Ich bin meine eigene Frau

Ich bin meine eigene Frau

Taschenbuch
4.321
TransvestitBiografieGründerzeitmuseumSoldaten

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

Die Autobiographie Charlotte von Mahlsdorfs, Deutschlands berühmtestem Transvestit

Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
208
Preis
15.20 €

Beiträge

8
Alle
5

Eine starke, kleine Frau!

Ich hatte durch Zufall von Charlotte von Mahlsdorf gehört und war sehr neugierig, ihr ganze Geschichte kennenzulernen. Jetzt habe ich ihre Biografie gelesen und wünsche mir, ich hätte sie kennenlernen können. Ein echter Ausnahmemensch, warmherzig, offen, fleißig und bescheiden erzählt sie aus ihrem Leben, das geprägt war von Anfeindungen und Ausgrenzung. Erst vom sadistischen Vater, dann von Neonazis. Ganz so "möbellastig" wie von anderen geschildert fand ich das Buch nicht, im Gegenteil, ich habe noch einiges lernen dürfen. Ein kleines, ruhiges Buch mit Tiefgang!

4

Charlotte von Mahlsdorf beeindruckt mich damit, wie sie schon als Kind mutig für sich selbst einsteht und ihren Weg geht. Ihre vielen Schutzengel haben sie so manches Mal während des Krieges gerettet, auch das hat mich sehr beeindruckt. Das Buch wurde vor über 30 Jahren geschrieben, was man an der manchmal altmodischen Wortwahl merkt ( heute würde manches sicher anders formuliert sein 😅). Obwohl mich das Thema Möbel nicht besonders interessiert, fand ich spannend, wie es "Lottchen" in vielen Situationen quasi gerettet hat und wie sie in dieser Thematik aufgeht. Ein beeindruckendes Leben, das zum Nachdenken anregt.

3

Interessanter Zeitzeugenbericht eines Transvestiten, es geht vor allem auch sehr viel um Gründerzeitmöbel und Antiqitäten.

2

Interessant die Erzählungen aus der Kriegszeit und der DDR, aber zum Teil auch sehr langatmig. Besonders die ganzen Geschichten über die Möbel fand ich dann nicht so spannend. Lieber hätte ich noch mehr über ihr schwules Leben erfahren.

4

Ich bin sehr froh, dass diese Autobiografie neu aufgelegt wurde, denn es ist die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau. Sehr schön geschrieben führt uns Charlotte durch ihr faszinierendes Leben, durch viele Schicksalsschläge, die NS-Zeit und später die DDR, aber auch ihre Leidenschaft für die Gründerzeit und aktive Rolle im queeren Leben Berlins.

3

Zeitweise (und gegen Ende) super spannend, an anderen Stellen echt zäh. Seeeeehr viel Raum nimmt die Beschreibung von Möbeln ein.

5

Erschreckend aktuell - sollte Pflichtlektüre für ALLE sein!

Charlotte von Mahlsdorf ist eine trans Frau. In "Ich bin meine eigene Frau" erzählt sie nun ihre Geschichte, von ihrer vom gewaltvollen Vater geprägten Kindheit, von der Nazizeit, vom Gefängnisaufenthalt während dem 2. Weltkrieg, nachdem sie ihren Vater mit einem Nudelholz erschlug. Nach dem Ende der Naziherrschaft kehrte sie nach Mahlsdorf zurück und gründete dort das immer noch bestehenden Gründerzeitmuseum. Trotz aller Gefahren, erst durch die Nazis und später durch die Stasi, lies sie sich nie verbiegen und lebte stets offen als trans Frau. "Ich bin meine eigene Frau" sollte Pflichtlektüre sein. Nicht nur für Menschen aus der queeren Community und deren Allies - sondern für ALLE. Packend und anschaulich schildert Charlotte die Auswirkungen von NS- und DDR-Diktatur auf die queere Community. Gerade im Angesicht steigender Queer- und vor allem Transfeindlichkeit in unserer Gesellschaft ist ihre erstmals 1992 erschiene Biographie erschreckend aktuell und sollte uns allen ein Mahnmal sein.

Erschreckend aktuell - sollte Pflichtlektüre für ALLE sein!
5

Eine außergewöhnliche Frau, integer, loyal und aufrichtig; ein beeindruckendes Leben, ein absolut lesenswertes Buch.

Beitrag erstellen