Jerusalem: The Biography

Jerusalem: The Biography

Hardcover
4.07

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Beschreibung

Jerusalem is the universal city, the capital of two peoples, the shrine of three faiths; it is the prize of empires, the site of Judgement Day and the battlefield of today's clash of civilisations. From King David to Barack Obama, from the birth of Judaism, Christianity and Islam to the Israel-Palestine conflict, this is the epic history of 3,000 years of faith, slaughter, fanaticism and coexistence.
How did this small, remote town become the Holy City, the 'centre of the world' and now the key to peace in the Middle East? In a gripping narrative, Simon Sebag Montefiore reveals this ever-changing city in its many incarnations, bringing every epoch and character blazingly to life. Jerusalem's biography is told through the wars, love affairs and revelations of the men and women - kings, empresses, prophets, poets, saints, conquerors and whores - who created, destroyed, chronicled and believed in Jerusalem. As well as the many ordinary Jerusalemites who have left their mark on the city, its cast varies from Solomon, Saladin and Suleiman the Magnificent to Cleopatra, Caligula and Churchill; from Abraham to Jesus and Muhammad; from the ancient world of Jezebel, Nebuchadnezzar, Herod and Nero to the modern times of the Kaiser, Disraeli, Mark Twain, Rasputin and Lawrence of Arabia.
Drawing on new archives, current scholarship, his own family papers and a lifetime's study, Montefiore illuminates the essence of sanctity and mysticism, identity and empire in a unique story of the city that many believe will be the setting for the Apocalypse. This is how Jerusalem became Jerusalem: the only city that exists twice - in heaven and on earth.

Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
672
Preis
N/A

Beiträge

2
Alle
5

Eine Reise, die so alt ist wie die Welt selbst.

Jerusalem, eine Biographie. Welche Ironie, einem Buch solch einen Titel zu verleihen. Doch genauso beschreibt der Autor diese Stadt. Sie lebt, über Jahrtausende, „erlebt“ Dinge, die für tausend Leben reichen. Von Blut durchtränkt, ihr Leben lang gelitten, wie Jesus es beschrieben hat und doch noch immer um Frieden kämpfend. Was hat der Autor hier für ein Buch geschrieben? Ein stimmgewaltiges Werk, über 740 Seiten stark und mindestens genauso stark im Ausdruck. Erst im letzten Drittel bekommt ein Satz das ganze Werk zu fassen. „Wann wird der Frieden eintreten, den wir alle erreichen wollen und wie begegnen wir ihm? Wird es wirklich so leicht sein, ihn zu festigen?“ So, oder so ähnlich entnehme ich diesen Satz, der sich im hinteren Drittel aufbaut und für dieses Buch spricht. Ein wahnsinnig gut recherchiertes Buch, durch die Jahrtausende geschildert, detailgerecht erzählt, Namen auserkoren, die sich in diesem Buch wiederfinden, mit denen ich mich bereits als Kind, als Heranwachsende und jetzt im Alter beschäftigen muss. Ein aktuelles Thema, weitreichend, weltweit und doch noch immer nicht auserzählt… 5 von 5 Sternen, die m. E. nicht ausreichen, um das wiederzugeben, was dieses Buch erzählt!

1.5

Quellenarbeit Quellenarbeit Quellenarbeit

Quellenarbeit Zuallererst das Positive: Das Buch sieht schön aus und macht ordentlich was her im Bücherregal. Eine Auswahl der Kritikpunkte: Zuallererst die Auswahl der Quellen. Zielsicher wird aus den dramatischsten und explizitesten Quellen zitiert, die in 2000 Jahren Geschichte zu finden sind. Es ist ein bisschen so, als würde man im Fußball sich mit Dortmund beschäftigen und die einzigen Quellen sind Dauerkartenbesitzer aus Schalke und Dortmund. Sind Quellen, aber wir würden beide Aussagen vielleicht etwas kritischer betrachten. Desweiteren wird kaum auf die archäologischen Quellen eingegangen und es werden vor allem "westliche" Quellen benutzt, was bei einer Stadt, die in Arabien liegt und lange im muslimischen Hoheitsgebiet lag, auch eine Leistung ist. Quellenkritik: wenn etwas aufgeschrieben wurde, muss es ja stimmen! Ich glaube nicht mal, dass der Autor so denkt, aber es erfolgt kaum eine Einordnung der Quellen(siehe oben das Schalke-Dortmund Beispiel) Einordnung der Quellen: es sind oft Quellen von außerhalb Jerusalems, die nur auf Durchreise waren und es werden auch gerne alte Familiengeschichten(auch die eigene(die Montefiores hatten einen gewissen Einfluss auf Jerusalem)), Zitate aus literarischen Werken wie z.b. von Oz oder Twain einfach so wiedergeben. Auch werden Aussagen nicht verglichen(wenn zb. Jerusalem um 1860 als dreckige Kleinstadt dargestellt wird, kann man das auch Mal mit anderen Städten vergleichen und schauen wie einzigartig Jerusalem in dem Aspekt zu dem Zeitpunkt ist) Thema verfehlt: wenn es im Titel um Jerusalem geht, erhoffe ich mir zumindest, dass es um Jerusalem und die Menschen die dort leben geht(was auch im Vorwort mir bestätigt wurde). Ich weiß jetzt "sehr viel" über Menschen, die mal durch Jerusalem durchgefahren sind und dort regiert haben und über die jeweiligen Länder und Herrscher unter deren Hoheit Jerusalem stand. Über die Menschen die dort lebten aber nichts und das war für mich das eigentlich interessante. Wenn ich was über die römischen Kaiser oder Churchill erfahren möchte, lese ich dazu eine Biographie. Der Autor verzettelt sich. Es sind ganz viele Abschweifungen, sodass ich von eigentlich allen Protagonisten die Lebensgeschichte kurz erfahre und mag sie noch so nichtssagend und nichts mit dem Thema zu tun haben oder mit dem Thema nichts zu tun haben. Desweiteren fühle ich mich von dem Autor nicht ernst genommen, wenn er zb. in 20 Sätzen beschreibt, dass Hitler Antisemit gewesen sei. Das darf ich als Vorwissen voraussetzen bei meinen Leser:innen, wenn man sich 720 Seiten über Jerusalem zu Gemüte führt. Der Autor hat eine Meinung und die teilt er mit. Aber mich persönlich interessiert es nicht, wen er für einen "Schwachkopf" hält, wenn er es nicht wenigstens mit Quellenarbeit belegen kann Es gibt noch mehr zu kritisieren. Aber wenn man Bock auf eine kleine Geschichte der Region hat, sich nicht an Schlagzeilen auf Springer-Niveau stört oder sein Wissen wieder etwas auffrischen will, oder ein Teenager ist und sich mal einen groben Überblick verschaffen will und Pornografie und Gewalt benötigt um am Thema dran zu bleiben... Aber eigentlich war es einfach schlecht und Zeitverschwendung

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