Inferno für Anfänger
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Beschreibung
Nachdem Cay und ihre Freundin Mia sich aus Versehen in die Luft gejagt haben, landet Cay in der Hölle. Statt sie aber in die ewige Verdammnis zu schicken, macht der Herr der Finsternis Cay das Angebot, sie in eine Dämonin zu verwandeln. Verlockend – zumal der CEO der Hölle verdammt gut aussieht.
Kaum hat sich Cay ihrem neuen Dasein und ihrem neuen Boss angenähert, verschwindet der auf einer ominösen Party. Plötzlich steht Mia wieder auf der Matte und jetzt will auch noch der Oberste Seelenzuteiler die Herrschaft an sich reißen. Kann man denn nicht mal nach dem Tod seine Ruhe haben?
Die Dämoninnen Mia und Cay haben durch C. C. Holisters Demon’s Diaries schon viele Fans und Sympathisanten im Dieseits gewinnen können. Dies ist nun endlich die heiß ersehnte Vorgeschichte in Romanlänge und damit der perfekte Einstieg in Holisters Unterwelt-Universum.
„Inferno für Anfänger“ enthält in der Softcover/ Klappenbroschur-Version virtuelle Inhalte, die mit Smartphone oder Tablet entdeckt werden können. Mittels Augmented Content werden in “Inferno für Anfänger” erstmals analoge und zusätzliche virtuelle Inhalte verknüpft.
Mehr Infos zur Augmented Content-Funktion und die App zum Buch: www.inferno-book.com.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Vor nicht ganz einem Zweifünfteljahrhundert erblickte Cathryn C. Holister nahe dem Teutoburger Wald das Licht der Welt. Ihre erste Kurzgeschichte verfasste sie mit fünf Jahren am Telexgerät des Familienunternehmens, wobei die Sekretärin die Publikation an sämtliche Geschäftspartner ihres Großvaters in letzter Minute verhinderte. Trotz dieses Rückschlags schrieb sie weiter, wagte sich aber erst während ihres Kunstgeschichtsstudiums wieder ans Publizieren. Inspiriert von ihren Lieblingsdämonen schrieb sie die Kurzgeschichtenreihe „Demon’s Diaries“, weigerte sich aber bis dato beharrlich, ihre Seele gegen Reichtum und Ruhm einzutauschen. Seit ein paar Jahren ist C. C. Holister zudem stolze Hüterin eines Kurzgeschichten- und Gedichte-Blogs. https://cathrynsstuff.net/ http://demonsdiaries.com/
Beiträge
Was meiner Meinung nach besonders hervorsticht ist die App, mit der man unsichtbare Seiten im Buch kenntlich machen kann und der Leser direkt angesprochen wird. Auch die animierten Bilder haben mir sehr gut gefallen. Die Geschichte an sich ist an so vielen Stellen einfach nur zum Lachen. Und Clay und Mia sind teilweise so tollpatschig und landen so oft vom Regen in die Traufe bis man sich irgendwann fragt, ob die noch mal auf einen grünen Zweig kommen. Aber halt alles mit super viel Humor. Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich mich in eine der Figuren wiederfinden würde Dämonen sind da nicht so mein Ding und Engel sind mir aber auch zu langweilig, dennoch könnte ich die Gedankengänge und Handlungen nachvollziehen und hätte mich dabei vermutlich genauso umständlich angestellt. Ich mochte den Schreibstil unheimlich gerne, auch wenn ich ihn Abends auch mal verflucht hatte sorgte er doch dafür, dass ich meistens länger las als ich wollte. Auch die Kapitel hatten eine gute Länge. Das Ende war dazu noch eine kleine Überraschung. Insgesamt eine lustige Geschichte, die mit schwarzem Humor gespickt ist und mich höllisch gut unterhalten hat.
