In Mondnächten

In Mondnächten

Hardcover
4.04
Kanada, FrauenromaneWissenschaft

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Beschreibung

Weibliches Wissen, Naturheilkunde und die Kenntnis alter Bräuche und Riten - ein historischer Roman um eine ungewöhnliche junge Frau, die in Zeiten des Umbruchs das Alte bewahren und mit dem Neuen versöhnen will. Ein unwirtlicher Landstrich an der Küste von Nova Scotia zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Hier kommt Dora Rare zur Welt, nach fünf Generationen das erste Mädchen der Sippe. Sie wird mit einer Glückshaube geboren, und alle sagen, sie verfüge über besondere Kräfte. Tatsächlich kennt Dora sich wie selbstverständlich aus mit Kräutern und Heilpflanzen und hat die fast magische Gabe, Menschen zu trösten und zu beruhigen. Es wundert keinen, als sie Hebamme wird. Dora hilft bei ausbleibender oder ungewollter Schwangerschaft, sie hat ein Kraut, das jähzornige Ehemänner besänftigt und eines, das die Liebe neu erweckt. Kein Wunder, dass sie von vielen verehrt wird und von nicht wenigen gefürchtet. So bleibt die junge Frau eine Außenseiterin in Scots Bay. Als auch noch die moderne Wissenschaft in Gestalt eines jungen, unerfahrenen Arztes Einzug hält - ist Dora bald als Hexe verschrien und in höchster Gefahr. Sind die besonderen Gaben der jungen Frau nicht nur Geschenk, sondern auch Fluch? Wird Dora, die so vielen Kindern liebevoll auf die Welt geholfen hat, nie selbst Kinder gebären und ihr Glück finden?

Buchinformationen

Haupt-Genre
Historische Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
416
Preis
20.60 €

Beiträge

1
Alle
4

Interessanter historischer Roman der die Auswirkung des industriellen Fortschritts in ländlichen Gebieten Canadas und die damit verbundenen gesellschaftlichen Veränderungen anhand der Geschichte der Hebamme Dora Rare zeigt. Ich mochte die Erzählung über das anstrengende und herausfordernde Leben von Dora am Rande der dörfischen Gesellschaft, ihr Wachsen in eine neue Rolle und ihren Kampf für die Frauen und deren Rechte sehr gerne. Einige Randerzählungen über die Dörfler und ihren Aberglauben haben mich etwas aus dem Lesefluss gebracht und haben dem Spannungsbogen nicht immer gut getan. Dafür bekam frau ein sehr buntes und detailliertes Bild der dörflichen Gemeinschaft. Für mich ein gelungener Roman über das Leben in Neufundland zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit einer starken Protagonistin.

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