Leben mit Hochsensibilität
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Susan Marletta Hart ist Autorin des Bestsellers „Leben mit Hochsensibilität“. Sie ist Niederländerin, lebt und arbeitet seit vielen Jahren in der Schweiz und gibt auch in Deutschland Workshops und Coachings für Hochsensible. susanmarlettahart.com
Beiträge
Erkenne und verstehe dich selbst!
Vom 01.12.2021 in Forsbach bis zum 09.05.2022 in Playa del Ingles gelesen. Über das Hörbuch, das ich zuerst entdeckt habe, bin ich auf das Buch gekommen. Fast auf jeder Seite hatte ich das Gefühl, dass sie über mich geschrieben hat! Was für eine Erlösung, zu wissen, dass ich nicht „kaputt“ bin. Jetzt bin ich sogar dankbar, für meine Gabe!!! Hoffentlich kann dieses Buch einem weiteren Menschen helfen, sich selbst oder einen geliebten Menschen, besser zu verstehen!!! Es lohnt sich!!!

Ich stehe Ratgeberbücher über mentale Gesundheit aus eigener Erfahrung kritisch gegenüber. Seit einem Vortrag zum Thema Hochsensibilität vor ein paar Jahren beschäftigen wir uns jedoch in der Familie stärker mit diesem Aspekt. Das Buch von Frau Marletta-Hart stammt aus 2003, also aus einer Zeit, als über High Sensitive Persons (HSPler) noch nicht viel zu lesen war. Das merkt man dem Buch wohltuend an, denn die niederländische Autorin hat den Anspruch, eine umfassende Einführung zum damaligen Forschungsstand zu geben. Ungewöhnlicher Weise duzt sie ihre Leserschaft, was mir aber nicht anbiedernd oder aufgesetzt, sondern sehr sympathisch vorkam. Allerdings ist es vielleicht auch ein geschickter Zug, damit sich der/die Leser/innen stärker angesprochen fühlen. Wenn man die Rezensionen liest, dann taucht immer wieder die Aussage auf, dass man sich schnell wieder gefunden hat in den Beschreibungen. „Ein Buch, wie über mich geschrieben“, so der fast einhellige Tenor. Dieser Drang, eine gemeinsame Schublade zu finden, in dem man sich stecken lässt, macht mich ja erstmal skeptisch, wenn ich nicht selbst tatsächlich die psychosomatischen Erfahrungen gemacht hätte, die im Buch beschrieben sind. Das es Hochsensibilität gibt, kann nicht geleugnet werden. Wo die Ursachen dafür zu finden sind, ist mir jedoch auch nach dem Buch nicht klar. Die Autorin steht auf dem Standpunkt, dass dies genetisch bedingt ist, was mir wissenschaftlich nicht fundiert erscheint. Auch ihre Therapieempfehlungen im letzten Kapitel sind teilweise mehr als fragwürdig. Mit Bachblüten tut man niemand weh, aber die spirituellen Empfehlungen hätte sie besser sein lassen. Das sind aber auch die einzigen Kritikpunkte. Ansonsten ist das Buch eine hervorragende Einführung in das Thema mit vielen Beispielen und Tipps, die auf den ersten Blick profan wirken, aber im Alltag doch bei den meisten von uns Menschen, die mehr Ruhe brauchen als Andere, immer wieder schief gehen. Auf jeden Fall bewirkt das Buch, das eigene Tun, Handeln und Empfinden zu hinterfragen. Es gibt es auch als Hörbuch bei Spotify. Einfach mal reinhören.
