Ivory and Bone
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Beschreibung
“Julie Eshbaugh is a unique new voice with talent enough for a whole team of writers. I’m still under the spell of her storytelling.”—Amie Kaufman, New York Times bestselling co-author of Illuminae and These Broken Stars
Loosely inspired by Pride and Prejudice, Ivory and Bone is an enthralling tale of high-stakes survival, blinding betrayal, and star-crossed love.
Hunting, gathering, and keeping his family safe—that’s the life seventeen-year-old Kol knows. Then bold, enigmatic Mya arrives from the south with her family, and Kol is captivated. He wants her to trust him, but any hopes of impressing her are ruined when he makes a careless—and nearly grave—mistake. What Kol doesn’t know is that underneath Mya’s cool disdain is a history wrought with loss that comes to light when another clan arrives. With them is Lo, an enemy from Mya’s past who Mya swears has ulterior motives.
As Kol grows closer to Lo, tensions between Mya and Lo escalate until violence erupts. Faced with shattering losses, Kol is forced to question every person he’s trusted. One thing is for sure: this was a war that Mya or Lo—Kol doesn’t know which—had been planning all along.
With riveting action and illustrative prose that leaps from the page, Julie Eshbaugh will have readers mesmerized and thirsty for more…So don’t miss the sequel, Obsidian and Stars.
Buchinformationen
Beiträge
Eine sehr schöne Geschichte zu einer zeit wo es noch um das überleben in der wilden natur geht um das leben im clan
Die geschichte von Kol und mya ist einfach fantastisch Die Geschichte wird von kol erzählt wie es Mya kennen und lieben lernt und was es für ein kampf zu seiner zeit mit Säbelzahntiger und Mammuts und der kampf ums überleben und kämpfe mit anderen clans Ich hab schon ayla und der clan des bären und das tal der pferde sehr gern gelesen. Geschichten die in einer zeit spielt wo es noch keine Technologie gab Ich hoffe es gibt von Ivory&Bone eine Fortsetzung von einen der brüder von kol.
Abgebrochen auf S. 223... Tolles Szenario aber Intention nicht erkennbar Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich habe das Buch gesehen und fand den Klappentext super interessant. Cover: Das Cover mit dem Symbol finde ich super. Wenn man genauer hinsieht, erkennt man ein Mädchen im Hintergrund. Ich mag Cover, auf denen noch Sachen versteckt sind. Inhalt: Als Kols Clan eines Tages Besuch von zwei Mädchen eines anderen Clans erhält, verliebt er sich sofort in die ihm vorbestimmte Mya. Bei der Mammutjagd unterläuft ihm jedoch fast ein Fehler, seitdem zeigt sie ihm die kalte Schulter. Im weiteren Verlauf wird klar, dass dies jedoch nicht der einzige Grund ist, warum Mya Kol gegenüber distanziert ist. Handlung und Thematik: Das Steinzeit-Szenario ist der absolute Hammer. Leider kann man das von der Handlung nicht behaupten. Ich muss gestehen, ich habe das Buch auf Seite 223 abgebrochen, da es die ganze Zeit einfach nur plätscherte. Es ging immer um „Wer mit wem“ und dann noch um „Wer warum nicht mit wem“ und zwischendrin gab es dann noch Säbelzahntigerattacken die leider mit wenigen Absätzen getan waren. Schade, das Potential wurde absolut nicht ausgeschöpft und denke auch, dass die letzten 120 Seiten daran nichts mehr ändern. Keine Botschaft für mich erkennbar und auch kein Ziel… Charaktere: Kol ist ein liebestoller Jüngling der sich in Mya verschossen hat. Er steht scheinbar auf Bad Girls bzw. Frauen die er nicht haben kann… Er war aber dennoch ein netter Kerl. Mya ist hochnäsig, kalt und nachtragend. Ich fand sie absolut nicht sympathisch. Es kamen noch viele andere Charaktere vor, von denen sich aber keiner bei mir eingebrannt hat. Schreibstil: Das Buch ist super einfach geschrieben und lässt sich schnell lesen. Das Szenario ist super, aber die Handlung absolut spannungsfrei. Stellenweise kamen spannende Teile wie die Säbelzahnattacke, das waren aber in 223 nur 2 Stellen. Tolle bildliche Beschreibungen, aber ohne Handlungsziel leider sinnlos… Worauf will die Autorin hinaus??? Persönliche Gesamtbewertung: Leider absolut kein Buch für mich. Tolles Szenario aber die Handlung absolut langweilig. Habe es auf Seite 223 abgebrochen, da zuvor nur 2 spannende Stellen waren und mir die Intention des Buches nicht klar war.
