How I Survived A Chinese 'Re-education' Camp: A Uyghur Woman's Story

How I Survived A Chinese 'Re-education' Camp: A Uyghur Woman's Story

Hardcover
5.01

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Beschreibung

Gulbahar Haitiwaji is the first Uyghur woman survivor China's barbarous re-education camps to give a personal account of life inside their walls.
The camps – redolent of Stalin’s gulag – are ‘home’ to one million Uyghurs, a Turkish-speaking Muslim ethnic group in the western region of Xinjiang. The Chinese Communist Party covets Xinjiang because it is on the ‘new silk roads,' the flagship project of President Xi Jinping.
The Chinese Communist Party says the camps are part of ‘the total fight against Islamic terrorism, infiltration and separatism.’ The US Government says that China’s treatment of the Uyghurs amounts to ‘genocide.’
Gulbahar recounts how she was tricked into returning to China and thrown into a nightmare of brainwashing and forced sterialisation, that is wiping a culture off the face of the Earth. Very unusually, she made it out to the West, and has decided to tell her story. This rare account of life in China’s gulag is visceral and internationally important.

Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
250
Preis
11.99 €

Beiträge

1
Alle
5

„Uigure in China zu sein, heißt auch, mit dem Bewusstsein zu leben, dass es jederzeit möglich ist, in der großen Taklamakan-Wüste zu verschwinden.“ (S. 29) Gulbahar Haitiwaji ist mit ihrer Familie, ihrem Mann und zwei Kindern, nach Frankreich ausgewandert. Die Widrigkeiten in ihrer Heimat lassen keinen anderen Weg mehr zu. Dennoch möchte Gulbahar ihre Verbundenheit an die Heimat nicht verlieren und behält ihre Chinesische Staatsbürgerschaft und so ihren Pass. Nach 10 Jahren erhält sie einen Anruf aus China, der sich auf Papierkram bezieht, den sie nur vor Ort regeln kann, fliegt sie am 25.11.2016 nach Xingjiang, und möchte ca. 2 Wochen später auch wieder den Rückflug zu Ihrer Familie antreten bzw. die noch verbliebene Familie vor Ort zu besuchen. Doch dazu kommt es nicht, denn sie wird sofort verhaftet, in U-Haft gesteckt und verschwindet buchstäblich in der Versenkung in einem Umerziehungslager in Baijiantan. Nach einem „Prozess“, der 9 Minuten dauert wird sie zu 7 Jahren verurteilt. Begründung: Ihre Tochter hat in Paris bei einer Demo der Uigurischen Diaspora eine Fahne hochgehalten und gilt nun als Landesverräterin. Da aber nur mehr Gulbahar einen chinesischen Pass hat, sind China die Hände gebunden und es tritt die sogenannte Sippenhaftung ein. „In Gefangenschaft gibt es nichts schlimmeres als den Lärm der Stille. Diese feuchte, klebrige Stille, in der man das Gefängnis ächzen und Luftzug über die kalten Wände streichen hört.“ (S. 185) Es dauert Monate bis irgendjemand herausfindet, wo Gulbahar abgeblieben ist. Und viele weitere bis sie schließlich Besuch empfangen darf. Niemand kann ihr helfen – wer sich auflehnt, wird eingebuchtet und taucht im worst case niemals mehr auf Gottes Erdboden auf. Die Frauen in den Umerziehungslagern werden mit Medikamenten ruhiggestellt, vergewaltigt, gefoltert, erpresst, zwangssterilisiert (S. 195, Quellenangabe), geschlagen und mit Psychoterror umgedreht. Nach fast 3 Jahren darf sie das Lager verlassen, nachdem sie in unzähligen Gesprächen mit Polizist*innen immer wieder ihre Schuld bestätigt hat. Ihre Familie in Frankreich muss sie mit allem Tun aufzuhören, denn es ginge ihr gut. . Unter dem Deckmantel, den islam*istischen Ter*rorismus zu terminieren, wurden in China über eine Million Uigur*innen in Umerziehungslager deportiert. Nur wenige haben den Kampf dort überlebt. Wer sich gegen das System auflehnt wird weggesperrt oder getötet. Das chinesische Regime duldet keinen Widerspruch, keine Auflehnung und keine Kritik. . Immer noch werden diese Lager betrieben und Menschen sterben. China streitet diese Lager auch nicht ab, nennt sie aber „Ausbildungszentren“, welche der Fürsorge der Bürger*innen gegen den Ter*rorismus dienen. Eine unabhängige Untersuchung durch Europäische Behörden werden von China nicht zugelassen … kennen wir ja nur zu gut .. nach dem Ausbruch einer weltweiten Pandemie durfte ja auch nicht recherchiert werden. . Gulbahar wird nie wieder die Frau sein, die sie einmal war. Trotz dieser Widrigkeiten und Gräueltaten hat sie den Glauben an sich nicht verloren und auch noch den Mut gefasst, trotz (Be-)Drohungen gegenüber ihrer Familie, als erste ihre Geschichte niederzuschreiben. Mut kann eine nicht kaufen! . #LESEEMPFEHLUNG – und gute Nerven beim Lesen, denn es ist sehr emotional und aufwühlend und produziert Gänsehaut und gedankliche Momente des Grauens in den Köpfen der Leser*innen. Das Buch hallt sehr lange nach und machte mir bewusst in welchem Luxus ich lebe, dass ich keine Angst vor diesen Dingen haben muss, meine Meinung kundtun darf. Eine Freiheit, die die Menschen in diesem Land leider nicht kennen. .

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