Erster Satz des Buches* "Als mein Sohn starb, ahnte ich nicht, dass mir das Schlimmste erst noch bevorstehen würde." *Fazit* "Leons Erbe" ist der Debüt-Roman des Autors Michael Theißen. Da ich gerne Psychothriller lese und mich der Autor vor kurzem anschrieb und fragte, ob ich seinen Roman gerne lesen möchte, stimmte ich natürlich gerne zu und schon tauchte ich ein, in die Welt von Katja und Leon... Nachdem ich das Buch angefangen hatte zu lesen, konnte ich schon recht schnell nicht mehr aufhören, denn es war nicht nur spannend, sondern zog mich förmlich in seinen Bann. Die Geschichte von Katja, die versucht herauszufinden, was mit ihrer Schwester Nicci geschah und weshalb ihr Sohn Leon Kontakt zu einem Notar aufnahm, ist wahrlich fesselnd und mit jedem merkwürdigen Detail, das ans Licht kommt, will man umso mehr wissen, was mit Nicci und Leon geschah. Katjas Not, ihre Gefühlswelt und ihre verzweifelten Versuche der Wahrheit ein Stückchen näher zu kommen sind berührend und die ganze Zeit über möchte man nur zu ihr ins Buch kriechen und sie bei ihren Nachforschungen unterstützen. Dies wird dadurch noch unterstützt, dass das Buch aus Katjas Sicht verfasst ist und wir quasi hautnah dabei sind. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was das kurzweilige Lesen vereinfacht und Gelegenheit bietet, eine kurze Pause einzulegen - sofern gewünscht. Die Sprache ist gut verständlich, ohne allzu lange Sätze oder weitschweifigen Erklärungen. Die Charaktere, neben Katja, gefielen mir zwar recht gut, allerdings hätte ich mir ein paar mehr Informationen über sie gewünscht, mehr Tiefgang und vor allem auch mehr Interaktion mit der Protagonistin. Die Geschichte an sich ist spannend, gefühlsslastig und voller irreführender Hinweise, die dazu führen, dass sich der Leser ziemlich aufs Glatteis führen lässt. Die Auflösung des Ganzen ist nämlich nicht nur absolut unvorhersehbar, sondern sorgt schlichtweg für einen totalen Überraschungsmoment. Leider ist es jedoch auch das Ende, welches mich nicht ganz überzeugen konnte: während der Rest des Buches stimmig, spannend und aufeinander aufbauend war, so kam das Ende recht abrupt und schnell, sodass man sich am Ende des Buches fragte... "äääh... wars das jetzt?". Die Idee als solches ist zwar eigentlich ganz gut, die Umsetzung wirkt jedoch eher etwas hastig, hier wäre eine vermehrte Ausarbeitung wahrlich wünschenswert gewesen. Schade! Dennoch kann ich dieses Werk jedem Thriller-Fan empfehlen. Wertung: 4 von 5 Sterne!
"Leons Erbe" ist der Debütroman des Sozialwissenschaftlers Michael Theißen, und passenderweise geht es in diesem Thriller eben nicht nur darum, den Täter zu finden, sondern auch darum, was die Hauptfigur motiviert - was sie denkt und fühlt, fürchtet und hofft, und vor allem auch, wie sie in einer Zeit persönlicher Tragödie mit anderen Menschen umgeht. Die Geschichte beginnt damit, dass Katja über die Albträume spricht, die sie plagen, seit ihre Schwester verschwunden und ihr Sohn gestorben ist. Doch auch ihr waches Leben ist geplagt von lähmender Trauer, aus der sie sich nicht lösen kann. Bestürzt und hilflos beobachtet sie, wie ihr Mann sich mehr und mehr