Seit zwei Jahren sind zum ersten Mal wieder Leute aus einem anderen Clan da - und es sind sogar Mädchen dabei. Kol hat in diesen zwei Jahren kein Mädchen in seinem Alter gesehen und verliebt sich sofort in die hübsche Mammutjägerin Mya. Doch diese ist nicht nur hübsch, sondern auch stolz und stur. Doch Kol und sein Clan hoffen trotzdem auf eine Verbindung zwischen den beiden. Als Kol bei der gemeinsamen Jagd jedoch einen Fehler macht, straft Mya ihn mit Verachtung. Während er versucht, sich ihr zu nähern, findet er mehr über die Vergangenheit der Clans heraus, über Ungerechtigkeiten und drohenden Kriegen ... Dieses Buch erzählt eigentlich eine einfache Geschichte, die durch die Taten der Vergangenheit zu einer seltsam komplizierten Geschichte wird. Mya ist wirklich eigensinnig, aber ich kann verstehen, warum Kol sie faszinierend findet (abgesehen von "uh, ein Mädchen!"). Sie ist ist so verschlossen, dass schon jeder milde Blick Kols Herz erfüllt. Er selbst ist ein lieber, fast naiver Kerl, der gern das Richtige tun will. Das Setting ist ungewohnt, weil es in der Steinzeit spielt. Oder wie man auch die Zeit nennt, zu der es Mammuts und Säbelzahntiger gab. Ich habe noch kein Buch mit einer so simplen Welt gelesen, daher war ich schon überrascht. Ich weiß aber nicht, ob nicht manche Sachen schon zu weit entwickelt waren oder ob sie etwa dem damaligen Wissen der Menschen entsprechen. Ich fand es manchmal schon fast zu modern. Etwas gestört hat mich die Ich-Perspektive, die Mya immer als "du" anspricht. Also, dann steht da nicht "Mya sagt" oder "sie sagt", sondern "du sagst". Das mag ich generell nicht so. Aber Kol beginnt beim Prolog des Buches (wo er Mya schon du nennt), ihr eine Geschichte zu erzählen, die am Tag ihrer ersten Begegnung beginnt. Ich kann schon verstehen, warum man sich für diese Perspektive entschieden hat, aber ich mag es trotzdem nicht besonders. Dieses Buch behandelt eigentlich zwei Dinge: Die Jungs und Mädchen, die heiraten wollen, und die Geschehnisse der Vergangenheit, die die Leute nicht vergessen und vergeben können. Die erste Sache fand ich irgendwann fast nervig. Ja gut, es gibt nicht viele Menschen und ihr wollt heiraten und euch fortpflanzen, aber dieses seltsame Drama nahm sehr viel Platz ein, und das, obwohl es meistens sehr schnell ging - fast zu schnell. Letzteres wirkte erst eher unwichtig, weil Kols Clan sehr friedlich war, aber die anderen beiden Clans in dem Buch - die südlichen und die westlichen Nachbarn - hatten weit zurückliegende Probleme, die es dann zu lösen galt. Ich fand die Geschichte von Mya und Kol eigentlich süß, aber die Schatten der Vergangenheit, die Perspektive und diese ganzen verliebten und verlobten Kinder haben mich doch gestört.
