Ich bin auch Jonathan
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Angela Lembo-Achtnich, geb. 1973, studierte Rechtswissenschaften an der Universität Zürich sowie Journalismus am Medienausbildungszentrum MAZ in Luzern. Sie schrieb unter anderem für »Wir Eltern« und den »Tages-Anzeiger«. Seit 2008 arbeitet sie als Redaktorin bei der »Schweizer Familie«, für die sie Reportagen und Porträts schreibt. Nach einem Interview, das sie für diese Zeitschrift mit Jonny Fischer geführt hatte, wusste sie, dass seine Geschichte zwischen zwei Buchdeckel gehört. Angela Lembo-Achtnich ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Sie lebt in Bisikon ZH.
Beiträge
Eine schonungslos offene und ehrliche Biografie, welche gleichzeitig sehr berührend und sehr bewegend ist.
Niemals hätte ich gedacht, dass hinter dem strahlenden und gutgelaunten Jonny Fischer ein so verletzter Mensch steckt. Es ist erschreckend und traurig zu lesen, was fehlende Elternliebe und der christliche Glaube alles an einem Menschen zerstören können. Je mehr ich mich mit dem christlichen Glauben, insbesondere dem strengen Glauben der katholischen Kirche, befasse, desto mehr wirkt der Glaube für mich toxisch und gar nicht so toll, wie man es den Gläubigen weismacht. Was bitteschön soll ich mit einem Gott anfangen, der Homosexuelle nicht anerkennt? Sollte Gott nicht jeden Menschen lieben? Was für ein Vorbild ist ein solcher Gott? Aber genug davon, kommen wir zum wichtigsten – der Biografie. Ich bin wirklich überrascht, wie schonungslos offen Jonny über sein Leben, seine Erlebnisse und seine eigenen "Ausraster" berichtet. Diese "Ausraster" zeigen, dass es wohl nicht immer einfach mit ihm war und gerade deshalb finde ich es sehr mutig von ihm, dass er auch diese Seite thematisiert hat. Der Aufbau der Biografie hat mir grundsätzlich sehr gut gefallen, war aber an wenigen Stellen doch etwas verwirrend – manchmal hatte ich das Gefühl, dass zwischen verschiedenen Jahreszahlen hin- und hergesprungen wurde. Die Interviews zwischendrin haben mir gut gefallen. Alles in allem war die Biografie sehr berührend und bewegend. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass Jonny nun wirklich im Reinen mit sich ist bzw. es irgendwann werden wird.
Tiefe Einblicke in das Leben von Jonny Fischer
Jonny Fischer erzählt uns seine Geschichte mit allen Hochs und Tiefs seines Lebens. Die Prägung aus früher Kindheit, zeigen immer wieder typische Verhaltensmuster, mit dene er jedoch inzwischen gut umzugehen weiss. Angela Lembo-Achtnich hat eine sehr angenehme Art zu schreiben. Fragen wurden gezielt gestellt, teils ausch schonungslos aber immer respektvoll. Jonny du bisch ä Guete :-)
Ich bin auch Jonathan, die Biographie von Jonny Fischer war wieder einmal ein Buch, welches mich nicht mehr los gelassen hat, und ich habe es in nur 3 Tagen gelesen. Das Buch hat mich sehr, sehr nachdenklich gestimmt. Gerade die Kindheit von Jonny hat mich sehr erschüttert. Was hier als Glaube gelebt wurde, wirkte beim Lesen unglaublich erdrückend. Da wuchs ein Kind heran, welches immer das Gefühlt hatte nicht richtig zu sein, nicht zu genügen, ja und auch anders zu sein als alle seine Kameraden. Beim Lesen habe ich mich oft gefragt, wie hätten die Eltern reagieren müssen, damit Glaube positiv erlebbar gewesen wäre. Ja ich habe mich auch gefragt, wie habe ich meinen Glauben gelebt und wie lebe ich ihn aktuell, und wie haben ihn meine Kinder erlebt. Zwar scheint sich Jonny am Ende des Buches mit seiner Geschichte versöhnt zu haben - trotzdem wünsche ich ihm dass noch mehr Heilung passieren darf.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Angela Lembo-Achtnich, geb. 1973, studierte Rechtswissenschaften an der Universität Zürich sowie Journalismus am Medienausbildungszentrum MAZ in Luzern. Sie schrieb unter anderem für »Wir Eltern« und den »Tages-Anzeiger«. Seit 2008 arbeitet sie als Redaktorin bei der »Schweizer Familie«, für die sie Reportagen und Porträts schreibt. Nach einem Interview, das sie für diese Zeitschrift mit Jonny Fischer geführt hatte, wusste sie, dass seine Geschichte zwischen zwei Buchdeckel gehört. Angela Lembo-Achtnich ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Sie lebt in Bisikon ZH.
