Komet

Komet

E-Book
3.517

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Beschreibung

Was tun wir, wenn das Ende der Welt bevorsteht? Ein riesiger Meteorit rast auf die Erde zu. Die einzig mögliche Rettung: Eine Atombombe muss die Flugbahn des Meteoriten umlenken. Es ist bereits eine Sekunde vor 12 und allen ist klar: Damit dies gelingt, müssen sämtliche Regierungen der Welt ihre besten Leute schicken. Während der Kampf gegen die Zeit läuft, bricht allerorten das Chaos aus. Der bevorstehende Weltuntergang führt zum Zusammenbruch sämtlicher Gesellschaftssysteme und Technologien, Kriege, Plünderungen und Hunger sind die Folge. Hiervon unberührt bleibt lediglich die Crew eines Forschungsschiffes, das von allem abgeschirmt mit einem Klimaforschungsauftrag in der Arktis unterwegs ist …

Buchinformationen

Haupt-Genre
Thriller
Sub-Genre
N/A
Format
E-Book
Seitenzahl
480
Preis
9.99 €

Autorenbeschreibung

Claire Holroyde lebt in Philadelphia, arbeitet als Designerin und hat in der Vergangenheit diverse Short Stories in den Bereichen Spannung/Speculative Fiction veröffentlicht. »Komet« ist ihr erster Roman.

Beiträge

5
Alle
4

Anders als erwartet. Es war eine beängstigende Reise durch die Hoffnungen und Abgründe menschlichen Verhaltens

Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich mir definitiv was anderes vorgestellt als die Geschichten die ich bekommen habe. Ein ruhiger Anfang bringt einem die Situation näher und dafür nimmt er sich Zeit und dann, wenn man glaubt das die Handlung richtig beginnt wird das Buch, meiner Meinung nach, in Kurzgeschichten aufgeteilt die zwar locker zusammen hängen aber im Grunde die Hoffnungen, Ängste und Beweggründe einzelner Charaktere wiedergeben die nichts mit der eigentlichen Hauptgeschichte zu tun haben. Die Haupthandlung wird mit einem lockeren roten Faden erzählt und nimmt im Buch tatsächlich nur einen kleinen Teil ein, vielmehr geht es um Personen, unwillkürlich sowie willkürlich aus dem Leben gegriffen und in eine Ausweglosigkeit geworfen die das schlimmste im Menschen hervorbringt. Die einzelnen Handlungen waren nicht zu tief, kratzten eher an der Oberfläche legten aber genug frei um zu berühren und zum denken anzuregen. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, er passt zur Handlung und erzählt, konsequent und teilweise kalt, das Erlebte. Er ist nicht ausschweifend nur gelegentlich, zu passenden Szenen nimmt er einen etwas blumigen Stil an. Fazit: auch wenn ich mit was anderem gerechnet habe und mich lange gefragt habe ob das Buch was für mich ist habe ich mich letztendlich in der Handlung wohl gefühlt, inwieweit man sich in so einer Handlung eben wohl fühlt. Das Buch zeigt ungeschönt das Wesen der Gesellschaft in so einer Situation auf und regt den Leser zum Nachdenken an... Wie würde man selbst reagieren, welche Grenzen wäre man bereit zu übertreten wenn man keine Wahl hätte....

3

Die Menschheit wird von einem Kometen bedroht. Ein kleines Team kommt in Südamerika zusammen, um die Menschheit zu retten, während diese in Panik und Dunkelheit versinkt. Das Cover und auch der Klappentext hatten mich sofort gefangen genommen und zu Beginn schafft es das Buch auch, einem die Gefahr und die Bedrohung spüren zu lassen. Doch leider verliert sich das immer mehr. Das interessante, der Bau der Abwehrrakete und die politischen Hindernisse treten in den Hintergrund und werden nur am Rand erzählt. Dadurch verfehlt das Buch leider das, was ich mir darunter vorgestellt habe. Die weiteren Storylines vom Forschungsschiff und auch der Einblick aus New York sind super interessant, verlaufen sich aber größtenteils im Sand und bleiben ohne richtiges Ende. Die Geschichte, der beiden Protagonisten, welche wirklich bis relativ zum Ende durcherzählt werden, die sind dann auch gut gelungen. Somit ist dies ein Buch mit super viel Potenzial, welches aber noch nicht ganz ausgereift ist. Ich könnte mir Vorstellen, dass es eine super Story sein könnte, wenn die Autorin genau da Ansetzt, wo dieses Buch jetzt endet. Eine Menschheit nach diesen Vorfällen zwischen Vergangenheit und Zukunft, die langsam wieder beginnt eine Zivilisation aufzubauen und dabei Material und Gegenstände aus der aktuellen Zeit verwendet um diverse Probleme wie Kommunikation und Stromgewinnung etc. zu lösen. Oder sie überarbeitet das Buch und greift die Idee auf und macht daraus einen Thriller ähnlich wie Never von Ken Follett. So leidet leider die super schöne und spannende Idee noch etwas unter dem noch nicht ganz ausgereiften Stil.

3

Das Ende naht. Etwas wissenschaftlich, leider zu lang. Mir fehlte etwas die Spannung

3

Interesanntes Thema, Schreibstil nicht meins

Ein Meteorit hat die Dinosaurier getötet. Nun steht das selbe Schicksal den Menschen bevor. Ben ist Experte für erdnahe Objekte. Er wird mitten in der Nacht angerufen und muss sofort zum Äquator reisen. Jack ist Naturfotograph auf dem Weg in die Westarkis. Maya ist Ozeanforscherin auch auf dem Weg in die Arktis. Love, eine in Amerika lebende Dolmetscherin die in Ausnahmefällen für die UN übersetzt. Zhen wollte eigentlich leben auf anderen Planeten finden. Es ist ein Thema was einen echt zum denken anregt. Was wäre, wenn es wirklich so kommen würde? Das Verhalten der Menschen ist schockierend. Egoistisch und traurig. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Gute Kapitellänge. Die Gespräche sind auch angenehm. Es sind oft Zitate eingebaut was ich schön finde. Es ist von der Stimmung her eher nüchtern und kalt obwohl es ja ein hoch emotionales Thema ist Zeitweise ist es aber etwas lang gezogen und ich finde es hat nicht unbedingt einen roten Faden. Trotzdem muss ich natürlich wissen wie es ausgeht. "Früher oder später kommt einer, auf dem unser Name steht. Es ist lediglich eine Frage wann, nicht ob" Alan Duffy (Zitat im Buch, S.1) Weil das Thema spannend ist, mir aber etwas Ordnung fehlt: 3/5 ☆

Interesanntes Thema, Schreibstil nicht meins
4

Wie die Menschheit trotz Rettung am Ende doch zu Grunde geht.

Eine sehr detaillierte Beschreibung, wie die Menschheit in Angesichts ihrer Auslöschung einfach zum großen Teil aufgibt und damit sogar fast ihre Rettung behindert.

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