Viele hundert Jahre zurückliegend verliebt sich der Jäger Kol auf den ersten Blick in Mya. Als sie kurz darauf auch noch bei der Mammutjagd sein Leben rettet, versucht er sie von sich zu überzeugen, doch Mya scheint eiskalt. Sie ignoriert ihn, lässt ihn abblitzen und lehnt seine Geschenke ab. Doch Kol spürt das mehr dahinter steht, dass ein Geheimnis verborgen liegt, welches Myas Verhalten erklärt. Das Buch hat mich vor allem wegen dem Setting angesprochen, die Geschichte spielt in der Eiszeit, wo Jagen und Felle häuten an der Tagesordnung steht, und genau das macht so interessant. Ich kenne keine Geschichte die diese Zeit näher in den Fokus setzt und vor allem den Blickwinkel auf die verschiedenen Stämme setzt. Am Anfang bin ich mit Kol einfach nicht warm geworden. Irgendwie konnte ich seine sofortige Begeisterung für Mya nicht nachvollziehen, wo sie doch ihn einfach immer wieder ablehnt. Er überlebt als Jäger in dieser feindlichen Umgebung, mit Säbelzahntigern und anderen Gefahren, und kann dann einfach nicht Mya sein lassen? Doch nach einer gewissen Zeit, und vor allem einem tieferen Blick wurde mir klar, dass Kol auf Grund des absoluten Mangels an Frauen in seinem Alter in seinem Stamm dieses Verhalten an den Tag legt. Mya ist nicht nur hübsch und kann jagen, sie ist auch die erste Frau seit Jahren, die er als "Potenzial zum Heiraten" sieht. Aber auch mit Mya hatte ich am Anfang meine kleinen Schwierigkeiten, denn ähnlich wie bei Kol, konnte ich ihre Ablehnung nicht verstehen, ihr Verhalten war für mich nicht nachvollziehbar. Doch auch hier kam mit der Zeit die Erklärung, die ich mir eher gewünscht hätte. Mya kämpft nämlich sehr stark mit ihrer Vergangenheit, und hat leider gegenüber Kol nicht das Talent, sich besser auszudrücken, so dass dieser Umstand schneller deutlich wird. Unabhängig davon waren Mya und Kol als Protagonisten realistisch für die Zeit und nach den Startschwierigkeiten auch wirklich interessant und entwicklungsfähig. Natürlich ging es nicht nur um die beiden, sondern auch um die Intrigen und Kämpfe zwischen den Stämmen in der Eiszeit, denn es geht ums Überleben, um das Wandern und Jagen, um den Stamm ernähren zu können. Hier wird noch eine weitere Geschichte erzählt die sich mit der von Mya und Kol verbindet und das Fundament dafür darstellt. Die Erzähldynamik war manchmal etwas schleppend, bedeutet teilweise wusste ich einfach nicht, wohin sich alles entwickeln sollte oder könnte. Am Ende hat mich aber immer wieder das besondere Setting zurück geholt und begeistert, denn aus dieser modernen Welt heraus und diese kalte Einöde einzutauchen war einfach berauschend und spannend. Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass ich zunächst dachte, dass mir das Ende einfach viel zu kurz kam, aber ich habe festgestellt, dass es einen zweiten Teil geben wird, der bereits auf englisch erschienen ist. Darin wird Mya und Kols Geschichte weitererzählt. Es bleibt also weiter interessant und hoffentlich können wir bald wieder in diese Zeit eintauschen. Fazit: Das Setting und der Plot sind top, und der Hauptgrund weshalb ich immer wieder Eintauchen wollte in das Buch. Mya und Kol hingegen brauchten eine Weile um mit mir warm zu werden, doch sobald das erledigt war, fing die Geschichte an ins Rollen zu kommen. Leichte Spannungsschwankungen zum Trotz konnte mich Julie Eshbaugh mit ihrem Roman fesseln.