verändert, getrieben von rasendem Hass auf den unbekannten Unfallfahrer, der ihren Sohn einfach sterbend am Straßenrand zurückgelassen hat. Doch dann rütteln sie eine Reihe unerwarteter, dramatischer Ereignisse aus ihrer Lethargie und sie macht sich auf, den Tod ihres Sohnes aufzuklären - und dabei stellt sie fest, dass sie die Menschen, die ihr am nächsten stehen, vielleicht nicht so gut kennt, wie sie dachte. Mehr und mehr zweifelt sie an ihrer eigenen Wahrnehmung. Der Autor beschreibt Katjas Emotionen bestürzend lebensecht und authentisch. Wer schon einmal einen geliebten Menschen auf gewaltsame Weise verloren hat, kennt dieses Gefühl, dass die Welt sich auf grundlegende Art und Weise verändert hat und aus dem Takt geraten ist, dass sich alles irgendwie falsch anfühlt - fast so, als wären Glück und Sicherheit immer schon eine Lüge gewesen und es könnte deswegen niemals wieder besser werden. Zitat: "Überall wurde ich an ihn erinnert, und jedes Mal versetzte es mir einen furchtbaren Stich ins Herz. (...) Was aber noch viel weniger zu begreifen war: Es würden keine neuen Erinnerungen mehr hinzukommen. Niemals mehr." Die anderen Charaktere bleiben zum größten Teil blasser als Katja, aber im Grunde passt das auch - wie sollen wir durch Katjas Augen die Menschen um sie herum wirklich im tiefsten Inneren kennenlernen, wenn sie selber immer mehr hinterfragt: was weiß ich denn überhaupt über ihn/sie? Dennoch ist das Buch nicht nur ein Psychodrama, sondern auch ein Psychothriller, und diese Mischung fand ich erfrischend originell, emotional berührend und dabei sehr spannend. Michael Theißen legt viele Fährten für den Leser, darunter viele falsche, und so habe ich bis zum Schluss mitgerätselt und mich dabei mehr als einmal aufs Glatteis führen lassen. Die Auflösung am Schluss erschien mir zwar schlüssig und glaubhaft, wurde aber für meinen Geschmack ein wenig zu schnell abgehandelt. Ich hätte mir gewünscht, letztendlich doch mehr über die Motive der Menschen zu erfahren, die auf die ein oder andere Art an Leons Tod beteiligt waren. Auch, wie es mit Katja und den Menschen in ihrem Leben weitergeht, hätte mich noch weitergehend interessiert! Der Schreibstil ist klar und dabei eindringlich, oft beklemmend und voll unterschwellig bedrohlicher Atmosphäre, aber immer ganz nahe dran an Katjas Emotionen. Mir sind immer mal wieder Kleinigkeiten aufgefallen, wie zum Beispiel dreimal das Wort "wieder" in nur zwei aufeinanderfolgenden Sätzen, aber ansonsten fand ich das Buch sehr professionell, da hätte ich nicht auf Debütroman getippt! Fazit: Katja erlebt ein persönliches Drama nach dem anderen: erst verschwindet ihre Schwester, dann wird ihr Sohn nachts auf einer abgelegenen Landstraße überfahren und stirbt. Auf der Suche nach Antworten findet sie erstmal nur noch mehr Fragen - darunter die, wie gut sie ihren Sohn eigentlich kannte... "Leons Erbe" ist ein beeindruckender Debütroman irgendwo zwischen Psychodrama und Psychothriller, mit einer glaubhaften Protagonistin, deren Gefühle ich gut nachempfinden konnte. Die Aufklärung von Leons Tod (Mord? Unfall?) wird spannend geschildert, mit vielen unerwarteten Wendungen und falschen Fährten.
