Hotel Iris: A Novel
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Beschreibung
In a crumbling seaside hotel on the coast of Japan, quiet seventeen-year-old Mari works the front desk as her mother tends to the off-season customers. When one night they are forced to expel a middle-aged man and a prostitute from their room, Mari finds herself drawn to the man's voice, in what will become the first gesture of a single long seduction. In spite of her provincial surroundings, and her cool but controlling mother, Mari is a sophisticated observer of human desire, and she sees in this man something she has long been looking for.
The man is a proud if threadbare translator living on an island off the coast. A widower, there are whispers around town that he may have murdered his wife. Mari begins to visit him on his island, and he soon initiates her into a dark realm of both pain and pleasure, a place in which she finds herself more at ease even than the translator. As Mari's mother begins to close in on the affair, Mari's sense of what is suitable and what is desirable are recklessly engaged.
Hotel Iris is a stirring novel about the sometimes violent ways in which we express intimacy and about the untranslatable essence of love.
Buchinformationen
Beiträge
Eine etwas ungewöhnliche, aber interessante Liebe Das Buch: Die siebzehnjährige Mari arbeitet im Hotel ihrer Mutter. Meist an der Rezeption. Und da bekommt sie so einiges von den Eigenarten der Gäste mit. So auch, als mitten in der Nacht eine Hure ein Hotelzimmer verlässt – verfolgt von Rufen eines Mannes. Und dieser Mann geht Mari nicht mehr aus dem Kopf. Und so kommt es wie es kommen musste: Mari und der Mann, der Übersetzer, fangen heimlich ein Verhältnis an. Und dieses überschreitet viele Grenzen im Leben von Mari… Fazit: Mari ist jung. Und verliebt sich in einen alten Mann. Da rücken die Geschehnisse im Hotel Iris schnell in den Hintergrund. Denn tatsächlich ist diese „Liebe“ zwischen beiden weitaus reizvoller als das übliche Hotelleben in einem Küstenort. Denn schon alleine der Altersunterschied kann durchaus creepy erscheinen. Doch hat man das erst einmal hinter sich, wird es noch wilder: „50 Shades of Grey“ lässt grüßen! Aber dies soll jetzt auf keinen Fall abwertend klingen. Die Autorin schafft es durchweg die Anziehung zwischen Mari und ihrem Übersetzer niveauvoll und bedacht herüberzubringen. Es bleibt somit ein Buch über die Liebe. Und zeigt einige Facetten der Liebe und zeigt auch, was Träumerei, Besessenheit oder Anziehung ist. Denn ob Mari den Übersetzter wirklich liebt, weiß sie selbst nicht. Aber diese Anziehung beider ist auch eine Form der Liebe. Und so kann diese Story nur tragisch enden. Und auch das hat Ogawa gut hinbekommen, obwohl ein paar Seiten dann doch gut getan hätten. Trotzdem bleibt durchweg ein kleiner fader Beigeschmack zurück. Denn dieses Buch spielt mit den Grenzen der Gesellschaft. Und das kommt auch beim Leser an. Natürlich ist dies gewollt und Ogawa hat auch dies gut darstellen können. Dadurch kommen aber alle Figuren ein wenig zu negativ herüber, als sie eigentlich sein sollten. Aber das ist Kritik auf hohem Niveau. Zusammenfassend ist dieses Buch empfehlenswert. Absolut kein Vergleich zu dem oben genannten Buch. Niveauvoll, schüchtern, leise, attraktiv und begehrenswert. So ist dieses Buch. https://booksoftination.wordpress.com/2016/09/21/yoko-ogawa-hotel-iris/
Beschreibung
In a crumbling seaside hotel on the coast of Japan, quiet seventeen-year-old Mari works the front desk as her mother tends to the off-season customers. When one night they are forced to expel a middle-aged man and a prostitute from their room, Mari finds herself drawn to the man's voice, in what will become the first gesture of a single long seduction. In spite of her provincial surroundings, and her cool but controlling mother, Mari is a sophisticated observer of human desire, and she sees in this man something she has long been looking for.
The man is a proud if threadbare translator living on an island off the coast. A widower, there are whispers around town that he may have murdered his wife. Mari begins to visit him on his island, and he soon initiates her into a dark realm of both pain and pleasure, a place in which she finds herself more at ease even than the translator. As Mari's mother begins to close in on the affair, Mari's sense of what is suitable and what is desirable are recklessly engaged.
Hotel Iris is a stirring novel about the sometimes violent ways in which we express intimacy and about the untranslatable essence of love.
Buchinformationen
Beiträge
Eine etwas ungewöhnliche, aber interessante Liebe Das Buch: Die siebzehnjährige Mari arbeitet im Hotel ihrer Mutter. Meist an der Rezeption. Und da bekommt sie so einiges von den Eigenarten der Gäste mit. So auch, als mitten in der Nacht eine Hure ein Hotelzimmer verlässt – verfolgt von Rufen eines Mannes. Und dieser Mann geht Mari nicht mehr aus dem Kopf. Und so kommt es wie es kommen musste: Mari und der Mann, der Übersetzer, fangen heimlich ein Verhältnis an. Und dieses überschreitet viele Grenzen im Leben von Mari… Fazit: Mari ist jung. Und verliebt sich in einen alten Mann. Da rücken die Geschehnisse im Hotel Iris schnell in den Hintergrund. Denn tatsächlich ist diese „Liebe“ zwischen beiden weitaus reizvoller als das übliche Hotelleben in einem Küstenort. Denn schon alleine der Altersunterschied kann durchaus creepy erscheinen. Doch hat man das erst einmal hinter sich, wird es noch wilder: „50 Shades of Grey“ lässt grüßen! Aber dies soll jetzt auf keinen Fall abwertend klingen. Die Autorin schafft es durchweg die Anziehung zwischen Mari und ihrem Übersetzer niveauvoll und bedacht herüberzubringen. Es bleibt somit ein Buch über die Liebe. Und zeigt einige Facetten der Liebe und zeigt auch, was Träumerei, Besessenheit oder Anziehung ist. Denn ob Mari den Übersetzter wirklich liebt, weiß sie selbst nicht. Aber diese Anziehung beider ist auch eine Form der Liebe. Und so kann diese Story nur tragisch enden. Und auch das hat Ogawa gut hinbekommen, obwohl ein paar Seiten dann doch gut getan hätten. Trotzdem bleibt durchweg ein kleiner fader Beigeschmack zurück. Denn dieses Buch spielt mit den Grenzen der Gesellschaft. Und das kommt auch beim Leser an. Natürlich ist dies gewollt und Ogawa hat auch dies gut darstellen können. Dadurch kommen aber alle Figuren ein wenig zu negativ herüber, als sie eigentlich sein sollten. Aber das ist Kritik auf hohem Niveau. Zusammenfassend ist dieses Buch empfehlenswert. Absolut kein Vergleich zu dem oben genannten Buch. Niveauvoll, schüchtern, leise, attraktiv und begehrenswert. So ist dieses Buch. https://booksoftination.wordpress.com/2016/09/21/yoko-ogawa-hotel-iris/





