I can see U
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
"I can see U" hat mich mit seinem Klappentext und der Aktualität des Themas sehr neugierig gemacht und ich war gespannt auf die Geschichte. Leider konnte das Buch jedoch nicht mit meinen Erwartungen mithalten. Für mich ist die Geschichte am meisten daran gescheitert, dass es unglaublich zäh erzählt ist. Bevor ansatzweise etwas spannendes passiert, ist schon halbe Buch um. Es besteht leider hauptsächlich aus den Beschreibungen des Schulalltages und anderen unwichtigen Dingen, was auf Dauer einfach nur langweilig ist. Leider war das Buch für mich kaum spannend und auch die Auflösung hat nicht unbedingt meinen Gechmack getroffen. Das Ende war mir dann zu aprupt. Weiterhin ist für den Leser von Beginn an offensichtlich, dass mit Ben etwas nicht stimmt, aber die Protagonistin ist völlig geblendet von seinem Äußeren und einfach nur naiv. Ein bisschen Naivität kann ich ja bei den Charakteren von Jugendbüchern ertragen, aber bei Marie war mir das einfach zu viel. Internetsicherheit und was mit den Daten passiert ist ein wirklich wichtiges Thema, besonders für Jugendliche, aber die Umsetzung der Geschichte hat mir leider nicht gefallen.
(Rezi aus 2022)
Interessant ist der Anfang, da man schnell merkt, das dies auf ein viel späteres Ereignis hindeutet. In dem Buch wird man dabei von der Protagonistin selbst in der Ich-Form mitgenommen wobei sie erzählt wie es eben zu dieser Situation kommen konnte. Dabei lässt sie auch immer wieder aktuelle Gedanken beim "niederschreiben ihrer Geschichte" einfließen. Grade wenn man sich dem Ende nähert wird es doch immer spannender und vor allem auch schwerer dieses Buch aus der Hand legen zu können! Aber auch das Ende ist doch unvorhersehbar und lässt einen das ganze Thema mit "Internet" und "KI" und Geräten wie einer "Alexa" noch einmal ganz anders betrachten - Gänsehaut!
Ich wurde von diesem Buch wirklich sehr positiv überrascht. Das Buch ließ sich schnell und angenehm lesen und ich habe am Schreibstil nichts auszusetzen. Dementsprechend war ich auch schnell in der Handlung drin und konnte das Buch recht zügig lesen. Dabei ist mir besonders positiv aufgefallen, dass der Autor es geschafft hat, authentisch aus der Sicht von einer Jugendlichen zu schreiben, was ja häufig nach hinten los geht. Die Geschichte wird sozusagen als Rückblick der Protagonistin erzählt, was dem ganzen eine gewisse Spannung verliehen hat. Auch die Atmosphäre, die der Autor kreiert hat konnte mich begeistern. Man hat einfach gemerkt, wie die Spannung innerhalb der Handlung immer weiter angestiegen ist und die Lage sich zugespitzt hat. Dennoch gibt es auch die ein oder andere humorvolle Szene, die das Ganze ein wenig auflockert. Ohne zu viel vorweg zu nehmen, möchte ich auch kurz die Thematik ansprechen. In dem Buch wird nämlich sowohl die Digitalisierung als auch die Nutzung von sozialen Medien und Mobbing an Schulen kritisiert. Man merkt einfach, dass sich der Autor mit diesen Themen lange und gründlich auseinander gesetzt hat und dass hinter diesem Buch viel Arbeit steckt. Außerdem regt es den Leser wirklich zum Nachdenken an und ich fühle mich jetzt besser informiert bzw gewarnt als vorher. Die Darstellung der Charaktere hat mir ebenso gefallen. Marie war mir als Protagonistin sehr sympathisch und ich konnte ihr Handeln und ihre Gedankengänge gut verstehen. Auch ihre beste Freundin konnte mich von sich überzeugen, da sie auch häufig mal Dinge hinterfragt hat. Mein persönlicher Favorit war dennoch Josh, da er derjenige war, der immer mal wieder ein wenig Humor in die Geschichte gebracht hat und stets ehrlich war. Zu Ben könnte ich sehr viel sagen, jedoch würde das zuviel verraten, weshalb ich einfach sage, dass es interessant war , sein Verhalten zu beobachten und er wirklich authentisch und realistisch dargestellt wurde. Mein einziger Kritikpunkt ist leider das Ende, weshalb ich auch einen Stern abziehen werde. Ich mag Cliffhanger, doch das war mir einfach ein Ticken zu wenig Informationen. Einerseits kann der Leser nun selbs5t kreativ werden und das Thema nochmals überdenken, jedoch hätte ich mir wenigstens einen Epilog gewünscht. Fazit Ein gelungenes Jugendbuch mit einer heutzutage wichtigen Thematik. Meiner Meinung nach ist dieses Buch nicht nur unterhaltend, sondern auch lehrreich und warnend zu betrachten, da es einfach zum Nachdenken anregt. Digitalisierung ist ein Thema, mit dem man ständig konfrontiert wird und man sich dennoch nur wenige Gedanken über die Konsequenzen macht. Trotz das dieses Buch Fiktion ist, gibt es meiner Meinung nach einen erschreckend realistischen Ausblick darauf, wie es in Zukunft sein könnte. Große Leseempfehlung , vor allem wenn man sich mal mit diesem Thema auseinander setzen möchte. 4/5 Sterne!