[REZENSION] Leons Erbe | Michael Theissen Verlag: Bastei Entertainment | Erschienen: 02.05.2016 | Seiten: 300 | Reihe//Teil: Hochspannung/ 18 | Preis: Taschenbuch 12,90€, eBook 5,99€ Klapptext: Für Katja bricht eine Welt zusammen, als ihr Sohn Leon bei einem Autounfall ums Leben kommt. Es ist der zweite schwere Schicksalsschlag in kurzer Zeit. Erst vor sechs Monaten ist ihre Schwester spurlos verschwunden. Als Katja nach Leons Trauerfeier einen Anruf erhält, überschlagen sich die Ereignisse: Ein Notar ist im Besitz einer Kiste, die Leon seiner Mutter vererbt hat. Als Katja die Kiste öffnet, entdeckt sie darin ein Armband, das ihrer Schwester gehörte. Wie ist ihr Sohn in den Besitz dieses Armbandes gekommen? Und warum hat er es bei einem Notar hinterlegt? Was will Leon seiner Mutter aus dem Tod heraus damit sagen? Für Katja beginnt eine Suche nach der Wahrheit – nichtsahnend, dass sie damit die Tür zu einem dunklen Familiengeheimnis öffnet ... Meine Meinung: Auf Leons Erbe bin ich aufmerksam geworden, weil der Autor Michael Theissen mir das Buch als Reziexemplar angeboten hat. Darauf hin habe ich mir den Klapptext durchgelesen und war direkt Interessiert. Ich muss sagen die Geschichte fängt ziemlich wirr an und ich habe meine Zeit gebraucht rein zu kommen. Nach ein zwei Kapiteln ging es dann aber. Die Story nimmt sehr schnell fahrt auf und entwickelt sich sehr Spannend. Man wird so oft in die Irre geführt, dass man echt nicht weiß was Sache ist. Leider war es aber etwas too much. Ich meine ein Thriller lebt ja von so was, aber es war einfach zu viel Reales. Mhmm wie soll ich das erklären. Katja ist sehr viel Passiert und es kommt immer mehr oben drauf, dass fand ich etwas zu viel. Es gibt der Geschichte ihren Hintergrund und wenn man weiter Liest versteht man es auch, aber trotzdem. Das Ende muss ich sagen, was sehr überraschend. Es kam etwas Raus damit hab ich nun wirklich nicht gerechnet. Ich hatte alle möglichen Ideen aber nicht das und das fand ich richtig gut. So muss dass sein. Die Charaktere waren echt gut ausgearbeitet, man Lernt sie wirklich gut kennen. Katja fand ich ziemlich merkwürdig. Klar hat sie viel erlebt und ist dadurch sehr Weinerlich, aber dennoch handelt sie sehr unüberlegt und macht dinge die ich einfach nicht nachvollziehen konnte. Trotzdem war sie mir sehr Sympathisch. Man konnte richtig den Schmerz einer Mutter Spüren, die ihr Kind verloren hat. Markus ist Katjas Ehemann und total Komisch. Irgendwie hatte ich von Anfang an ein Komisches Gefühl bei ihm. Er hat sich ziemlich daneben benommen und sich echt nicht nett verhalten. Dennoch konnte man auch bei Ihm einfach den Schmerz merken den ein Vater hat, wenn er sein Kind begraben muss. Was ich sehr gut fand ist, dass man Leon sehr gut kennen lernt, auch wenn er Tot ist. Man kann erfahren was er für ein Junge war und wie er so getickt hat. Man erfährt auch dass er ein Geheimnis hatte dem Katja jetzt auf die Spur gehen muss. Der Schreibstil des Autor war echt klasse. Man konnte das Buch wirklich leicht und schnell Lesen. Es ist flüssig und Spannend Geschrieben. Er konnte es schaffen einen zu fesseln und das ist mir sehr wichtig. Das Cover ist Passend zur Geschichte. Anfangs fand ich es einfach nur Schlicht und ok. Doch jetzt nach dem Lesen verstehe ich den Sinn des Covers und finde es Topp. Es passt einfach Perfekt und ist super gelungen. Bewertung: Ein toller Thriller der Leide etwas verwirrt und ein bisschen was verliert weil es einfach zu viel ist. Dennoch lohnt es sich zu Lesen. 3 Sterne von mir. Ich danke dem Autor und Bastei Entertainment für dieses Reziexemplar. Die genannten Fakten sind der Website vom Bastei Lübbe Verlag entnommen http://lisasbuechereck.blogspot.de/2016/08/rezension-leons-erbe-michael-theien.html#more
Erstmal danke ich dem Autoren dafür, dass er mich über Mail angeschrieben hat und zusätzlich danke ich dem Verlag, dass sie mir das Rezensionsexemplar hinterher zur Verfügung gestellt habe. Das Cover fand ich schlicht, aber total toll und den Klappentext sehr vielversprechend, aber konnte es auch halten, was es verspricht? Für Katja ist nichts mehr, wie es einmal war. Nicht nur, dass ihr geliebter Sohn durch einen tragischen Verkehrsunfalls ums Leben gekommen ist, auch ihre Schwester ist schon seit Monaten verschwunden. Katja ist mit den Nerven am Ende und weiß nicht mehr ein, noch aus. Als sich ein Notar bei ihr meldet und ihr mitteilt, dass er ihr etwas von ihrem verstorbenen Sohn übergeben soll, gerät nicht nur ihr eigenes Leben noch weiter aus den