Ich stehe Ratgeberbücher über mentale Gesundheit aus eigener Erfahrung kritisch gegenüber. Seit einem Vortrag zum Thema Hochsensibilität vor ein paar Jahren beschäftigen wir uns jedoch in der Familie stärker mit diesem Aspekt. Das Buch von Frau Marletta-Hart stammt aus 2003, also aus einer Zeit, als über High Sensitive Persons (HSPler) noch nicht viel zu lesen war. Das merkt man dem Buch wohltuend an, denn die niederländische Autorin hat den Anspruch, eine umfassende Einführung zum damaligen Forschungsstand zu geben. Ungewöhnlicher Weise duzt sie ihre Leserschaft, was mir aber nicht anbiedernd oder aufgesetzt, sondern sehr sympathisch vorkam. Allerdings ist es vielleicht auch ein geschickter Zug, damit sich der/die Leser/innen stärker angesprochen fühlen. Wenn man die Rezensionen liest, dann taucht immer wieder die Aussage auf, dass man sich schnell wieder gefunden hat in den Beschreibungen. „Ein Buch, wie über mich geschrieben“, so der fast einhellige Tenor. Dieser Drang, eine gemeinsame Schublade zu finden, in dem man sich stecken lässt, macht mich ja erstmal skeptisch, wenn ich nicht selbst tatsächlich die psychosomatischen Erfahrungen gemacht hätte, die im Buch beschrieben sind. Das es Hochsensibilität gibt, kann nicht geleugnet werden. Wo die Ursachen dafür zu finden sind, ist mir jedoch auch nach dem Buch nicht klar. Die Autorin steht auf dem Standpunkt, dass dies genetisch bedingt ist, was mir wissenschaftlich nicht fundiert erscheint. Auch ihre Therapieempfehlungen im letzten Kapitel sind teilweise mehr als fragwürdig. Mit Bachblüten tut man niemand weh, aber die spirituellen Empfehlungen hätte sie besser sein lassen. Das sind aber auch die einzigen Kritikpunkte. Ansonsten ist das Buch eine hervorragende Einführung in das Thema mit vielen Beispielen und Tipps, die auf den ersten Blick profan wirken, aber im Alltag doch bei den meisten von uns Menschen, die mehr Ruhe brauchen als Andere, immer wieder schief gehen. Auf jeden Fall bewirkt das Buch, das eigene Tun, Handeln und Empfinden zu hinterfragen. Es gibt es auch als Hörbuch bei Spotify. Einfach mal reinhören.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Susan Marletta Hart ist Autorin des Bestsellers „Leben mit Hochsensibilität“. Sie ist Niederländerin, lebt und arbeitet seit vielen Jahren in der Schweiz und gibt auch in Deutschland Workshops und Coachings für Hochsensible. susanmarlettahart.com
Beiträge
Erkenne und verstehe dich selbst!
Vom 01.12.2021 in Forsbach bis zum 09.05.2022 in Playa del Ingles gelesen. Über das Hörbuch, das ich zuerst entdeckt habe, bin ich auf das Buch gekommen. Fast auf jeder Seite hatte ich das Gefühl, dass sie über mich geschrieben hat! Was für eine Erlösung, zu wissen, dass ich nicht „kaputt“ bin. Jetzt bin ich sogar dankbar, für meine Gabe!!! Hoffentlich kann dieses Buch einem weiteren Menschen helfen, sich selbst oder einen geliebten Menschen, besser zu verstehen!!! Es lohnt sich!!!