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"I can see U" hat mich mit seinem Klappentext und der Aktualität des Themas sehr neugierig gemacht und ich war gespannt auf die Geschichte. Leider konnte das Buch jedoch nicht mit meinen Erwartungen mithalten. Für mich ist die Geschichte am meisten daran gescheitert, dass es unglaublich zäh erzählt ist. Bevor ansatzweise etwas spannendes passiert, ist schon halbe Buch um. Es besteht leider hauptsächlich aus den Beschreibungen des Schulalltages und anderen unwichtigen Dingen, was auf Dauer einfach nur langweilig ist. Leider war das Buch für mich kaum spannend und auch die Auflösung hat nicht unbedingt meinen Gechmack getroffen. Das Ende war mir dann zu aprupt. Weiterhin ist für den Leser von Beginn an offensichtlich, dass mit Ben etwas nicht stimmt, aber die Protagonistin ist völlig geblendet von seinem Äußeren und einfach nur naiv. Ein bisschen Naivität kann ich ja bei den Charakteren von Jugendbüchern ertragen, aber bei Marie war mir das einfach zu viel. Internetsicherheit und was mit den Daten passiert ist ein wirklich wichtiges Thema, besonders für Jugendliche, aber die Umsetzung der Geschichte hat mir leider nicht gefallen.
(Rezi aus 2022)
Interessant ist der Anfang, da man schnell merkt, das dies auf ein viel späteres Ereignis hindeutet. In dem Buch wird man dabei von der Protagonistin selbst in der Ich-Form mitgenommen wobei sie erzählt wie es eben zu dieser Situation kommen konnte. Dabei lässt sie auch immer wieder aktuelle Gedanken beim "niederschreiben ihrer Geschichte" einfließen. Grade wenn man sich dem Ende nähert wird es doch immer spannender und vor allem auch schwerer dieses Buch aus der Hand legen zu können! Aber auch das Ende ist doch unvorhersehbar und lässt einen das ganze Thema mit "Internet" und "KI" und Geräten wie einer "Alexa" noch einmal ganz anders betrachten - Gänsehaut!
Ich wurde von diesem Buch wirklich sehr positiv überrascht. Das Buch ließ sich schnell und angenehm lesen und ich habe am Schreibstil nichts auszusetzen. Dementsprechend war ich auch schnell in der Handlung drin und konnte das Buch recht zügig lesen. Dabei ist mir besonders positiv aufgefallen, dass der Autor es geschafft hat, authentisch aus der Sicht von einer Jugendlichen zu schreiben, was ja häufig nach hinten los geht. Die Geschichte wird sozusagen als Rückblick der Protagonistin erzählt, was dem ganzen eine gewisse Spannung verliehen hat. Auch die Atmosphäre, die der Autor kreiert hat konnte mich begeistern. Man hat einfach gemerkt, wie die Spannung innerhalb der Handlung immer weiter angestiegen ist und die Lage sich zugespitzt hat. Dennoch gibt es auch die ein oder andere humorvolle Szene, die das Ganze ein wenig auflockert. Ohne zu viel vorweg zu nehmen, möchte ich auch kurz die Thematik ansprechen. In dem Buch wird nämlich sowohl die Digitalisierung als auch die Nutzung von sozialen Medien und Mobbing an Schulen kritisiert. Man merkt einfach, dass sich der Autor mit diesen Themen lange und gründlich auseinander gesetzt hat und dass hinter diesem Buch viel Arbeit steckt. Außerdem regt es den Leser wirklich zum Nachdenken an und ich fühle mich jetzt besser informiert bzw gewarnt als vorher. Die Darstellung der Charaktere hat mir ebenso gefallen. Marie war mir als Protagonistin sehr sympathisch und ich konnte ihr Handeln und ihre Gedankengänge gut verstehen. Auch ihre beste Freundin konnte mich von sich überzeugen, da sie auch häufig mal Dinge hinterfragt hat. Mein persönlicher Favorit war dennoch Josh, da er derjenige war, der immer mal wieder ein wenig Humor in die Geschichte gebracht hat und stets ehrlich war. Zu Ben könnte ich sehr viel sagen, jedoch würde das zuviel verraten, weshalb ich einfach sage, dass es interessant war , sein Verhalten zu beobachten und er wirklich authentisch und realistisch dargestellt wurde. Mein einziger Kritikpunkt ist leider das Ende, weshalb ich auch einen Stern abziehen werde. Ich mag Cliffhanger, doch das war mir einfach ein Ticken zu wenig Informationen. Einerseits kann der Leser nun selbs5t kreativ werden und das Thema nochmals überdenken, jedoch hätte ich mir wenigstens einen Epilog gewünscht. Fazit Ein gelungenes Jugendbuch mit einer heutzutage wichtigen Thematik. Meiner Meinung nach ist dieses Buch nicht nur unterhaltend, sondern auch lehrreich und warnend zu betrachten, da es einfach zum Nachdenken anregt. Digitalisierung ist ein Thema, mit dem man ständig konfrontiert wird und man sich dennoch nur wenige Gedanken über die Konsequenzen macht. Trotz das dieses Buch Fiktion ist, gibt es meiner Meinung nach einen erschreckend realistischen Ausblick darauf, wie es in Zukunft sein könnte. Große Leseempfehlung , vor allem wenn man sich mal mit diesem Thema auseinander setzen möchte. 4/5 Sterne!