Fugen. Wie kam Leon an das Armband, welches einst ihrer Schwester gehörte? Was will er ihr dadurch mitteilen? Ich muss sagen, dass mir der Schreibstil sofort gefallen hat. Das buch wird hauptsächlich aus Katjas Sicht erzählt. Sie erführt vom Tod ihres Sohnes und dieser ominösen Kiste, sie erfahrt von dem Privatdetektiv, den ihr Mann engagiert hat, um den Unfallverursacher zu finden und sie erfährt auch mehr über das Verschwinden ihrer Schwester. Ich hatte das Gefühl, mich in Katja hineinversetzen zu können und wenn ich ehrlich sein soll, wüsste ich nicht, wie ich mich an ihrer Stelle verhalten würde. Wie ich mit dieser Situation umgehen würde. Der Autor hat den Spannungsbogen aufrecht erhalten und immer, wenn ich das Gefühl hatte, jetzt habe ich es, hat er mich auf eine andere Fährte geführt. Das Ende kam für mich ziemlich überraschend, denn mit diesem habe ich so in der Form nicht gerechnet. Was nichts schlechtes ist, eher im Gegenteil. Ich mag es, wenn ich bis zuletzt auf falsche Fährten geführt werde und selbst nicht richtig weiß, ob ich überhaupt noch auf der richtigen Spur bin. Das einzige, was mich vielleicht ein wenig gestört hat, war die... sagen wir, die Routine, mit der Katja an die ganze Sache herangegangen ist. Klar, ihr Sohn ist verstorben, ihre Schwester verschwunden, sie mobilisiert all ihre Kräfte, um die Hintergründe aufzudecken, aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie sich zu sehr darauf versteift. Obwohl ihr Mann einen Privatdetektiv angeheuert hat, obwohl die Polizei in alle Richtung ermittelt, ist es ausgerechnet Katja, die die Hinweise findet, bei denen alle anderen völlig im Dunkeln tippen. Das fand ich manchmal ein wenig... zu weit hergeholt. Ansonsten war es ein E-Book, welches mir durchaus gefallen hat und ich werde von dem Autoren in Zukunft hoffentlich mehr vor die Linse bekommen.
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Erstmal danke ich dem Autoren dafür, dass er mich über Mail angeschrieben hat und zusätzlich danke ich dem Verlag, dass sie mir das Rezensionsexemplar hinterher zur Verfügung gestellt habe. Das Cover fand ich schlicht, aber total toll und den Klappentext sehr vielversprechend, aber konnte es auch halten, was es verspricht? Für Katja ist nichts mehr, wie es einmal war. Nicht nur, dass ihr geliebter Sohn durch einen tragischen Verkehrsunfalls ums Leben gekommen ist, auch ihre Schwester ist schon seit Monaten verschwunden. Katja ist mit den Nerven am Ende und weiß nicht mehr ein, noch aus. Als sich ein Notar bei ihr meldet und ihr mitteilt, dass er ihr etwas von ihrem verstorbenen Sohn übergeben soll, gerät nicht nur ihr eigenes Leben noch weiter aus den Fugen. Wie kam Leon an das Armband, welches einst ihrer Schwester gehörte? Was will er ihr dadurch mitteilen? Ich muss sagen, dass mir der Schreibstil sofort gefallen hat. Das buch wird hauptsächlich aus Katjas Sicht erzählt. Sie erführt vom Tod ihres Sohnes und dieser ominösen Kiste, sie erfahrt von dem Privatdetektiv, den ihr Mann engagiert hat, um den Unfallverursacher zu finden und sie erfährt auch mehr über das Verschwinden ihrer Schwester. Ich hatte das Gefühl, mich in Katja hineinversetzen zu können und wenn ich ehrlich sein soll, wüsste ich nicht, wie ich mich an ihrer Stelle verhalten würde. Wie ich mit dieser Situation umgehen würde. Der Autor hat den Spannungsbogen aufrecht erhalten und immer, wenn ich das Gefühl hatte, jetzt habe ich es, hat er mich auf eine andere Fährte geführt. Das Ende kam für mich ziemlich überraschend, denn mit diesem habe ich so in der Form nicht gerechnet. Was nichts schlechtes ist, eher im Gegenteil. Ich mag es, wenn ich bis zuletzt auf falsche Fährten geführt werde und selbst nicht richtig weiß, ob ich überhaupt noch auf der richtigen Spur bin. Das einzige, was mich vielleicht ein wenig gestört hat, war die... sagen wir, die Routine, mit der Katja an die ganze Sache herangegangen ist. Klar, ihr Sohn ist verstorben, ihre Schwester verschwunden, sie mobilisiert all ihre Kräfte, um die Hintergründe aufzudecken, aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie sich zu sehr darauf versteift. Obwohl ihr Mann einen Privatdetektiv angeheuert hat, obwohl die Polizei in alle Richtung ermittelt, ist es ausgerechnet Katja, die die Hinweise findet, bei denen alle anderen völlig im Dunkeln tippen. Das fand ich manchmal ein wenig... zu weit hergeholt. Ansonsten war es ein E-Book, welches mir durchaus gefallen hat und ich werde von dem Autoren in Zukunft hoffentlich mehr vor die Linse bekommen.
