Kaskaden
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Beschreibung
Wenn Jojo ihre Herkunft einfach ausradieren könnte, würde sie es tun. Zwar hat sie das Vorstadtgrau weit hinter sich gelassen, doch an der Uni hat sie trotzdem ständig Angst, jemand könnte herausfinden, dass sie nicht hierhergehört. Einzig die Arbeit im Labor gibt ihr Halt. Als Jakob in ihr Leben tritt, findet Jojo zu einer neuen Leichtigkeit. Doch dann erhält sie ein Lebenszeichen ihrer ehemals besten Freundin, und plötzlich ist alles wieder da: die Jahre mit Yara, mit der sie mehr Zeit verbrachte als mit ihren eigenen Eltern. Die auf jeden Spruch eine Erwiderung parat hatte. Und die von einem Tag auf den anderen verschwand, obwohl sie doch gemeinsam ausbrechen wollten aus der Vorstadt.
Voller Klugheit und doch federleicht erzählt Louise K. Böhm die Geschichte einer tiefen Freundschaft. Ein elektrisierender Roman über Herkunft und Zugehörigkeit – mit zwei Heldinnen, die man nicht wieder vergisst.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Louise K. Böhm, geb. 2000 in Berlin, studierte nach einem ersten Studium im Medienbereich Literarisches Schreiben, Kulturjournalismus und Kulturpolitik in Hildesheim, bevor es sie beruflich in die Musikbranche und privat nach Hamburg verschlagen hat. Ihre Texte erscheinen in verschiedenen Literaturmagazinen und Anthologien. Auf Social Media teilt sie als @louschreibt_ Literaturempfehlungen, gibt Einblicke in ihren Alltag als Autorin und klärt über Klassismus in der Kulturbranche auf. »Kaskaden« ist ihr erster Roman.
Beiträge
Jahreshighlight?
Ich habe es inhaliert. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit inhaliert und war wirklich in jedem Moment, in dem ich nicht weiterlesen konnte, genervt. Denn was ist zwischen Jojo und Yara passiert? Wie kann es sein, dass eine Freundschaft von heute auf morgen einfach nicht mehr existiert? In „Kaskaden“ begleiten wir Jojo, die auf diese Fragen zunächst selbst keine Antwort hat. Gemeinsam mit ihr gehen wir durch verdrängte Erinnerungen und intensive Gefühle. Die Erzählweise hat wirklich süchtig gemacht. Es ging gar nicht anders, als immer weiterzulesen. Dazu war der Schreibstil unglaublich flüssig, aber gleichzeitig auch wunderschön. Er wirkte modern und jung, ohne künstlich oder gestellt zu sein. Jojo ist eine tolle Protagonistin. Sie nimmt uns Lesende auf intensive Weise mit in ihr Innerstes. Wir schauen ihr dabei zu, wie sie sich verliert, und fiebern mit, ob und wie sie sich vielleicht auch wiederfindet. All das wird auf eine unglaublich sensible und zugleich brutal schöne Art erzählt, sodass man gar nicht anders kann, als mitzufühlen. Der Roman widmet sich abseits von zwischenmenschlichen Beziehungen einer ganzen Palette an Themen, die zumindest aus meiner Sicht alle sehr angemessen und realitätsnah behandelt werden: Klassismus (insbesondere im Studierendenalltag), Armut, Zwänge und Feminismus. Alles Themen, bei denen ich immer wieder dankbar bin, wenn sie eine Plattform bekommen. Denn darüber kann nie genug gesprochen werden! Mein persönliches Highlight des Buches sind die Szenen, die sich mit der Vergangenheit von Jojo und Yara beschäftigen. Dort habe ich mich als frühes Kind der 2000er-Jahre an so vielen Stellen absolut gesehen gefühlt, sodass das Buch für mich weit mehr war als nur eine Geschichte – nämlich eine Zeitkapsel. Mich hat „Kaskaden“ von Louise K. Böhm einfach total begeistert! Ich sage es nicht oft, aber dieses Buch ist wirklich zu einem meiner Herzensbücher geworden. Mir bleibt somit nichts anderes übrig, als zu sagen: Lest es! Vielleicht wird es ja auch euer Jahreshighlight.