Anscheinend ist der Alltag im Mittleren Management der Hölle ziemlich Turbulent
Meine Entdeckung auf der @wortwelten_buchmesse! Die besten Freundinnen Mia und Cay sprengen sich (und ein paar andere) bei einer Girl’s Night Out aus Versehen selbst in die Luft und landen im Afterlife. Doch da gibt’s einige Probleme, denn irgendwie ist der Check-In-Schalter verwaist. Also bleibt den beiden (und Ankie, der Dritten im Bunde) nur die Möglichkeit, sich selbst zuzuteilen, zumindest so gut sie können. Dass sich bei Cay aber ausgerechnet dann ihre Bindungsängste zeigen und sie sich so als einzige für die Rolltreppe nach unten entscheidet, hilft ihr nur bedingt. Denn sie landet in der Hölle, allein, mit einem eher verwirrten Dämonen an der Tür. Kurz darauf wird sie allerdings von einem gutaussehenden Dämon aufgegabelt, der, wie sich herausstellt, R., der CEO der Hölle, ist. Die beiden verstehen sich unglaublich gut, sodass R. Cay anbietet, sie ebenfalls in einen Dämon zu verwandeln. Nachdem er lernt, dass Charon fehlt, der eigentlich den Check-In-Schalter im Jenseits besetzen soll und die Rolltreppe zum Himmel auf mysteriöse Weise auch noch ausfällt, macht R. sich auf die Suche und bittet Cay ihn in seiner Abwesenheit zu vertreten. Schnell stellt sich heraus, dass hinter einem der Probleme Mia steckt, die deshalb aus dem Himmel in R.s Büro eskortiert wird. Dort verwandelt sich Mia (mithilfe von ein bisschen Gewalt) ebenfalls in einen Dämon und gemeinsam versuchen sie das Problem mit der Seelenzuteilung zu lösen. Außerdem ist R. auf einer Party verschwunden, und während die beiden Neu-Dämoninnen versuchen R. zurückzuholen, versucht sich der oberste Seelenzuteiler Minos an einem Coup d’État (oder eher einem Coup d’Enfer). Eine absolut abgedrehte Story, die für mich unglaublich gut funktioniert. Und im Vergleich zu vielen anderen Fantasy-Geschichten auch einfach was komplett anderes. Statt auf irgendwelche Höllenfestungen treffen Cay und Mia auf die höllische Bürokratie und die Corporate-Welt, die R. aufgebaut hat. Auch dass die beiden ohne große Anhaltspunkte versuchen müssen, diesen Behemoth zu meistern, hat mir geholfen mich im Worldbuilding zurechtzufinden. Wer in der klassischen und historischen Literatur besser gebildet ist als sich, und Dantes Inferno aus der Göttlichen Komödie kennt, wird sicherlich einiges wiedererkennen, aber auch ohne kunstgeschichtliche Bildung macht Cathryn Holisters Hölle eine Menge Spaß. In “Inferno für Anfänger” sind auch nicht alle Dämonen gleich, es gibt diverse Arten, Kategorien und Ränge, die man vor allem daran erkennt, wie anthropomorph (also menschlich) die Wesen sind. Und natürlich darf in einer guten fiktiven Welt auch die Politik nicht fehlen: auf der einen Seite gibt es natürlich Minos und seinen Putsch-Versuch, aber auch die politischen Beziehungen zwischen Himmel und Hölle sind scheinbar sehr angespannt. Und in der Hölle darf Satan nicht fehlen, wobei der eher die Rolle als teils schmollender, bayrisch-sprechender, vom eigenen Sohn abgesägter Ex-Herrscher übernimmt. Auch Cay und Mia als Charaktere gefallen mir sehr gut. Es wird schnell klar, dass Mia der eindeutig schlechtere Einfluss ist, aber ich glaube das Attribut “unhinged” kann ich ruhigen gewissens beiden zuschreiben. Gemeinsam sind die aber eine unglaublich geniale, wie desaströse Kombi (an der Stelle: der arme Raphael!). Aber moralisch einwandfreie Dinge tun, bringt ja auch niemanden in die Hölle. Außerdem möchte ich auch eine weitere Sache hervorheben, die ich so noch nicht kannte. Beide Romane rund um Cay und Mia, also “Inferno für Anfänger” und der zweite Teil “Inferno, Chaos und Komplotte” haben eine App, mit denen die Runen und Zeichnungen in den Büchern eingescannt werden können und so Augmented Content (also erweiterter Content) in der Form von Audiologs, Bildern bis hin zu Comics und lateinischen Übersetzungen geöffnet werden kann. Das Buch kann aber auch ohne den Content gelesen und verstanden werden. Wenn ich einen kleinen Kritikpunkt an dem Buch habe, dann, dass ich echt etwas gebraucht habe, um mit der Formatierung warmzuwerden oder damit, dass ein Charakter nur Latein spricht. Für letzteres gibt es zwar hinten im Buch eine Übersetzung, allerdings hat es mich jedes Mal ein bisschen aus dem Lesefluss gebracht, zu blättern und ich hätte mich eher darüber gefreut, wenn die Übersetzungen in Fußnoten gewesen wären. Aber beide Punkte sind meckern auf wirklich hohem Niveau. Ich freu mich so krass auf “Inferno, Chaos und Komplotte”, aber möchte ja (in dem Fall leider) erst meinen SuB ablesen. Wer auf Lust auf eine etwas andere, turbulente Geschichte mit Dämonen hat, sollte sich die Geschichten von Mia und Cay unbedingt anschauen. Wenn ihr einen kurzen Eindruck haben wollte: Das fantastische Erlebnishörbuch “Aber der Kaffee in der Hölle ist einfach besser” gibt in einigen Kurzgeschichten einen Einblick in das höllische Leben der beiden Mittleren-Management-Dämoninnen.

Eine sehr humorvolle Reise durch das Jenseits und Dieseits
Oh, hatte ich einen Spaß beim Lesen! Diese Buch hatte wirklich alles, was man für eine Geschichte in der Hölle braucht: sexy Dämonen, witzige Dialoge, gute, alte Bürokratie vom Feinsten sowie zwei Protagonistinnen, die mal so gar kein Plan haben, aber alles mit Selbstvertrauen und Humor überspielen können. Und am Ende dann noch einen spannenden Kampf. Ich liebe dieses Buch und kann es jedem nur wärmstens empfehlen. Wer einen Eindruck haben möchte, kann auch die Kurzgeschichten-Sammlung Demons Dairies lesen oder hören. Die ist auch mega gut!
Hat Spaß gemacht zu lesen, auch wenn Mia und Cay manchmal schon etwas nervig waren, aber als Dämonen machen sie sich schon. Die virtuellen Inhalten, die man per App lesen kann, waren ganz cool, braucht es in der Form aber nicht unbedingt, wenn, hätte es gerne noch etwas mehr Bilder geben können. Und zwischendurch hat es sich etwas gezogen, das Ende fand ich aber wieder gut und ich liebe Satans Dialekt 😂