*Inhalt* Für Katja bricht eine Welt zusammen, als ihr Sohn Leon bei einem Autounfall ums Leben kommt. Es ist der zweite schwere Schicksalsschlag in kurzer Zeit. Erst vor sechs Monaten ist ihre Schwester spurlos verschwunden. Als Katja nach Leons Trauerfeier einen Anruf erhält, überschlagen sich die Ereignisse: Ein Notar ist im Besitz einer Kiste, die Leon seiner Mutter vererbt hat. Als Katja die Kiste öffnet, entdeckt sie darin ein Armband, das ihrer Schwester gehörte. Wie ist ihr Sohn in den Besitz dieses Armbandes gekommen? Und warum hat er es bei einem Notar hinterlegt? Was will Leon seiner Mutter aus dem Tod heraus damit sagen? Für Katja beginnt eine Suche nach der Wahrheit - nichtsahnend, dass sie damit die Tür zu einem dunklen Familiengeheimnis öffnet ... (Kurzbeschreibung von www.amazon,de) *Infos zum Buch* Seitenzahl: 232 Seiten Verlag: Bastei Entertainment Preis: 12,90 € (Taschenbuch) / 5,99 € (Ebook) Erscheinungsdatum: 02.05.2016 Reihe: Hochspannung 18 (kann unabhängig voneinander gelesen werden) *Erster Satz des Buches* "Als mein Sohn starb, ahnte ich nicht, dass mir das Schlimmste erst noch bevorstehen würde." *Fazit* "Leons Erbe" ist der Debüt-Roman des Autors Michael Theißen. Da ich gerne Psychothriller lese und mich der Autor vor kurzem anschrieb und fragte, ob ich seinen Roman gerne lesen möchte, stimmte ich natürlich gerne zu und schon tauchte ich ein, in die Welt von Katja und Leon... Nachdem ich das Buch angefangen hatte zu lesen, konnte ich schon recht schnell nicht mehr aufhören, denn es war nicht nur spannend, sondern zog mich förmlich in seinen Bann. Die Geschichte von Katja, die versucht herauszufinden, was mit ihrer Schwester Nicci geschah und weshalb ihr Sohn Leon Kontakt zu einem Notar aufnahm, ist wahrlich fesselnd und mit jedem merkwürdigen Detail, das ans Licht kommt, will man umso mehr wissen, was mit Nicci und Leon geschah. Katjas Not, ihre Gefühlswelt und ihre verzweifelten Versuche der Wahrheit ein Stückchen näher zu kommen sind berührend und die ganze Zeit über möchte man nur zu ihr ins Buch kriechen und sie bei ihren Nachforschungen unterstützen. Dies wird dadurch noch unterstützt, dass das Buch aus Katjas Sicht verfasst ist und wir quasi hautnah dabei sind. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was das kurzweilige Lesen vereinfacht und Gelegenheit bietet, eine kurze Pause einzulegen - sofern gewünscht. Die Sprache ist gut verständlich, ohne allzu lange Sätze oder weitschweifigen Erklärungen. Die Charaktere, neben Katja, gefielen mir zwar recht gut, allerdings hätte ich mir ein paar mehr Informationen über sie gewünscht, mehr Tiefgang und vor allem auch mehr Interaktion mit der Protagonistin. Die Geschichte an sich ist spannend, gefühlsslastig und voller irreführender Hinweise, die dazu führen, dass sich der Leser ziemlich aufs Glatteis führen lässt. Die Auflösung des Ganzen ist nämlich nicht nur absolut unvorhersehbar, sondern sorgt schlichtweg für einen totalen Überraschungsmoment. Leider ist es jedoch auch das Ende, welches mich nicht ganz überzeugen konnte: während der Rest des Buches stimmig, spannend und aufeinander aufbauend war, so kam das Ende recht abrupt und schnell, sodass man sich am Ende des Buches fragte... "äääh... wars das jetzt?". Die Idee als solches ist zwar eigentlich ganz gut, die Umsetzung wirkt jedoch eher etwas hastig, hier wäre eine vermehrte Ausarbeitung wahrlich wünschenswert gewesen. Schade! Dennoch kann ich dieses Werk jedem Thriller-Fan empfehlen. Wertung: 4 von 5 Sterne!
