Kleine Schwester
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Martina Borger, 1956 geboren, arbeitete als Journalistin, Dramaturgin und Filmkritikerin, bevor sie sich aufs Drehbuchschreiben verlegte. Sie hat bei mehreren Serien als Storylinerin und Chefautorin gearbeitet. Gemeinsam mit Maria Elisabeth Straub veröffentlichte sie zwischen 2001 und 2009 Romane unter dem Label ›Borger & Straub‹. Ohne Co-Autorin erschien 2007 ihr Roman ›Lieber Luca‹. Martina Borger lebt in München.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
Ela, Carl und ihrer gemeinsamen Tochter Lilly fehlt nur noch eines zum familiären Glück: ein zweites Kind. Dies ist vor allem Elas allergrößter Wunsch. Lilly soll nicht allein aufwachsen. Leider können Carl und Ela ihren Wunsch nicht erfüllen. So entscheiden sie sich, die 5-jährige Lotta als Pflegekind aufzunehmen. Lotta soll ihr Glück komplettieren. Doch leider kann Lotta die Erwartungen nicht erfüllen. Die Familienidylle kippt und führt zu einer unaussprechlichen, unmenschlichen Katstrophe… „Kleine Schwester“ ist zweifelsohne eines der schrecklichsten Bücher, das ich je gelesen habe. Ich wusste nicht, dass ein Buch bei mir echte Übelkeit auslösen kann. Das liegt zum einen am Inhalt aber auch an der starken literatischen Konzeption des Textes. Die 12-jährige Lilly schildert retrospektiv den Verfall ihrer Familie. Dabei schwankt sie zwischen frühreifer Sensibilität und kindlicher Naivität. So wird man sehr stark mitfühlend Zeuge davon, wie Stück für Stück Normalität zu Sittenverfall zerbröckelt und blanke Unmenschlichkeit übrig bleibt… Ich möchte dieses Buch eigentlich gar nicht weiterempfehlen, weil es so schlimm ist, aber es ist eben auch sehr gut geschrieben. Also eine Leseempfehlung mit Triggerwarnung: Physische und Psychische Gewalt gegen Kinder.
Ich hab hin und her überlegt, ob nun 4 oder 5 Sterne. Dieses Buch war eine traumatische Erfahrung. Aber ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Es hat mich vollkommen kalt erwischt (ich hatte weder Inhaltsangabe noch Rezis gelesen). Es war easy geschrieben, aber das Thema war wirklich kompliziert. Spoiler! Ich wünschte nur Lilly hätte wenigstens am Ende einmal offen gesprochen. So gesehen hat sie ja leider nie ihre Geschichte erzählt. Und ich wüsste gern, was aus Lotte wurde.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Martina Borger, 1956 geboren, arbeitete als Journalistin, Dramaturgin und Filmkritikerin, bevor sie sich aufs Drehbuchschreiben verlegte. Sie hat bei mehreren Serien als Storylinerin und Chefautorin gearbeitet. Gemeinsam mit Maria Elisabeth Straub veröffentlichte sie zwischen 2001 und 2009 Romane unter dem Label ›Borger & Straub‹. Ohne Co-Autorin erschien 2007 ihr Roman ›Lieber Luca‹. Martina Borger lebt in München.
Beiträge
Ela, Carl und ihrer gemeinsamen Tochter Lilly fehlt nur noch eines zum familiären Glück: ein zweites Kind. Dies ist vor allem Elas allergrößter Wunsch. Lilly soll nicht allein aufwachsen. Leider können Carl und Ela ihren Wunsch nicht erfüllen. So entscheiden sie sich, die 5-jährige Lotta als Pflegekind aufzunehmen. Lotta soll ihr Glück komplettieren. Doch leider kann Lotta die Erwartungen nicht erfüllen. Die Familienidylle kippt und führt zu einer unaussprechlichen, unmenschlichen Katstrophe… „Kleine Schwester“ ist zweifelsohne eines der schrecklichsten Bücher, das ich je gelesen habe. Ich wusste nicht, dass ein Buch bei mir echte Übelkeit auslösen kann. Das liegt zum einen am Inhalt aber auch an der starken literatischen Konzeption des Textes. Die 12-jährige Lilly schildert retrospektiv den Verfall ihrer Familie. Dabei schwankt sie zwischen frühreifer Sensibilität und kindlicher Naivität. So wird man sehr stark mitfühlend Zeuge davon, wie Stück für Stück Normalität zu Sittenverfall zerbröckelt und blanke Unmenschlichkeit übrig bleibt… Ich möchte dieses Buch eigentlich gar nicht weiterempfehlen, weil es so schlimm ist, aber es ist eben auch sehr gut geschrieben. Also eine Leseempfehlung mit Triggerwarnung: Physische und Psychische Gewalt gegen Kinder.
Ich hab hin und her überlegt, ob nun 4 oder 5 Sterne. Dieses Buch war eine traumatische Erfahrung. Aber ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Es hat mich vollkommen kalt erwischt (ich hatte weder Inhaltsangabe noch Rezis gelesen). Es war easy geschrieben, aber das Thema war wirklich kompliziert. Spoiler! Ich wünschte nur Lilly hätte wenigstens am Ende einmal offen gesprochen. So gesehen hat sie ja leider nie ihre Geschichte erzählt. Und ich wüsste gern, was aus Lotte wurde.