Fasziniert von der Verbindung zwischen einer App und einem Buch und vor allem auch angezogen durch die so große Sympathie zu der Autorin, wollte ich unbedingt dieses Buch lesen. Und ich hätte es wirklich gerne viel mehr geliebt. Die Sache mit der App, ist wirklich spannend. Hält man das Handy über Bilder oder über Seiten mit Markierungen kann man kleine Botschaften, andere Bilder und zusätzliche Geschichten oder Hintergrund Informationen entdecken. Aber ich bin ehrlich nach 1/3 des Buches habe ich mir die Mühe nicht mehr gemacht. Es ist erst witzig und interessant, würde mir dann aber zu aufwendig. Man muss das Handy besonders bei den zusätzlichen Texten wirklich sehr still halten und selbst dann ging das Bild immer wieder weg und die zusätzlichen Texte ließen sich auch nur schwer lesen. Die zusätzlichen Bilder waren aber immer sehr passend und sind die Mühe wirklich wert. Die Geschichte an sich fing wirklich sehr gut an und es dauert nicht allzu lang und die Autorin wirft den Leser in die aktuellen Geschehnisse. Die Geschichte ist witzig satirisch und nimmt die Gängigen Höllen Klischees ordentlich aufs Korn. Die Story hat wirklich potenzial für eine ganz große Geschichte aber leider leider leider hab ich mich zwischendurch ein wenig gelangweilt um es milde auszudrücken. Das Buch hätte meiner Meinung mehr Fahrt gebraucht. Zwischen den großen Plot Twists zieht sich die Geschichte leider in die Länge. Ich habe das Buch immer wieder zur Seite gelegt weil es mir zu lange gedauert hat, bis für meinen Geschmack wieder wirklich was passiert ist. Leider waren mir die beiden dämonischen Protagonistinnen auch nicht sehr sympathisch und die hellsten Leuchten auf der Torte sind sie auch nicht gerade. Was wahrscheinlich auch der Grund für die etwas längeren Passagen im Buch ist. Im Stich gelassen von ihrem Oberboss müssen sich Cay und Mia durch die Bürokratie der Hölle kämpfen und dabei aufpassen, dass diese nicht völlig ins Chaos stürzt oder ein Krieg zwischen Hölle und Himmel entsteht. Dabei erfährt der Leser so einiges (für mich eben zu viel) über die Vorgänge und Regeln der Hölle. Für mich blieben aber bis zum Schluss noch Fragen offen. Obwohl ich nicht mit Bestimmtheit sagen kann, dass diese nicht aufgeklärt wurden weil irgendwann fing ich an etwas zu überspringen. (Sorry!!!) Da mich leider auch der Schreibstil nicht überzeugen konnte aber ich die viele Mühe wirklich sehr hoch wertschätze, vergebe ich dennoch 3 Sterne. Ich hätte die Geschichte wirklich gerne mehr geliebt. :-(
Beschreibung
Nachdem Cay und ihre Freundin Mia sich aus Versehen in die Luft gejagt haben, landet Cay in der Hölle. Statt sie aber in die ewige Verdammnis zu schicken, macht der Herr der Finsternis Cay das Angebot, sie in eine Dämonin zu verwandeln. Verlockend – zumal der CEO der Hölle verdammt gut aussieht.
Kaum hat sich Cay ihrem neuen Dasein und ihrem neuen Boss angenähert, verschwindet der auf einer ominösen Party. Plötzlich steht Mia wieder auf der Matte und jetzt will auch noch der Oberste Seelenzuteiler die Herrschaft an sich reißen. Kann man denn nicht mal nach dem Tod seine Ruhe haben?
Die Dämoninnen Mia und Cay haben durch C. C. Holisters Demon’s Diaries schon viele Fans und Sympathisanten im Dieseits gewinnen können. Dies ist nun endlich die heiß ersehnte Vorgeschichte in Romanlänge und damit der perfekte Einstieg in Holisters Unterwelt-Universum.
„Inferno für Anfänger“ enthält in der Softcover/ Klappenbroschur-Version virtuelle Inhalte, die mit Smartphone oder Tablet entdeckt werden können. Mittels Augmented Content werden in “Inferno für Anfänger” erstmals analoge und zusätzliche virtuelle Inhalte verknüpft.
