Lebensansichten des Katers Murr

Lebensansichten des Katers Murr

Taschenbuch
3.711
Literarischer ZirkelKlassische BelletristikLebensansichtenForscher

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Beschreibung

Die Lebensansichten des spießbürgerlichen Katers, vermischt mit den biographischen Aufzeichnungen des Kapellmeisters Kreisler.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
384
Preis
13.30 €

Autorenbeschreibung

Ernst Theodor Amadeus Hofmann, geboren am 24. Januar 1776 in Königsberg, war ein deutscher Schriftsteller der Romantik. Er starb am 25.Juni 1822 in Berlin. Wie der Vater auch wurde Hofmann zunächst Jurist, betätigte sich aber nebenbei als Musiker, Schriftsteller und Zeichner. Nach einer glücklosen Zeit am Theater in Bamberg unter anderem als Kapellmeister und Musikkritiker konnte Hofmann 1814 in den Staatsdienst zurückkehren. Zur gleichen Zeit hatte er sich bereits einen bescheidenen, aber einträglichen Erfolg als Schriftsteller erwerben können.

Beiträge

1
Alle
2

E.T.A. Hoffmann baut die hier geschilderte Autobiographie des Katers Murr so auf als habe dieser bei seiner Niederschrift des Manuskriptes ein anderes Buch seines Besitzers (nämlich die Autobiographie eines gewissen Kapellmeisters Johannes Kreisler) zerissen und die losen Blätter als Unterlage und/oder Löschblätter benutzt. So wurden sie versehentlich beim Druck mit ins Buch genommen und der Leser erfährt zwei Lebensgeschichten. Während die des Katers Murr allerdings chronologisch geordnet sind, sind die Makulatur-Blätter zeitlich ungeordnet und durcheinander in Bruchstücken über das Buch verteilt. Zu 1/3 besteht das Buch aus der Geschichte von Kater Murr und zu 2/3 aus der Kreislers. Wirklich gut fand ich das Buch nicht. Ich habe schon einmal ca. 150 Seiten der Geschichte in einem Buch mit Kurzgeschichten über Katzen gelesen. Die komplette Form hier hat mir etwas besser gefallen. Dabei fand ich die Geschichte der Katze weitaus besser als die Plänkeleien der gehobenen Gesellschaft, die in der Geschichte des Kapellmeisters geschildert wurde. Der Schreibstil war anstrengend, wie ja oft bei Klassikern und das ständige Nachschlagen irgendwelcher Fußnoten, die am Ende des Buches angemerkt wurden hat den Lesefluß immer wieder bei mir ins Stocken gebracht. Und hier handelt es sich immerhin bei 459 Seiten des eigentlichen Buches um immerhin 56 Seiten erklärender Fußnoten am Ende! Natürlich handelt es sich hier gewiss um ein bedeutendes Werk der Literatur, da es eines der ersten Bücher war, in denen ein Kater satirisch den Menschen der damaligen Zeit ihre Bildungsromane vor Augen führte. Allerdings konnte ich mich nicht dafür begeistern.

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