Königin der Meere
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
3,5 Sterne Das Buch beruht auf der Lebensgeschichte der Anne Bonny, welche neben Mary Read (die auch im Buch vorkommt) eine der wenigen bekannten Piratinnen der Geschichte ist. Anne Bonny verkleidet sich als Mann und nimmt promt Reiß aus als ihr Vater sie mit einem reichen Schnösel verheiraten will. Sie heuert auf einem Kaperschiff an und geht in die Geschichte ein. Der Charakter der Anne Bonny fand ich gelungen dargestellt. Eine starke Frauenpersönlichkeit, die jedoch nicht glorifiziert wird. Anne ist von Kind an sehr temperamentvoll und will sich nicht den Konventionen beugen. Dass dieses Temperament jedoch nicht immer sympathisch ist und sie teilweise unberechenbar macht, wirkt viel realistischer als wenn sie einfach nur ein wildes aber unschuldiges Mädchen wäre. Sogar Anne Bonnys furchtbarer Männergeschmack hat mich nicht sonderlich gestört. Natürlich musste ich über ihre Entscheidungen den Kopf schütteln, aber die Umsetzung war hier nicht wie in einem Schnulz-Teenie-Roman in dem die hormongesteuerte Protagonistin ihrem Love-Interest alles sofort verzeiht egal wie mies er sich benimmt und sich dabei selbst aufopfert. Anne Bonny wird nie unterwürfig, sie ist auch letztendlich in jeder Situation die Überlegene. Ihre Schwäche für miese Typen ist in diesem Fall eben nur eine menschliche Schwäche die sie realitätsnaher und nicht perfekt scheinen lässt. Man muss ihr zu Gute halten, dass sie sich nie unterkriegen lässt und weder sich noch sonst irgendetwas für einen Mann aufgibt. Ich würde dem Buch gerne vier Sterne geben, allerdings wäre das gegenüber "Vom anderen der Welt" von Liv Winterberg nicht fair. Letztere hat bezüglich des Seemannsleben und welche Schwierigkeiten eine Frau überwinden musste um sich als Mann verkleidet auf einem Schiff einzuschleusen, deutlich besser recherchiert und ausgearbeitet. Vieles was Winterberg sehr detailliert beschreibt, wird von Doubek weg gelassen und teilweise auch etwas beschönigt. Daher nur 3,5 Sterne für wirklich gute und spannnende Unterhaltung.
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3,5 Sterne Das Buch beruht auf der Lebensgeschichte der Anne Bonny, welche neben Mary Read (die auch im Buch vorkommt) eine der wenigen bekannten Piratinnen der Geschichte ist. Anne Bonny verkleidet sich als Mann und nimmt promt Reiß aus als ihr Vater sie mit einem reichen Schnösel verheiraten will. Sie heuert auf einem Kaperschiff an und geht in die Geschichte ein. Der Charakter der Anne Bonny fand ich gelungen dargestellt. Eine starke Frauenpersönlichkeit, die jedoch nicht glorifiziert wird. Anne ist von Kind an sehr temperamentvoll und will sich nicht den Konventionen beugen. Dass dieses Temperament jedoch nicht immer sympathisch ist und sie teilweise unberechenbar macht, wirkt viel realistischer als wenn sie einfach nur ein wildes aber unschuldiges Mädchen wäre. Sogar Anne Bonnys furchtbarer Männergeschmack hat mich nicht sonderlich gestört. Natürlich musste ich über ihre Entscheidungen den Kopf schütteln, aber die Umsetzung war hier nicht wie in einem Schnulz-Teenie-Roman in dem die hormongesteuerte Protagonistin ihrem Love-Interest alles sofort verzeiht egal wie mies er sich benimmt und sich dabei selbst aufopfert. Anne Bonny wird nie unterwürfig, sie ist auch letztendlich in jeder Situation die Überlegene. Ihre Schwäche für miese Typen ist in diesem Fall eben nur eine menschliche Schwäche die sie realitätsnaher und nicht perfekt scheinen lässt. Man muss ihr zu Gute halten, dass sie sich nie unterkriegen lässt und weder sich noch sonst irgendetwas für einen Mann aufgibt. Ich würde dem Buch gerne vier Sterne geben, allerdings wäre das gegenüber "Vom anderen der Welt" von Liv Winterberg nicht fair. Letztere hat bezüglich des Seemannsleben und welche Schwierigkeiten eine Frau überwinden musste um sich als Mann verkleidet auf einem Schiff einzuschleusen, deutlich besser recherchiert und ausgearbeitet. Vieles was Winterberg sehr detailliert beschreibt, wird von Doubek weg gelassen und teilweise auch etwas beschönigt. Daher nur 3,5 Sterne für wirklich gute und spannnende Unterhaltung.