"Leons Erbe" ist der Debütroman des Sozialwissenschaftlers Michael Theißen, und passenderweise geht es in diesem Thriller eben nicht nur darum, den Täter zu finden, sondern auch darum, was die Hauptfigur motiviert - was sie denkt und fühlt, fürchtet und hofft, und vor allem auch, wie sie in einer Zeit persönlicher Tragödie mit anderen Menschen umgeht. Die Geschichte beginnt damit, dass Katja über die Albträume spricht, die sie plagen, seit ihre Schwester verschwunden und ihr Sohn gestorben ist. Doch auch ihr waches Leben ist geplagt von lähmender Trauer, aus der sie sich nicht lösen kann. Bestürzt und hilflos beobachtet sie, wie ihr Mann sich mehr und mehr verändert, getrieben von rasendem Hass auf den unbekannten Unfallfahrer, der ihren Sohn einfach sterbend am Straßenrand zurückgelassen hat. Doch dann rütteln sie eine Reihe unerwarteter, dramatischer Ereignisse aus ihrer Lethargie und sie macht sich auf, den Tod ihres Sohnes aufzuklären - und dabei stellt sie fest, dass sie die Menschen, die ihr am nächsten stehen, vielleicht nicht so gut kennt, wie sie dachte. Mehr und mehr zweifelt sie an ihrer eigenen Wahrnehmung. Der Autor beschreibt Katjas Emotionen bestürzend lebensecht und authentisch. Wer schon einmal einen geliebten Menschen auf gewaltsame Weise verloren hat, kennt dieses Gefühl, dass die Welt sich auf grundlegende Art und Weise verändert hat und aus dem Takt geraten ist, dass sich alles irgendwie falsch anfühlt - fast so, als wären Glück und Sicherheit immer schon eine Lüge gewesen und es könnte deswegen niemals wieder besser werden. Zitat: "Überall wurde ich an ihn erinnert, und jedes Mal versetzte es mir einen furchtbaren Stich ins Herz. (...) Was aber noch viel weniger zu begreifen war: Es würden keine neuen Erinnerungen mehr hinzukommen. Niemals mehr." Die anderen Charaktere bleiben zum größten Teil blasser als Katja, aber im Grunde passt das auch - wie sollen wir durch Katjas Augen die Menschen um sie herum wirklich im tiefsten Inneren kennenlernen, wenn sie selber immer mehr hinterfragt: was weiß ich denn überhaupt über ihn/sie? Dennoch ist das Buch nicht nur ein Psychodrama, sondern auch ein Psychothriller, und diese Mischung fand ich erfrischend originell, emotional berührend und dabei sehr spannend. Michael Theißen legt viele Fährten für den Leser, darunter viele falsche, und so habe ich bis zum Schluss mitgerätselt und mich dabei mehr als einmal aufs Glatteis führen lassen. Die Auflösung am Schluss erschien mir zwar schlüssig und glaubhaft, wurde aber für meinen Geschmack ein wenig zu schnell abgehandelt. Ich hätte mir gewünscht, letztendlich doch mehr über die Motive der Menschen zu erfahren, die auf die ein oder andere Art an Leons Tod beteiligt waren. Auch, wie es mit Katja und den Menschen in ihrem Leben weitergeht, hätte mich noch weitergehend interessiert! Der Schreibstil ist klar und dabei eindringlich, oft beklemmend und voll unterschwellig bedrohlicher Atmosphäre, aber immer ganz nahe dran an Katjas Emotionen. Mir sind immer mal wieder Kleinigkeiten aufgefallen, wie zum Beispiel dreimal das Wort "wieder" in nur zwei aufeinanderfolgenden Sätzen, aber ansonsten fand ich das Buch sehr professionell, da hätte ich nicht auf Debütroman getippt! Fazit: Katja erlebt ein persönliches Drama nach dem anderen: erst verschwindet ihre Schwester, dann wird ihr Sohn nachts auf einer abgelegenen Landstraße überfahren und stirbt. Auf der Suche nach Antworten findet sie erstmal nur noch mehr Fragen - darunter die, wie gut sie ihren Sohn eigentlich kannte... "Leons Erbe" ist ein beeindruckender Debütroman irgendwo zwischen Psychodrama und Psychothriller, mit einer glaubhaften Protagonistin, deren Gefühle ich gut nachempfinden konnte. Die Aufklärung von Leons Tod (Mord? Unfall?) wird spannend geschildert, mit vielen unerwarteten Wendungen und falschen Fährten.
