Ich sage Hallo und dann NICHTS

Ich sage Hallo und dann NICHTS

Hardcover
3.65

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

Nichts trifft Viel Jecinta, 15, unauffällig, angepasst, kein Alleinstellungsmerkmal, das mittlere Kind, Eltern aus zwei Kontinenten, Afrobeat und Deutschrap, weder glücklich noch unglücklich, Kleidung am liebsten unisex, keine Klimaaktivistin aber gegen Plastikflaschen, kurz: ein einziges Dazwischen. So kann das nicht weitergehen. Wenn sich schon nichts im Leben tut, dann gleich ordentlich nichts. So lautet der Entschluss, selbst der Name muss dran glauben, wird zu einem Buchstaben verkürzt. J., englisch Jay also. Als Nichts tut sich auch nicht viel mehr im Leben, bis auf ein paar anstrengende Gespräche mit Eltern und Lehrenden. Aber mit einer knallgelben Jacke und einer Person darin, die seit Kurzem in der Klasse ist, ändert sich alles: Leo, kurz für Leonie. Eine Person, die überallhin zu passen scheint, die bestimmte Fragen stellt und andere nicht, die in der einen Situation erschrickt und in einer ähnlichen ein anderes Mal nicht. Eine Person, die Vieles in sich zu vereinen scheint – und dies auch tatsächlich tut, in einer WG lebt, Betreuer:innen hat, so einiges schon erlebt und überlebt hat. Ein Nichts trifft also auf ein Viel. Währenddessen zerbröselt zuhause ein für immer fix geglaubtes Gefüge – Trennung der Eltern, die ältere Schwester verkrümelt sich, der jüngere Bruder versucht auf seine Art, damit klarzukommen. Aus Nichts wird also Viel. Ein intensiver Jugendroman über Identität, Gemeinschaft, Familienfragen, Freundschaft und Liebe. Auszeichnung: Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2024, Kategorie Jugendbuch Ausgewählt für die Leserstimmen 2024 > https://www.leserstimmen.at/#aktuelles Mit dem LesePeter Februar 2024 von der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (AJuM) der GEW ausgezeichnet, siehe: https://www.gew.de/ausschuesse-arbeitsgruppen/weitere-gruppen/die-ajum/lesepeter Die Autorin erhält den Christine-Nöstlinger-Preis für Kinder und Jugendliteratur 2023.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Freundschaften
Format
Hardcover
Seitenzahl
200
Preis
18.00 €

Autorenbeschreibung

Lilly Axster, geb. 1963 in Wien, studierte Theaterwissenschaften und Genderforschung in München und Wien, leitete mit Corinne Eckenstein 9 Jahre lang das Theater Foxfire, war Hausautorin und Regisseurin am Theater der Jugend Wien, schreibt seit 2008 neben Theaterstücken auch Jugendroman, ist heute freiberufliche Autorin und in der Fachstelle „Selbstlaut“ gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichten in Wien. 2023 wurde sie mit dem „Christine-Nöstlinger-Preis für Kinder- und Jugendliteratur“ ausgezeichnet.

Beiträge

1
Alle
4.5

Ich hinterfrage grade alles an meinem Leben

Ich mag Bücher die nach Gedanken geschrieben wurden und einen ganz eigenen Schreibstil dadurch bekommen. Ich habe mich gefühlt als wäre ich in Jays Kopf. Ich mag, dass es kein Aufklärungsbuch ist, dass es nicht so erklärt wird als gäbe es richtig oder falsch sondern, dass es einfach aus Jays Sicht beschrieben wird und Jay das eigene, wie Jay es nennt, "NICHTS" sein nicht anzweifelt nicht hinterfragt sondern einfach ist. Nicht-binarität ist ein Spektrum und ich finde, dieses Buch zeigt das sehr. Wie Leos DIS beschrieben wird, mochte ich auch gerne, man konnte spüren, wann Jay mit welcher Leo geredet hat. Dieses Buch ist das NICHTS,das pure Sein, und alles was irgendwo dazwischen ist.

Beitrag erstellen