Beschreibung
Wenn Jojo ihre Herkunft einfach ausradieren könnte, würde sie es tun. Zwar hat sie das Vorstadtgrau weit hinter sich gelassen, doch an der Uni hat sie trotzdem ständig Angst, jemand könnte herausfinden, dass sie nicht hierhergehört. Einzig die Arbeit im Labor gibt ihr Halt. Als Jakob in ihr Leben tritt, findet Jojo zu einer neuen Leichtigkeit. Doch dann erhält sie ein Lebenszeichen ihrer ehemals besten Freundin, und plötzlich ist alles wieder da: die Jahre mit Yara, mit der sie mehr Zeit verbrachte als mit ihren eigenen Eltern. Die auf jeden Spruch eine Erwiderung parat hatte. Und die von einem Tag auf den anderen verschwand, obwohl sie doch gemeinsam ausbrechen wollten aus der Vorstadt.
Voller Klugheit und doch federleicht erzählt Louise K. Böhm die Geschichte einer tiefen Freundschaft. Ein elektrisierender Roman über Herkunft und Zugehörigkeit – mit zwei Heldinnen, die man nicht wieder vergisst.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Louise K. Böhm, geb. 2000 in Berlin, studierte nach einem ersten Studium im Medienbereich Literarisches Schreiben, Kulturjournalismus und Kulturpolitik in Hildesheim, bevor es sie beruflich in die Musikbranche und privat nach Hamburg verschlagen hat. Ihre Texte erscheinen in verschiedenen Literaturmagazinen und Anthologien. Auf Social Media teilt sie als @louschreibt_ Literaturempfehlungen, gibt Einblicke in ihren Alltag als Autorin und klärt über Klassismus in der Kulturbranche auf. »Kaskaden« ist ihr erster Roman.
Beiträge
Jahreshighlight?
Ich habe es inhaliert. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit inhaliert und war wirklich in jedem Moment, in dem ich nicht weiterlesen konnte, genervt. Denn was ist zwischen Jojo und Yara passiert? Wie kann es sein, dass eine Freundschaft von heute auf morgen einfach nicht mehr existiert? In „Kaskaden“ begleiten wir Jojo, die auf diese Fragen zunächst selbst keine Antwort hat. Gemeinsam mit ihr gehen wir durch verdrängte Erinnerungen und intensive Gefühle. Die Erzählweise hat wirklich süchtig gemacht. Es ging gar nicht anders, als immer weiterzulesen. Dazu war der Schreibstil unglaublich flüssig, aber gleichzeitig auch wunderschön. Er wirkte modern und jung, ohne künstlich oder gestellt zu sein. Jojo ist eine tolle Protagonistin. Sie nimmt uns Lesende auf intensive Weise mit in ihr Innerstes. Wir schauen ihr dabei zu, wie sie sich verliert, und fiebern mit, ob und wie sie sich vielleicht auch wiederfindet. All das wird auf eine unglaublich sensible und zugleich brutal schöne Art erzählt, sodass man gar nicht anders kann, als mitzufühlen. Der Roman widmet sich abseits von zwischenmenschlichen Beziehungen einer ganzen Palette an Themen, die zumindest aus meiner Sicht alle sehr angemessen und realitätsnah behandelt werden: Klassismus (insbesondere im Studierendenalltag), Armut, Zwänge und Feminismus. Alles Themen, bei denen ich immer wieder dankbar bin, wenn sie eine Plattform bekommen. Denn darüber kann nie genug gesprochen werden! Mein persönliches Highlight des Buches sind die Szenen, die sich mit der Vergangenheit von Jojo und Yara beschäftigen. Dort habe ich mich als frühes Kind der 2000er-Jahre an so vielen Stellen absolut gesehen gefühlt, sodass das Buch für mich weit mehr war als nur eine Geschichte – nämlich eine Zeitkapsel. Mich hat „Kaskaden“ von Louise K. Böhm einfach total begeistert! Ich sage es nicht oft, aber dieses Buch ist wirklich zu einem meiner Herzensbücher geworden. Mir bleibt somit nichts anderes übrig, als zu sagen: Lest es! Vielleicht wird es ja auch euer Jahreshighlight.