Mehr Infos zur Augmented Content-Funktion und die App zum Buch: www.inferno-book.com.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Vor nicht ganz einem Zweifünfteljahrhundert erblickte Cathryn C. Holister nahe dem Teutoburger Wald das Licht der Welt. Ihre erste Kurzgeschichte verfasste sie mit fünf Jahren am Telexgerät des Familienunternehmens, wobei die Sekretärin die Publikation an sämtliche Geschäftspartner ihres Großvaters in letzter Minute verhinderte. Trotz dieses Rückschlags schrieb sie weiter, wagte sich aber erst während ihres Kunstgeschichtsstudiums wieder ans Publizieren. Inspiriert von ihren Lieblingsdämonen schrieb sie die Kurzgeschichtenreihe „Demon’s Diaries“, weigerte sich aber bis dato beharrlich, ihre Seele gegen Reichtum und Ruhm einzutauschen. Seit ein paar Jahren ist C. C. Holister zudem stolze Hüterin eines Kurzgeschichten- und Gedichte-Blogs. https://cathrynsstuff.net/ http://demonsdiaries.com/
Beiträge
Was meiner Meinung nach besonders hervorsticht ist die App, mit der man unsichtbare Seiten im Buch kenntlich machen kann und der Leser direkt angesprochen wird. Auch die animierten Bilder haben mir sehr gut gefallen. Die Geschichte an sich ist an so vielen Stellen einfach nur zum Lachen. Und Clay und Mia sind teilweise so tollpatschig und landen so oft vom Regen in die Traufe bis man sich irgendwann fragt, ob die noch mal auf einen grünen Zweig kommen. Aber halt alles mit super viel Humor. Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich mich in eine der Figuren wiederfinden würde Dämonen sind da nicht so mein Ding und Engel sind mir aber auch zu langweilig, dennoch könnte ich die Gedankengänge und Handlungen nachvollziehen und hätte mich dabei vermutlich genauso umständlich angestellt. Ich mochte den Schreibstil unheimlich gerne, auch wenn ich ihn Abends auch mal verflucht hatte sorgte er doch dafür, dass ich meistens länger las als ich wollte. Auch die Kapitel hatten eine gute Länge. Das Ende war dazu noch eine kleine Überraschung. Insgesamt eine lustige Geschichte, die mit schwarzem Humor gespickt ist und mich höllisch gut unterhalten hat.
Anscheinend ist der Alltag im Mittleren Management der Hölle ziemlich Turbulent
Meine Entdeckung auf der @wortwelten_buchmesse! Die besten Freundinnen Mia und Cay sprengen sich (und ein paar andere) bei einer Girl’s Night Out aus Versehen selbst in die Luft und landen im Afterlife. Doch da gibt’s einige Probleme, denn irgendwie ist der Check-In-Schalter verwaist. Also bleibt den beiden (und Ankie, der Dritten im Bunde) nur die Möglichkeit, sich selbst zuzuteilen, zumindest so gut sie können. Dass sich bei Cay aber ausgerechnet dann ihre Bindungsängste zeigen und sie sich so als einzige für die Rolltreppe nach unten entscheidet, hilft ihr nur bedingt. Denn sie landet in der Hölle, allein, mit einem eher verwirrten Dämonen an der Tür. Kurz darauf wird sie allerdings von einem gutaussehenden Dämon aufgegabelt, der, wie sich herausstellt, R., der CEO der Hölle, ist. Die beiden verstehen sich unglaublich gut, sodass R. Cay anbietet, sie ebenfalls in einen Dämon zu verwandeln. Nachdem er lernt, dass Charon fehlt, der eigentlich den Check-In-Schalter im Jenseits besetzen soll und die Rolltreppe zum Himmel auf mysteriöse Weise auch noch ausfällt, macht R. sich auf die Suche und bittet Cay ihn in seiner Abwesenheit zu vertreten. Schnell stellt sich heraus, dass hinter einem der Probleme Mia steckt, die deshalb aus dem Himmel in R.s Büro eskortiert wird. Dort verwandelt sich Mia (mithilfe von ein bisschen