Im Untergrund

Im Untergrund

Hardcover
2.33

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Beschreibung

Als Will Hunt sechzehn Jahre alt war, entdeckte er unweit seines Elternhauses in Rhode Island einen verlassenen Tunnel. Zusammen mit Freunden unternahm er seine erste Exkursion unter die Erde und war sofort fasziniert von diesem dunklen, fremden Teil der Welt. Seitdem hält er sich bevorzugt im Untergrund auf. In diesem Band beschreibt Will Hunt seine Entdeckungsreisen in die geschichtsträchtigsten Löcher der Erde. Im australischen Outback steigt er mit Aborigines hinab in eine Ocker-Mine, die über 35.000 Jahre alt ist. In South Dakota sucht er mit Mikrobiologen der NASA kilometertief nach Spuren frühzeitlicher Lebensformen. Mit Urban Explorern verbringt er Tage und Nächte in den Pariser Katakomben, und in Belize begibt er sich auf die Spuren der Maya, die von Höhlen besessen waren ... Will Hunt öffnet den Blick für die verborgenen Dimensionen unseres Planeten und zeigt auf, wie unser Denken und unser Selbstverständnis immer schon von unterirdischen Welten geprägt wurden. Seine Reiseberichte handeln von der Anziehungskraft der Dunkelheit, von der Macht des Geheimnisvollen und unserem ewigen Streben, das zu verstehen, was unsichtbar ist.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
320
Preis
24.70 €

Beiträge

1
Alle
1

Interessantes Thema, enttäuschende Umsetzung

"Im Untergrund" von Will Hunt verspricht eine spannende Entdeckungsreise in die verborgenen Welten unter der Erde, jedoch bleibt das Buch weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Der anstrengende Schreibstil und die häufigen Abschweifungen des Autors erschweren das Lesen enorm. Hunt verliert sich in Details, die wenig zur eigentlichen Geschichte beitragen. Diese Art des Erzählens macht es dem Leser schwer, dem roten Faden zu folgen und sich auf die spannenden Aspekte der Thematik zu konzentrieren. Obwohl das Thema des Buches faszinierend ist und man spürt, dass der Autor sich leidenschaftlich damit auseinandersetzt, gelingt es ihm dadurch nicht, seine Begeisterung an den Leser weiterzugeben. Die fehlende Stringenz und die permanenten Inhaltssprünge lassen das Buch unstrukturiert erscheinen. Es wirkt, als ob der Autor den Inhalt nicht im Voraus geplant hätte, sondern sich spontan überlegte, was er als Nächstes schreiben könnte. Einige Passagen, wie die über die Katakomben von Paris oder das U-Bahn-Netz von New York, sind wirklich interessant. Doch insgesamt habe ich ein ganzes Jahr gebraucht, um mich durch das Buch zu kämpfen. Ständig dachte ich, es läge am falschen Zeitpunkt, aber der richtige Moment kam einfach nicht. Insgesamt vergebe ich nur einen von fünf Sternen. Trotz der spannenden Thematik war das Buch für mich eine enttäuschende Lektüre. Der Spontankauf in der Lieblingsbuchhandlung hat sich leider nicht gelohnt. Schade! ⭐️

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