Jack London, Romane und Erzählungen (Goldrausch in Alaska - Der Seewolf - Ruf der Wildnis - Wolfsblut) (4 Bände im Schuber)
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jack London wird am 12. Januar 1876 in San Francisco geboren und wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Er schlägt sich als Fabrikarbeiter, Austernpirat, Landstreicher und Seemann durch, holt das Abitur nach, beginnt zu studieren, geht dann als Goldsucher nach Alaska, lebt monatelang im Elendsviertel von London, gerät als Korrespondent im russisch-japanischen Krieg in Gefangenschaft und bereist die ganze Welt. Am 22. November 1916 setzt der berühmte Schriftsteller auf seiner Farm in Kalifornien seinem zuletzt von Alkohol, Erfolg und Extravaganz geprägten Leben ein Ende.
Beiträge
Mit Jack London durch Eis, Sturm und Wolfsgeheul – Abenteuer mit Biss!
Na gut, ich hab’s getan: Ich habe mich mit Jack London auf eine abenteuerliche Achterbahnfahrt eingelassen – und ich sag’s gleich, ich hab’s (fast) nicht bereut. In diesem wuchtigen Sammelwerk aus dem Anaconda Verlag wird nicht gekleckert, sondern geklotzt: vier Bände, die vor Testosteron, Wildnis und heldenhaften Viechern nur so strotzen. Da fliegen einem Schneestürme, Meeresungeheuer und Wolfsbisse nur so um die Ohren – und ja, das macht ordentlich Laune! Die Geschichten haben ordentlich Tempo, riechen nach Lagerfeuer und alten Abenteuergeschichten und sind trotzdem erstaunlich frisch. Besonders der „Seewolf“ hat’s mir angetan – eine Mischung aus Philosophieseminar auf hoher See und Muskeltraining für die Seele. Manchmal dachte ich zwar, ich les eine Dschungelprüfung mit literarischem Tiefgang, aber hey, das ist Jack London! Die Sprache in dieser Ausgabe ist schön schnörkellos, die Übersetzungen wirken nicht verstaubt, sondern flott und lesbar. Okay, ein paar Stellen hätten ruhig etwas moderner klingen dürfen – ich bin ja nicht im Jahr 1903 gestrandet. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Besonders charmant: Auch die tierischen Helden haben ordentlich Charakter. Wenn ein Hund mehr Persönlichkeit hat als mein letzter Chef, dann ist irgendwas richtig gemacht worden. „Ruf der Wildnis“ und „Wolfsblut“ haben mir stellenweise sogar ein Tränchen ins Auge gedrückt (und das sag ich, der sonst bei Tiergeschichten aus emotionaler Selbstverteidigung abblockt). Ein kleiner Punktabzug bleibt trotzdem: Die Bände sind optisch zwar schick, aber ein bisschen mehr Bonusmaterial oder Einordnung hätte nicht geschadet – ein klitzekleines Vorwort mit Kontext, damit ich nicht völlig im Schnee stecken bleibe. Fazit: Wer mit London reist, sollte sich warm anziehen – aber es lohnt sich! Ein literarischer Muskelkater, den ich gerne wieder hätte. Vier Sterne, weil ich jetzt einen inneren Wolf habe, der heulen will.

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Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jack London wird am 12. Januar 1876 in San Francisco geboren und wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Er schlägt sich als Fabrikarbeiter, Austernpirat, Landstreicher und Seemann durch, holt das Abitur nach, beginnt zu studieren, geht dann als Goldsucher nach Alaska, lebt monatelang im Elendsviertel von London, gerät als Korrespondent im russisch-japanischen Krieg in Gefangenschaft und bereist die ganze Welt. Am 22. November 1916 setzt der berühmte Schriftsteller auf seiner Farm in Kalifornien seinem zuletzt von Alkohol, Erfolg und Extravaganz geprägten Leben ein Ende.
Beiträge
Mit Jack London durch Eis, Sturm und Wolfsgeheul – Abenteuer mit Biss!
Na gut, ich hab’s getan: Ich habe mich mit Jack London auf eine abenteuerliche Achterbahnfahrt eingelassen – und ich sag’s gleich, ich hab’s (fast) nicht bereut. In diesem wuchtigen Sammelwerk aus dem Anaconda Verlag wird nicht gekleckert, sondern geklotzt: vier Bände, die vor Testosteron, Wildnis und heldenhaften Viechern nur so strotzen. Da fliegen einem Schneestürme, Meeresungeheuer und Wolfsbisse nur so um die Ohren – und ja, das macht ordentlich Laune! Die Geschichten haben ordentlich Tempo, riechen nach Lagerfeuer und alten Abenteuergeschichten und sind trotzdem erstaunlich frisch. Besonders der „Seewolf“ hat’s mir angetan – eine Mischung aus Philosophieseminar auf hoher See und Muskeltraining für die Seele. Manchmal dachte ich zwar, ich les eine Dschungelprüfung mit literarischem Tiefgang, aber hey, das ist Jack London! Die Sprache in dieser Ausgabe ist schön schnörkellos, die Übersetzungen wirken nicht verstaubt, sondern flott und lesbar. Okay, ein paar Stellen hätten ruhig etwas moderner klingen dürfen – ich bin ja nicht im Jahr 1903 gestrandet. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Besonders charmant: Auch die tierischen Helden haben ordentlich Charakter. Wenn ein Hund mehr Persönlichkeit hat als mein letzter Chef, dann ist irgendwas richtig gemacht worden. „Ruf der Wildnis“ und „Wolfsblut“ haben mir stellenweise sogar ein Tränchen ins Auge gedrückt (und das sag ich, der sonst bei Tiergeschichten aus emotionaler Selbstverteidigung abblockt). Ein kleiner Punktabzug bleibt trotzdem: Die Bände sind optisch zwar schick, aber ein bisschen mehr Bonusmaterial oder Einordnung hätte nicht geschadet – ein klitzekleines Vorwort mit Kontext, damit ich nicht völlig im Schnee stecken bleibe. Fazit: Wer mit London reist, sollte sich warm anziehen – aber es lohnt sich! Ein literarischer Muskelkater, den ich gerne wieder hätte. Vier Sterne, weil ich jetzt einen inneren Wolf habe, der heulen will.