Beiträge
Eine schonungslos offene und ehrliche Biografie, welche gleichzeitig sehr berührend und sehr bewegend ist.
Niemals hätte ich gedacht, dass hinter dem strahlenden und gutgelaunten Jonny Fischer ein so verletzter Mensch steckt. Es ist erschreckend und traurig zu lesen, was fehlende Elternliebe und der christliche Glaube alles an einem Menschen zerstören können. Je mehr ich mich mit dem christlichen Glauben, insbesondere dem strengen Glauben der katholischen Kirche, befasse, desto mehr wirkt der Glaube für mich toxisch und gar nicht so toll, wie man es den Gläubigen weismacht. Was bitteschön soll ich mit einem Gott anfangen, der Homosexuelle nicht anerkennt? Sollte Gott nicht jeden Menschen lieben? Was für ein Vorbild ist ein solcher Gott? Aber genug davon, kommen wir zum wichtigsten – der Biografie. Ich bin wirklich überrascht, wie schonungslos offen Jonny über sein Leben, seine Erlebnisse und seine eigenen "Ausraster" berichtet. Diese "Ausraster" zeigen, dass es wohl nicht immer einfach mit ihm war und gerade deshalb finde ich es sehr mutig von ihm, dass er auch diese Seite thematisiert hat. Der Aufbau der Biografie hat mir grundsätzlich sehr gut gefallen, war aber an wenigen Stellen doch etwas verwirrend – manchmal hatte ich das Gefühl, dass zwischen verschiedenen Jahreszahlen hin- und hergesprungen wurde. Die Interviews zwischendrin haben mir gut gefallen. Alles in allem war die Biografie sehr berührend und bewegend. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass Jonny nun wirklich im Reinen mit sich ist bzw. es irgendwann werden wird.
Tiefe Einblicke in das Leben von Jonny Fischer
Jonny Fischer erzählt uns seine Geschichte mit allen Hochs und Tiefs seines Lebens. Die Prägung aus früher Kindheit, zeigen immer wieder typische Verhaltensmuster, mit dene er jedoch inzwischen gut umzugehen weiss. Angela Lembo-Achtnich hat eine sehr angenehme Art zu schreiben. Fragen wurden gezielt gestellt, teils ausch schonungslos aber immer respektvoll. Jonny du bisch ä Guete :-)
Ich bin auch Jonathan, die Biographie von Jonny Fischer war wieder einmal ein Buch, welches mich nicht mehr los gelassen hat, und ich habe es in nur 3 Tagen gelesen. Das Buch hat mich sehr, sehr nachdenklich gestimmt. Gerade die Kindheit von Jonny hat mich sehr erschüttert. Was hier als Glaube gelebt wurde, wirkte beim Lesen unglaublich erdrückend. Da wuchs ein Kind heran, welches immer das Gefühlt hatte nicht richtig zu sein, nicht zu genügen, ja und auch anders zu sein als alle seine Kameraden. Beim Lesen habe ich mich oft gefragt, wie hätten die Eltern reagieren müssen, damit Glaube positiv erlebbar gewesen wäre. Ja ich habe mich auch gefragt, wie habe ich meinen Glauben gelebt und wie lebe ich ihn aktuell, und wie haben ihn meine Kinder erlebt. Zwar scheint sich Jonny am Ende des Buches mit seiner Geschichte versöhnt zu haben - trotzdem wünsche ich ihm dass noch mehr Heilung passieren darf.