Ich stehe Ratgeberbücher über mentale Gesundheit aus eigener Erfahrung kritisch gegenüber. Seit einem Vortrag zum Thema Hochsensibilität vor ein paar Jahren beschäftigen wir uns jedoch in der Familie stärker mit diesem Aspekt. Das Buch von Frau Marletta-Hart stammt aus 2003, also aus einer Zeit, als über High Sensitive Persons (HSPler) noch nicht viel zu lesen war. Das merkt man dem Buch wohltuend an, denn die niederländische Autorin hat den Anspruch, eine umfassende Einführung zum damaligen Forschungsstand zu geben. Ungewöhnlicher Weise duzt sie ihre Leserschaft, was mir aber nicht anbiedernd oder aufgesetzt, sondern sehr sympathisch vorkam. Allerdings ist es vielleicht auch ein geschickter Zug, damit sich der/die Leser/innen stärker angesprochen fühlen. Wenn man die Rezensionen liest, dann taucht immer wieder die Aussage auf, dass man sich schnell wieder gefunden hat in den Beschreibungen. „Ein Buch, wie über mich geschrieben“, so der fast einhellige Tenor. Dieser Drang, eine gemeinsame Schublade zu finden, in dem man sich stecken lässt, macht mich ja erstmal skeptisch, wenn ich nicht selbst tatsächlich die psychosomatischen Erfahrungen gemacht hätte, die im Buch beschrieben sind. Das es Hochsensibilität gibt, kann nicht geleugnet werden. Wo die Ursachen dafür zu finden sind, ist mir jedoch auch nach dem Buch nicht klar. Die Autorin steht auf dem Standpunkt, dass dies genetisch bedingt ist, was mir wissenschaftlich nicht fundiert erscheint. Auch ihre Therapieempfehlungen im letzten Kapitel sind teilweise mehr als fragwürdig. Mit Bachblüten tut man niemand weh, aber die spirituellen Empfehlungen hätte sie besser sein lassen. Das sind aber auch die einzigen Kritikpunkte. Ansonsten ist das Buch eine hervorragende Einführung in das Thema mit vielen Beispielen und Tipps, die auf den ersten Blick profan wirken, aber im Alltag doch bei den meisten von uns Menschen, die mehr Ruhe brauchen als Andere, immer wieder schief gehen. Auf jeden Fall bewirkt das Buch, das eigene Tun, Handeln und Empfinden zu hinterfragen. Es gibt es auch als Hörbuch bei Spotify. Einfach mal reinhören.
Ich stehe Ratgeberbücher über mentale Gesundheit aus eigener Erfahrung kritisch gegenüber. Seit einem Vortrag zum Thema Hochsensibilität vor ein paar Jahren beschäftigen wir uns jedoch in der Familie stärker mit diesem Aspekt. Das Buch von Frau Marletta-Hart stammt aus 2003, also aus einer Zeit, als über High Sensitive Persons (HSPler) noch nicht viel zu lesen war. Das merkt man dem Buch wohltuend an, denn die niederländische Autorin hat den Anspruch, eine umfassende Einführung zum damaligen Forschungsstand zu geben. Ungewöhnlicher Weise duzt sie ihre Leserschaft, was mir aber nicht anbiedernd oder aufgesetzt, sondern sehr sympathisch vorkam. Allerdings ist es vielleicht auch ein geschickter Zug, damit sich der/die Leser/innen stärker angesprochen fühlen. Wenn man die Rezensionen liest, dann taucht immer wieder die Aussage auf, dass man sich schnell wieder gefunden hat in den Beschreibungen. „Ein Buch, wie über mich geschrieben“, so der fast einhellige Tenor. Dieser Drang, eine gemeinsame Schublade zu finden, in dem man sich stecken lässt, macht mich ja erstmal skeptisch, wenn ich nicht selbst tatsächlich die psychosomatischen Erfahrungen gemacht hätte, die im Buch beschrieben sind. Das es Hochsensibilität gibt, kann nicht geleugnet werden. Wo die Ursachen dafür zu finden sind, ist mir jedoch auch nach dem Buch nicht klar. Die Autorin steht auf dem Standpunkt, dass dies genetisch bedingt ist, was mir wissenschaftlich nicht fundiert erscheint. Auch ihre Therapieempfehlungen im letzten Kapitel sind teilweise mehr als fragwürdig. Mit Bachblüten tut man niemand weh, aber die spirituellen Empfehlungen hätte sie besser sein lassen. Das sind aber auch die einzigen Kritikpunkte. Ansonsten ist das Buch eine hervorragende Einführung in das Thema mit vielen Beispielen und Tipps, die auf den ersten Blick profan wirken, aber im Alltag doch bei den meisten von uns Menschen, die mehr Ruhe brauchen als Andere, immer wieder schief gehen. Auf jeden Fall bewirkt das Buch, das eigene Tun, Handeln und Empfinden zu hinterfragen. Es gibt es auch als Hörbuch bei Spotify. Einfach mal reinhören.