Beschreibung
“Julie Eshbaugh is a unique new voice with talent enough for a whole team of writers. I’m still under the spell of her storytelling.”—Amie Kaufman, New York Times bestselling co-author of Illuminae and These Broken Stars
Loosely inspired by Pride and Prejudice, Ivory and Bone is an enthralling tale of high-stakes survival, blinding betrayal, and star-crossed love.
Hunting, gathering, and keeping his family safe—that’s the life seventeen-year-old Kol knows. Then bold, enigmatic Mya arrives from the south with her family, and Kol is captivated. He wants her to trust him, but any hopes of impressing her are ruined when he makes a careless—and nearly grave—mistake. What Kol doesn’t know is that underneath Mya’s cool disdain is a history wrought with loss that comes to light when another clan arrives. With them is Lo, an enemy from Mya’s past who Mya swears has ulterior motives.
As Kol grows closer to Lo, tensions between Mya and Lo escalate until violence erupts. Faced with shattering losses, Kol is forced to question every person he’s trusted. One thing is for sure: this was a war that Mya or Lo—Kol doesn’t know which—had been planning all along.
With riveting action and illustrative prose that leaps from the page, Julie Eshbaugh will have readers mesmerized and thirsty for more…So don’t miss the sequel, Obsidian and Stars.
Buchinformationen
Beiträge
Eine sehr schöne Geschichte zu einer zeit wo es noch um das überleben in der wilden natur geht um das leben im clan
Die geschichte von Kol und mya ist einfach fantastisch Die Geschichte wird von kol erzählt wie es Mya kennen und lieben lernt und was es für ein kampf zu seiner zeit mit Säbelzahntiger und Mammuts und der kampf ums überleben und kämpfe mit anderen clans Ich hab schon ayla und der clan des bären und das tal der pferde sehr gern gelesen. Geschichten die in einer zeit spielt wo es noch keine Technologie gab Ich hoffe es gibt von Ivory&Bone eine Fortsetzung von einen der brüder von kol.
Abgebrochen auf S. 223... Tolles Szenario aber Intention nicht erkennbar Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich habe das Buch gesehen und fand den Klappentext super interessant. Cover: Das Cover mit dem Symbol finde ich super. Wenn man genauer hinsieht, erkennt man ein Mädchen im Hintergrund. Ich mag Cover, auf denen noch Sachen versteckt sind. Inhalt: Als Kols Clan eines Tages Besuch von zwei Mädchen eines anderen Clans erhält, verliebt er sich sofort in die ihm vorbestimmte Mya. Bei der Mammutjagd unterläuft ihm jedoch fast ein Fehler, seitdem zeigt sie ihm die kalte Schulter. Im weiteren Verlauf wird klar, dass dies jedoch nicht der einzige Grund ist, warum Mya Kol gegenüber distanziert ist. Handlung und Thematik: Das Steinzeit-Szenario ist der absolute Hammer. Leider kann man das von der Handlung nicht behaupten. Ich muss gestehen, ich habe das Buch auf Seite 223 abgebrochen, da es die ganze Zeit einfach nur plätscherte. Es ging immer um „Wer mit wem“ und dann noch um „Wer warum nicht mit wem“ und zwischendrin gab es dann noch Säbelzahntigerattacken die leider mit wenigen Absätzen getan waren. Schade, das Potential wurde absolut nicht ausgeschöpft und denke auch, dass die letzten 120 Seiten daran nichts mehr ändern. Keine Botschaft für mich erkennbar und auch kein Ziel… Charaktere: Kol ist ein liebestoller Jüngling der sich in Mya verschossen hat. Er steht scheinbar auf Bad Girls bzw. Frauen die er nicht haben kann… Er war aber dennoch ein netter Kerl. Mya ist hochnäsig, kalt und nachtragend. Ich fand sie absolut nicht sympathisch. Es kamen noch viele andere Charaktere vor, von denen sich aber keiner bei mir eingebrannt hat. Schreibstil: Das Buch ist super einfach geschrieben und lässt sich schnell lesen. Das Szenario ist super, aber die Handlung absolut spannungsfrei. Stellenweise kamen spannende Teile wie die Säbelzahnattacke, das waren aber in 223 nur 2 Stellen. Tolle bildliche Beschreibungen, aber ohne Handlungsziel leider sinnlos… Worauf will die Autorin hinaus??? Persönliche Gesamtbewertung: Leider absolut kein Buch für mich. Tolles Szenario aber die Handlung absolut langweilig. Habe es auf Seite 223 abgebrochen, da zuvor nur 2 spannende Stellen waren und mir die Intention des Buches nicht klar war.