Gewalt) ebenfalls in einen Dämon und gemeinsam versuchen sie das Problem mit der Seelenzuteilung zu lösen. Außerdem ist R. auf einer Party verschwunden, und während die beiden Neu-Dämoninnen versuchen R. zurückzuholen, versucht sich der oberste Seelenzuteiler Minos an einem Coup d’État (oder eher einem Coup d’Enfer). Eine absolut abgedrehte Story, die für mich unglaublich gut funktioniert. Und im Vergleich zu vielen anderen Fantasy-Geschichten auch einfach was komplett anderes. Statt auf irgendwelche Höllenfestungen treffen Cay und Mia auf die höllische Bürokratie und die Corporate-Welt, die R. aufgebaut hat. Auch dass die beiden ohne große Anhaltspunkte versuchen müssen, diesen Behemoth zu meistern, hat mir geholfen mich im Worldbuilding zurechtzufinden. Wer in der klassischen und historischen Literatur besser gebildet ist als sich, und Dantes Inferno aus der Göttlichen Komödie kennt, wird sicherlich einiges wiedererkennen, aber auch ohne kunstgeschichtliche Bildung macht Cathryn Holisters Hölle eine Menge Spaß. In “Inferno für Anfänger” sind auch nicht alle Dämonen gleich, es gibt diverse Arten, Kategorien und Ränge, die man vor allem daran erkennt, wie anthropomorph (also menschlich) die Wesen sind. Und natürlich darf in einer guten fiktiven Welt auch die Politik nicht fehlen: auf der einen Seite gibt es natürlich Minos und seinen Putsch-Versuch, aber auch die politischen Beziehungen zwischen Himmel und Hölle sind scheinbar sehr angespannt. Und in der Hölle darf Satan nicht fehlen, wobei der eher die Rolle als teils schmollender, bayrisch-sprechender, vom eigenen Sohn abgesägter Ex-Herrscher übernimmt. Auch Cay und Mia als Charaktere gefallen mir sehr gut. Es wird schnell klar, dass Mia der eindeutig schlechtere Einfluss ist, aber ich glaube das Attribut “unhinged” kann ich ruhigen gewissens beiden zuschreiben. Gemeinsam sind die aber eine unglaublich geniale, wie desaströse Kombi (an der Stelle: der arme Raphael!). Aber moralisch einwandfreie Dinge tun, bringt ja auch niemanden in die Hölle. Außerdem möchte ich auch eine weitere Sache hervorheben, die ich so noch nicht kannte. Beide Romane rund um Cay und Mia, also “Inferno für Anfänger” und der zweite Teil “Inferno, Chaos und Komplotte” haben eine App, mit denen die Runen und Zeichnungen in den Büchern eingescannt werden können und so Augmented Content (also erweiterter Content) in der Form von Audiologs, Bildern bis hin zu Comics und lateinischen Übersetzungen geöffnet werden kann. Das Buch kann aber auch ohne den Content gelesen und verstanden werden. Wenn ich einen kleinen Kritikpunkt an dem Buch habe, dann, dass ich echt etwas gebraucht habe, um mit der Formatierung warmzuwerden oder damit, dass ein Charakter nur Latein spricht. Für letzteres gibt es zwar hinten im Buch eine Übersetzung, allerdings hat es mich jedes Mal ein bisschen aus dem Lesefluss gebracht, zu blättern und ich hätte mich eher darüber gefreut, wenn die Übersetzungen in Fußnoten gewesen wären. Aber beide Punkte sind meckern auf wirklich hohem Niveau. Ich freu mich so krass auf “Inferno, Chaos und Komplotte”, aber möchte ja (in dem Fall leider) erst meinen SuB ablesen. Wer auf Lust auf eine etwas andere, turbulente Geschichte mit Dämonen hat, sollte sich die Geschichten von Mia und Cay unbedingt anschauen. Wenn ihr einen kurzen Eindruck haben wollte: Das fantastische Erlebnishörbuch “Aber der Kaffee in der Hölle ist einfach besser” gibt in einigen Kurzgeschichten einen Einblick in das höllische Leben der beiden Mittleren-Management-Dämoninnen.