[REZENSION] Leons Erbe | Michael Theissen Verlag: Bastei Entertainment | Erschienen: 02.05.2016 | Seiten: 300 | Reihe//Teil: Hochspannung/ 18 | Preis: Taschenbuch 12,90€, eBook 5,99€ Klapptext: Für Katja bricht eine Welt zusammen, als ihr Sohn Leon bei einem Autounfall ums Leben kommt. Es ist der zweite schwere Schicksalsschlag in kurzer Zeit. Erst vor sechs Monaten ist ihre Schwester spurlos verschwunden. Als Katja nach Leons Trauerfeier einen Anruf erhält, überschlagen sich die Ereignisse: Ein Notar ist im Besitz einer Kiste, die Leon seiner Mutter vererbt hat. Als Katja die Kiste öffnet, entdeckt sie darin ein Armband, das ihrer Schwester gehörte. Wie ist ihr Sohn in den Besitz dieses Armbandes gekommen? Und warum hat er es bei einem Notar hinterlegt? Was will Leon seiner Mutter aus dem Tod heraus damit sagen? Für Katja beginnt eine Suche nach der Wahrheit – nichtsahnend, dass sie damit die Tür zu einem dunklen Familiengeheimnis öffnet ... Meine Meinung: Auf Leons Erbe bin ich aufmerksam geworden, weil der Autor Michael Theissen mir das Buch als Reziexemplar angeboten hat. Darauf hin habe ich mir den Klapptext durchgelesen und war direkt Interessiert. Ich muss sagen die Geschichte fängt ziemlich wirr an und ich habe meine Zeit gebraucht rein zu kommen. Nach ein zwei Kapiteln ging es dann aber. Die Story nimmt sehr schnell fahrt auf und entwickelt sich sehr Spannend. Man wird so oft in die Irre geführt, dass man echt nicht weiß was Sache ist. Leider war es aber etwas too much. Ich meine ein Thriller lebt ja von so was, aber es war einfach zu viel Reales. Mhmm wie soll ich das erklären. Katja ist sehr viel Passiert und es kommt immer mehr oben drauf, dass fand ich etwas zu viel. Es gibt der Geschichte ihren Hintergrund und wenn man weiter Liest versteht man es auch, aber trotzdem. Das Ende muss ich sagen, was sehr überraschend. Es kam etwas Raus damit hab ich nun wirklich nicht gerechnet. Ich hatte alle möglichen Ideen aber nicht das und das fand ich richtig gut. So muss dass sein. Die Charaktere waren echt gut ausgearbeitet, man Lernt sie wirklich gut kennen. Katja fand ich ziemlich merkwürdig. Klar hat sie viel erlebt und ist dadurch sehr Weinerlich, aber dennoch handelt sie sehr unüberlegt und macht dinge die ich einfach nicht nachvollziehen konnte. Trotzdem war sie mir sehr Sympathisch. Man konnte richtig den Schmerz einer Mutter Spüren, die ihr Kind verloren hat. Markus ist Katjas Ehemann und total Komisch. Irgendwie hatte ich von Anfang an ein Komisches Gefühl bei ihm. Er hat sich ziemlich daneben benommen und sich echt nicht nett verhalten. Dennoch konnte man auch bei Ihm einfach den Schmerz merken den ein Vater hat, wenn er sein Kind begraben muss. Was ich sehr gut fand ist, dass man Leon sehr gut kennen lernt, auch wenn er Tot ist. Man kann erfahren was er für ein Junge war und wie er so getickt hat. Man erfährt auch dass er ein Geheimnis hatte dem Katja jetzt auf die Spur gehen muss. Der Schreibstil des Autor war echt klasse. Man konnte das Buch wirklich leicht und schnell Lesen. Es ist flüssig und Spannend Geschrieben. Er konnte es schaffen einen zu fesseln und das ist mir sehr wichtig. Das Cover ist Passend zur Geschichte. Anfangs fand ich es einfach nur Schlicht und ok. Doch jetzt nach dem Lesen verstehe ich den Sinn des Covers und finde es Topp. Es passt einfach Perfekt und ist super gelungen. Bewertung: Ein toller Thriller der Leide etwas verwirrt und ein bisschen was verliert weil es einfach zu viel ist. Dennoch lohnt es sich zu Lesen. 