Kälte
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Der Kampf eines Mannes, der nichts zu verlieren hat. Gegen die Welt und sich selbst. Einst war Konrad Widuch begeisterter russischer Revolutionär, kämpfte in der Reiterarmee. Unter Stalins Herrschaft verliert er alles, den Glauben an die Sowjetunion, seine junge Familie, die Zukunft. Aus den Schrecken des Gulag kann sich Widuch mit äußerster Härte befreien – und steht vor dem Nichts: in den Weiten der Taiga, einer atemberaubend schönen wie tödlichen Welt. Zusammen mit der Russin Ljubow und dem mitgeflohenen Gabaidze wird er von den Ljaudis gefunden. Bei dem archaischen Volk entdeckt Widuch ein fremdes Leben voll arktischer Exotik, ungeahnter Stille, eine Welt mit unbegreiflichen Göttern; der versehrte Gabaidze wird zum Schamanen. Als ein russisches Flugzeug landet, müssen Widuch und die schwangere Ljubow sich wehren und sind bald wieder auf der Flucht, allein im höchsten Norden.
Szczepan Twardoch schickt seinen Helden auf eine zum Zerreißen spannungsvolle Lebensreise, die Konrad Widuch immer wieder nur mit Gewalt bestehen kann. Russland, der hohe Norden, das 20. Jahrhundert in all seinen Abgründen prägen diesen Weg. Wie oft kann man sich selbst besiegen, ohne seine Menschlichkeit zu verlieren?
Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2025 in der Kategorie Übersetzung.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Szczepan Twardoch, geboren 1979, ist einer der herausragenden Autoren der Gegenwartsliteratur. Seine Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet worden, Twardoch erhielt u.a. den Polityka-Passport-Preis, den Brücke-Berlin-Preis (mit seinem Übersetzer Olaf Kühl), den Samuel-Bogumił-Linde-Preis und den Usedomer Literaturpreis. Zuletzt erschien Die Nulllinie. Roman aus dem Krieg. Die NZZ schrieb: «Dem Sog seines Erzählens kann man sich schwer entziehen.» Twardoch lebt mit seiner Familie in Pilchowice/Schlesien.
Beiträge
Ein Buch, das verstört. Es erzählt in Form eines gefundenen Tagebuchs die Geschichte eines Schlesiers, der als Bolschevik zwischen die Räder der russischen Geschichte gerät: Gulag, Flucht, Leben in der Arktis allein und mit einem unbekannten Tribe. Grausame Szenen, Taten, Traditionen füllen das Buch. Und immer die grosse Frage nach dem eigenen Überleben(swillen).
Leicht verstörend und sehr grausam
Ich möchte nie ein Protagonist in Twardochs Büchern sein. Konrad Widuch flieht aus sowjetischer Gefangenschaft. Davor, danach und dabei erlebt er alle Grausamkeiten, die Menschen sich antun. Vom töten in Krieg, Folter beim verhör, das Überleben im Lager und das Überleben in Nordsibirien. Wie bleibt man dabei ein Mensch, bleibt man dabei überhaupt ein Mensch? Welche Moral gibt es und welche Gefühle sind erlaubt. Wem menschliche Grausamkeiten zu nahe gehen, sollte dieses Buch und vielleicht Twardoch überhaupt nicht lesen. Mich hat das Buch sehr mitgenommen und es wird denke ich eine Zeit nachhallen
Beschreibung
Der Kampf eines Mannes, der nichts zu verlieren hat. Gegen die Welt und sich selbst. Einst war Konrad Widuch begeisterter russischer Revolutionär, kämpfte in der Reiterarmee. Unter Stalins Herrschaft verliert er alles, den Glauben an die Sowjetunion, seine junge Familie, die Zukunft. Aus den Schrecken des Gulag kann sich Widuch mit äußerster Härte befreien – und steht vor dem Nichts: in den Weiten der Taiga, einer atemberaubend schönen wie tödlichen Welt. Zusammen mit der Russin Ljubow und dem mitgeflohenen Gabaidze wird er von den Ljaudis gefunden. Bei dem archaischen Volk entdeckt Widuch ein fremdes Leben voll arktischer Exotik, ungeahnter Stille, eine Welt mit unbegreiflichen Göttern; der versehrte Gabaidze wird zum Schamanen. Als ein russisches Flugzeug landet, müssen Widuch und die schwangere Ljubow sich wehren und sind bald wieder auf der Flucht, allein im höchsten Norden.
Szczepan Twardoch schickt seinen Helden auf eine zum Zerreißen spannungsvolle Lebensreise, die Konrad Widuch immer wieder nur mit Gewalt bestehen kann. Russland, der hohe Norden, das 20. Jahrhundert in all seinen Abgründen prägen diesen Weg. Wie oft kann man sich selbst besiegen, ohne seine Menschlichkeit zu verlieren?
Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2025 in der Kategorie Übersetzung.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Szczepan Twardoch, geboren 1979, ist einer der herausragenden Autoren der Gegenwartsliteratur. Seine Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet worden, Twardoch erhielt u.a. den Polityka-Passport-Preis, den Brücke-Berlin-Preis (mit seinem Übersetzer Olaf Kühl), den Samuel-Bogumił-Linde-Preis und den Usedomer Literaturpreis. Zuletzt erschien Die Nulllinie. Roman aus dem Krieg. Die NZZ schrieb: «Dem Sog seines Erzählens kann man sich schwer entziehen.» Twardoch lebt mit seiner Familie in Pilchowice/Schlesien.
Beiträge
Ein Buch, das verstört. Es erzählt in Form eines gefundenen Tagebuchs die Geschichte eines Schlesiers, der als Bolschevik zwischen die Räder der russischen Geschichte gerät: Gulag, Flucht, Leben in der Arktis allein und mit einem unbekannten Tribe. Grausame Szenen, Taten, Traditionen füllen das Buch. Und immer die grosse Frage nach dem eigenen Überleben(swillen).
Leicht verstörend und sehr grausam
Ich möchte nie ein Protagonist in Twardochs Büchern sein. Konrad Widuch flieht aus sowjetischer Gefangenschaft. Davor, danach und dabei erlebt er alle Grausamkeiten, die Menschen sich antun. Vom töten in Krieg, Folter beim verhör, das Überleben im Lager und das Überleben in Nordsibirien. Wie bleibt man dabei ein Mensch, bleibt man dabei überhaupt ein Mensch? Welche Moral gibt es und welche Gefühle sind erlaubt. Wem menschliche Grausamkeiten zu nahe gehen, sollte dieses Buch und vielleicht Twardoch überhaupt nicht lesen. Mich hat das Buch sehr mitgenommen und es wird denke ich eine Zeit nachhallen