Eine sehr humorvolle Reise durch das Jenseits und Dieseits
Oh, hatte ich einen Spaß beim Lesen! Diese Buch hatte wirklich alles, was man für eine Geschichte in der Hölle braucht: sexy Dämonen, witzige Dialoge, gute, alte Bürokratie vom Feinsten sowie zwei Protagonistinnen, die mal so gar kein Plan haben, aber alles mit Selbstvertrauen und Humor überspielen können. Und am Ende dann noch einen spannenden Kampf. Ich liebe dieses Buch und kann es jedem nur wärmstens empfehlen. Wer einen Eindruck haben möchte, kann auch die Kurzgeschichten-Sammlung Demons Dairies lesen oder hören. Die ist auch mega gut!
Hat Spaß gemacht zu lesen, auch wenn Mia und Cay manchmal schon etwas nervig waren, aber als Dämonen machen sie sich schon. Die virtuellen Inhalten, die man per App lesen kann, waren ganz cool, braucht es in der Form aber nicht unbedingt, wenn, hätte es gerne noch etwas mehr Bilder geben können. Und zwischendurch hat es sich etwas gezogen, das Ende fand ich aber wieder gut und ich liebe Satans Dialekt 😂
Fasziniert von der Verbindung zwischen einer App und einem Buch und vor allem auch angezogen durch die so große Sympathie zu der Autorin, wollte ich unbedingt dieses Buch lesen. Und ich hätte es wirklich gerne viel mehr geliebt. Die Sache mit der App, ist wirklich spannend. Hält man das Handy über Bilder oder über Seiten mit Markierungen kann man kleine Botschaften, andere Bilder und zusätzliche Geschichten oder Hintergrund Informationen entdecken. Aber ich bin ehrlich nach 1/3 des Buches habe ich mir die Mühe nicht mehr gemacht. Es ist erst witzig und interessant, würde mir dann aber zu aufwendig. Man muss das Handy besonders bei den zusätzlichen Texten wirklich sehr still halten und selbst dann ging das Bild immer wieder weg und die zusätzlichen Texte ließen sich auch nur schwer lesen. Die zusätzlichen Bilder waren aber immer sehr passend und sind die Mühe wirklich wert. Die Geschichte an sich fing wirklich sehr gut an und es dauert nicht allzu lang und die Autorin wirft den Leser in die aktuellen Geschehnisse. Die Geschichte ist witzig satirisch und nimmt die Gängigen Höllen Klischees ordentlich aufs Korn. Die Story hat wirklich potenzial für eine ganz große Geschichte aber leider leider leider hab ich mich zwischendurch ein wenig gelangweilt um es milde auszudrücken. Das Buch hätte meiner Meinung mehr Fahrt gebraucht. Zwischen den großen Plot Twists zieht sich die Geschichte leider in die Länge. Ich habe das Buch immer wieder zur Seite gelegt weil es mir zu lange gedauert hat, bis für meinen Geschmack wieder wirklich was passiert ist. Leider waren mir die beiden dämonischen Protagonistinnen auch nicht sehr sympathisch und die hellsten Leuchten auf der Torte sind sie auch nicht gerade. Was wahrscheinlich auch der Grund für die etwas längeren Passagen im Buch ist. Im Stich gelassen von ihrem Oberboss müssen sich Cay und Mia durch die Bürokratie der Hölle kämpfen und dabei aufpassen, dass diese nicht völlig ins Chaos stürzt oder ein Krieg zwischen Hölle und Himmel entsteht. Dabei erfährt der Leser so einiges (für mich eben zu viel) über die Vorgänge und Regeln der Hölle. Für mich blieben aber bis zum Schluss noch Fragen offen. Obwohl ich nicht mit Bestimmtheit sagen kann, dass diese nicht aufgeklärt wurden weil irgendwann fing ich an etwas zu überspringen. (Sorry!!!) Da mich leider auch der Schreibstil nicht überzeugen konnte aber ich die viele Mühe wirklich sehr hoch wertschätze, vergebe ich dennoch 3 Sterne. Ich hätte die Geschichte wirklich gerne mehr geliebt. :-(








