Immanuel Kant: Kritik der praktischen Vernunft

Immanuel Kant: Kritik der praktischen Vernunft

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Hardcover
4.01
Deutscher PhilosophKategorischer ImperativPflichtPraktische Philosophie

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Beschreibung

Kants "Kritik der praktischen Vernunft" (1788) steht zu Unrecht oft im Schatten der "Kritik der reinen Vernunft" und der "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten". Tatsächlich sind die Grundelemente der Kantischen Moralphilosophie im Gegensatz zu vielen Thesen der ersten Kritik bis heute weitgehend anerkannt, und erst der Nachweis der zweiten Kritik, dass Freiheit wirklich ist, macht "den Schlussstein von dem ganzen Gebäude eines Systems der reinen, selbst der spekulativen Vernunft aus". Entlang der Stichworte reiner Wille, gesetzgebende Form der Maxime, transzendentale Freiheit, Autonomie und Faktum der Vernunft zeigt Kant in der "Analytik", dass reine Vernunft "für sich" praktisch sein, nämlich den Willen bestimmen kann. Die "Dialektik" sichert den Ideen von der Existenz Gottes und der Unsterblichkeit der Seele objektive Realität und untersucht das Verhältnis von theoretischer und praktischer Vernunft. Die "Methodenlehre" schließlich skizziert eine Theorie moralischer Erziehung, die für den heutigen Ethikunterricht noch aktuell ist. Die zwölf Beiträge dieses kooperativen Kommentars rekonstruieren die Argumente eines Schlüsseltextes der Moralphilosophie und prüfen die sachliche Überzeugungskraft.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Philosophie
Format
Hardcover
Seitenzahl
210
Preis
24.95 €

Beiträge

1
Alle
4

Die "Kritik der praktischen Vernunft" ist ein tiefgründiges Werk, das die Grundlagen der Moral und Ethik untersucht. Kant entwickelt hier seine Idee des kategorischen Imperativs und argumentiert für eine Moral, die auf der Vernunft basiert, nicht auf äußeren Umständen oder Neigungen. Dabei wird die Autonomie des Willens und die Bedeutung der Freiheit herausgearbeitet. Dennoch ist das Buch anspruchsvoll und verlangt viel Konzentration und philosophisches Vorwissen. Wer sich jedoch auf die komplexen Argumente einlässt, wird belohnt. Ein Stern Abzug für die manchmal schwer zugängliche Sprache und die ständigen Wiederholungen.

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