Seit zwei Jahren sind zum ersten Mal wieder Leute aus einem anderen Clan da - und es sind sogar Mädchen dabei. Kol hat in diesen zwei Jahren kein Mädchen in seinem Alter gesehen und verliebt sich sofort in die hübsche Mammutjägerin Mya. Doch diese ist nicht nur hübsch, sondern auch stolz und stur. Doch Kol und sein Clan hoffen trotzdem auf eine Verbindung zwischen den beiden. Als Kol bei der gemeinsamen Jagd jedoch einen Fehler macht, straft Mya ihn mit Verachtung. Während er versucht, sich ihr zu nähern, findet er mehr über die Vergangenheit der Clans heraus, über Ungerechtigkeiten und drohenden Kriegen ... Dieses Buch erzählt eigentlich eine einfache Geschichte, die durch die Taten der Vergangenheit zu einer seltsam komplizierten Geschichte wird. Mya ist wirklich eigensinnig, aber ich kann verstehen, warum Kol sie faszinierend findet (abgesehen von "uh, ein Mädchen!"). Sie ist ist so verschlossen, dass schon jeder milde Blick Kols Herz erfüllt. Er selbst ist ein lieber, fast naiver Kerl, der gern das Richtige tun will. Das Setting ist ungewohnt, weil es in der Steinzeit spielt. Oder wie man auch die Zeit nennt, zu der es Mammuts und Säbelzahntiger gab. Ich habe noch kein Buch mit einer so simplen Welt gelesen, daher war ich schon überrascht. Ich weiß aber nicht, ob nicht manche Sachen schon zu weit entwickelt waren oder ob sie etwa dem damaligen Wissen der Menschen entsprechen. Ich fand es manchmal schon fast zu modern. Etwas gestört hat mich die Ich-Perspektive, die Mya immer als "du" anspricht. Also, dann steht da nicht "Mya sagt" oder "sie sagt", sondern "du sagst". Das mag ich generell nicht so. Aber Kol beginnt beim Prolog des Buches (wo er Mya schon du nennt), ihr eine Geschichte zu erzählen, die am Tag ihrer ersten Begegnung beginnt. Ich kann schon verstehen, warum man sich für diese Perspektive entschieden hat, aber ich mag es trotzdem nicht besonders. Dieses Buch behandelt eigentlich zwei Dinge: Die Jungs und Mädchen, die heiraten wollen, und die Geschehnisse der Vergangenheit, die die Leute nicht vergessen und vergeben können. Die erste Sache fand ich irgendwann fast nervig. Ja gut, es gibt nicht viele Menschen und ihr wollt heiraten und euch fortpflanzen, aber dieses seltsame Drama nahm sehr viel Platz ein, und das, obwohl es meistens sehr schnell ging - fast zu schnell. Letzteres wirkte erst eher unwichtig, weil Kols Clan sehr friedlich war, aber die anderen beiden Clans in dem Buch - die südlichen und die westlichen Nachbarn - hatten weit zurückliegende Probleme, die es dann zu lösen galt. Ich fand die Geschichte von Mya und Kol eigentlich süß, aber die Schatten der Vergangenheit, die Perspektive und diese ganzen verliebten und verlobten Kinder haben mich doch gestört.