3 Sterne von mir. Ich danke dem Autor und Bastei Entertainment für dieses Reziexemplar. Die genannten Fakten sind der Website vom Bastei Lübbe Verlag entnommen http://lisasbuechereck.blogspot.de/2016/08/rezension-leons-erbe-michael-theien.html#more
Erstmal danke ich dem Autoren dafür, dass er mich über Mail angeschrieben hat und zusätzlich danke ich dem Verlag, dass sie mir das Rezensionsexemplar hinterher zur Verfügung gestellt habe. Das Cover fand ich schlicht, aber total toll und den Klappentext sehr vielversprechend, aber konnte es auch halten, was es verspricht? Für Katja ist nichts mehr, wie es einmal war. Nicht nur, dass ihr geliebter Sohn durch einen tragischen Verkehrsunfalls ums Leben gekommen ist, auch ihre Schwester ist schon seit Monaten verschwunden. Katja ist mit den Nerven am Ende und weiß nicht mehr ein, noch aus. Als sich ein Notar bei ihr meldet und ihr mitteilt, dass er ihr etwas von ihrem verstorbenen Sohn übergeben soll, gerät nicht nur ihr eigenes Leben noch weiter aus den Fugen. Wie kam Leon an das Armband, welches einst ihrer Schwester gehörte? Was will er ihr dadurch mitteilen? Ich muss sagen, dass mir der Schreibstil sofort gefallen hat. Das buch wird hauptsächlich aus Katjas Sicht erzählt. Sie erführt vom Tod ihres Sohnes und dieser ominösen Kiste, sie erfahrt von dem Privatdetektiv, den ihr Mann engagiert hat, um den Unfallverursacher zu finden und sie erfährt auch mehr über das Verschwinden ihrer Schwester. Ich hatte das Gefühl, mich in Katja hineinversetzen zu können und wenn ich ehrlich sein soll, wüsste ich nicht, wie ich mich an ihrer Stelle verhalten würde. Wie ich mit dieser Situation umgehen würde. Der Autor hat den Spannungsbogen aufrecht erhalten und immer, wenn ich das Gefühl hatte, jetzt habe ich es, hat er mich auf eine andere Fährte geführt. Das Ende kam für mich ziemlich überraschend, denn mit diesem habe ich so in der Form nicht gerechnet. Was nichts schlechtes ist, eher im Gegenteil. Ich mag es, wenn ich bis zuletzt auf falsche Fährten geführt werde und selbst nicht richtig weiß, ob ich überhaupt noch auf der richtigen Spur bin. Das einzige, was mich vielleicht ein wenig gestört hat, war die... sagen wir, die Routine, mit der Katja an die ganze Sache herangegangen ist. Klar, ihr Sohn ist verstorben, ihre Schwester verschwunden, sie mobilisiert all ihre Kräfte, um die Hintergründe aufzudecken, aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie sich zu sehr darauf versteift. Obwohl ihr Mann einen Privatdetektiv angeheuert hat, obwohl die Polizei in alle Richtung ermittelt, ist es ausgerechnet Katja, die die Hinweise findet, bei denen alle anderen völlig im Dunkeln tippen. Das fand ich manchmal ein wenig... zu weit hergeholt. Ansonsten war es ein E-Book, welches mir durchaus gefallen hat und ich werde von dem Autoren in Zukunft hoffentlich mehr vor die Linse bekommen.