Viele hundert Jahre zurückliegend verliebt sich der Jäger Kol auf den ersten Blick in Mya. Als sie kurz darauf auch noch bei der Mammutjagd sein Leben rettet, versucht er sie von sich zu überzeugen, doch Mya scheint eiskalt. Sie ignoriert ihn, lässt ihn abblitzen und lehnt seine Geschenke ab. Doch Kol spürt das mehr dahinter steht, dass ein Geheimnis verborgen liegt, welches Myas Verhalten erklärt. Das Buch hat mich vor allem wegen dem Setting angesprochen, die Geschichte spielt in der Eiszeit, wo Jagen und Felle häuten an der Tagesordnung steht, und genau das macht so interessant. Ich kenne keine Geschichte die diese Zeit näher in den Fokus setzt und vor allem den Blickwinkel auf die verschiedenen Stämme setzt. Am Anfang bin ich mit Kol einfach nicht warm geworden. Irgendwie konnte ich seine sofortige Begeisterung für Mya nicht nachvollziehen, wo sie doch ihn einfach immer wieder ablehnt. Er überlebt als Jäger in dieser feindlichen Umgebung, mit Säbelzahntigern und anderen Gefahren, und kann dann einfach nicht Mya sein lassen? Doch nach einer gewissen Zeit, und vor allem einem tieferen Blick wurde mir klar, dass Kol auf Grund des absoluten Mangels an Frauen in seinem Alter in seinem Stamm dieses Verhalten an den Tag legt. Mya ist nicht nur hübsch und kann jagen, sie ist auch die erste Frau seit Jahren, die er als "Potenzial zum Heiraten" sieht. Aber auch mit Mya hatte ich am Anfang meine kleinen Schwierigkeiten, denn ähnlich wie bei Kol, konnte ich ihre Ablehnung nicht verstehen, ihr Verhalten war für mich nicht nachvollziehbar. Doch auch hier kam mit der Zeit die Erklärung, die ich mir eher gewünscht hätte. Mya kämpft nämlich sehr stark mit ihrer Vergangenheit, und hat leider gegenüber Kol nicht das Talent, sich besser auszudrücken, so dass dieser Umstand schneller deutlich wird. Unabhängig davon waren Mya und Kol als Protagonisten realistisch für die Zeit und nach den Startschwierigkeiten auch wirklich interessant und entwicklungsfähig. Natürlich ging es nicht nur um die beiden, sondern auch um die Intrigen und Kämpfe zwischen den Stämmen in der Eiszeit, denn es geht ums Überleben, um das Wandern und Jagen, um den Stamm ernähren zu können. Hier wird noch eine weitere Geschichte erzählt die sich mit der von Mya und Kol verbindet und das Fundament dafür darstellt. Die Erzähldynamik war manchmal etwas schleppend, bedeutet teilweise wusste ich einfach nicht, wohin sich alles entwickeln sollte oder könnte. Am Ende hat mich aber immer wieder das besondere Setting zurück geholt und begeistert, denn aus dieser modernen Welt heraus und diese kalte Einöde einzutauchen war einfach berauschend und spannend. Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass ich zunächst dachte, dass mir das Ende einfach viel zu kurz kam, aber ich habe festgestellt, dass es einen zweiten Teil geben wird, der bereits auf englisch erschienen ist. Darin wird Mya und Kols Geschichte weitererzählt. Es bleibt also weiter interessant und hoffentlich können wir bald wieder in diese Zeit eintauschen. Fazit: Das Setting und der Plot sind top, und der Hauptgrund weshalb ich immer wieder Eintauchen wollte in das Buch. Mya und Kol hingegen brauchten eine Weile um mit mir warm zu werden, doch sobald das erledigt war, fing die Geschichte an ins Rollen zu kommen. Leichte Spannungsschwankungen zum Trotz konnte mich Julie Eshbaugh mit ihrem Roman fesseln.








