Hafni sagt
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Beschreibung
Ich will mich selbst neu erfinden.
Und ich weiß nicht, wie ich mich neu erfinden soll.
Hafni Jørgensen, 48 Jahre alt, hat beschlossen, sich von ihrem Mann zu trennen und einen lang gehegten Traum zu verwirklichen: eine kulinarische Smørrebrød-Reise durch ganz Dänemark, deren Höhepunkt die berühmte südjütländische Kaffeetafel mit einundzwanzig verschiedenen Kuchensorten sein soll. Andere wagen einen radikalen Neuanfang, Hafni aber träumt von rustikalen Landgasthöfen und Heringssymphonien mit Aquavit. Während sie sich immer weiter von ihrem früheren Leben entfernt, muss Hafni sich fragen: Was bleibt, wenn die Kinder erwachsen sind, die Ehe gescheitert ist, der Karrierezug längst abgefahren? Und wenn man noch dazu keine Vorstellung davon hat, was einen glücklich machen könnte?
Niemand schreibt so scharf, präzise und höchst unterhaltsam wie Helle Helle über das weibliche Selbst im 21. Jahrhundert. Eine literarische Roadnovel, die kleine Dramen, große Themen, Tragik und Komik, Trauer und Trost fulminant vereint.
»Ein Meisterwerk der dänischen Gegenwartsliteratur!« Jury Nordic Council Literary Prize
»Ein großer Roman in hundert kleinen Szenen (...) Voll grandioser Komik.« Franz Haas, NZZ
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Helle Helle, geboren 1965, gilt als eine der originellsten Schriftstellerinnen Skandinaviens und als Grande Dame der dänischen Gegenwartsliteratur. In ihrem Heimatland hat sie die höchsten literarischen Auszeichnungen erhalten, u. a. den Dänischen Kritikerpreis für ihren Roman »Rødby – Puttgarden«, den Per-Olov-Enquist-Preis, den Großen Preis der Dänischen Akademie und die Holberg-Medaille. Für ihre Romane »Hafni sagt« und »SIE« wurde sie für den Literaturpreis des Nordischen Rates nominiert. Ihre Bücher wurden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt. Helle Helle lebt mit ihrer Familie in Sorø.
Beiträge
Absolut lesenswert: 👍👍👍👍👍
Ein Roadmovie in Buchform. Hafni Jörgensen auf einem Smörrebröd-Trip, der stellvertretend für die Selbstfindung und Befreiung steht: ein tragikomisches Abenteuer in hundert Bildern und dreissig Tagen (statt wie geplant in acht). Helle Helle nimmt uns mit auf eine Reise durch das unspektakuläre, bisweilen triste südliche Dänemark, wo Menschen zu früh sterben, Wein des Weins wegen trinken und Pumps gegen Turnschuhe eintauschen. Eine wunderbare, heilsame Reise, die mir auch guttäte. In Hafni sagt sagt Hafni (Zitat) […] keine Phrasen mehr wie «Das wäre doch nicht nötig gewesen.» Nicht nicht-fluchen, nur weil rundherum nicht geflucht wird. Nicht ein Softeis bestellen, wenn ein Softeis bestellt wird. Nicht über Dinge schweigen, weil geschwiegen wird. Nicht Lamm bestellen, wenn Lamm bestellt wird. Nicht Jeans zu Jeans, Weiss zu Weiss […]. Beim Lesen ist mir aufgefallen, dass «dichten» und «dicht» eng verwandt sein müssen - aber ein Blick ins etymologische Wörterbuch (google.com) verneint diesen Zusammenhang. Seltsam! Trotzdem: Die Sprache ist präzise und überlegt, kein Wort ist zufällig, nichts ist üppig barock und alles modern.
Es ist...... ANDERS
Ein kulinarischer Roadtrip,würde ich sagen. Mir machte es jedenfalls Lust, Finnland kennenzulernen, ehrlich gesagt. Meine ABSOLUTE LESE EMPFEHLUNG, mit Hinweis auf folgende Nebenwirkungen: - Es können/ WERDEN Hungergefühle auftreten. - Es kann/ WIRD zu Fernweh führen. Japp, ich hatte danach echt den Drang- ab ins Auto und einfach drauflos zu fahren. Just say.

Beschreibung
Ich will mich selbst neu erfinden.
Und ich weiß nicht, wie ich mich neu erfinden soll.
Hafni Jørgensen, 48 Jahre alt, hat beschlossen, sich von ihrem Mann zu trennen und einen lang gehegten Traum zu verwirklichen: eine kulinarische Smørrebrød-Reise durch ganz Dänemark, deren Höhepunkt die berühmte südjütländische Kaffeetafel mit einundzwanzig verschiedenen Kuchensorten sein soll. Andere wagen einen radikalen Neuanfang, Hafni aber träumt von rustikalen Landgasthöfen und Heringssymphonien mit Aquavit. Während sie sich immer weiter von ihrem früheren Leben entfernt, muss Hafni sich fragen: Was bleibt, wenn die Kinder erwachsen sind, die Ehe gescheitert ist, der Karrierezug längst abgefahren? Und wenn man noch dazu keine Vorstellung davon hat, was einen glücklich machen könnte?
Niemand schreibt so scharf, präzise und höchst unterhaltsam wie Helle Helle über das weibliche Selbst im 21. Jahrhundert. Eine literarische Roadnovel, die kleine Dramen, große Themen, Tragik und Komik, Trauer und Trost fulminant vereint.
»Ein Meisterwerk der dänischen Gegenwartsliteratur!« Jury Nordic Council Literary Prize
»Ein großer Roman in hundert kleinen Szenen (...) Voll grandioser Komik.« Franz Haas, NZZ
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Helle Helle, geboren 1965, gilt als eine der originellsten Schriftstellerinnen Skandinaviens und als Grande Dame der dänischen Gegenwartsliteratur. In ihrem Heimatland hat sie die höchsten literarischen Auszeichnungen erhalten, u. a. den Dänischen Kritikerpreis für ihren Roman »Rødby – Puttgarden«, den Per-Olov-Enquist-Preis, den Großen Preis der Dänischen Akademie und die Holberg-Medaille. Für ihre Romane »Hafni sagt« und »SIE« wurde sie für den Literaturpreis des Nordischen Rates nominiert. Ihre Bücher wurden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt. Helle Helle lebt mit ihrer Familie in Sorø.
Beiträge
Absolut lesenswert: 👍👍👍👍👍
Ein Roadmovie in Buchform. Hafni Jörgensen auf einem Smörrebröd-Trip, der stellvertretend für die Selbstfindung und Befreiung steht: ein tragikomisches Abenteuer in hundert Bildern und dreissig Tagen (statt wie geplant in acht). Helle Helle nimmt uns mit auf eine Reise durch das unspektakuläre, bisweilen triste südliche Dänemark, wo Menschen zu früh sterben, Wein des Weins wegen trinken und Pumps gegen Turnschuhe eintauschen. Eine wunderbare, heilsame Reise, die mir auch guttäte. In Hafni sagt sagt Hafni (Zitat) […] keine Phrasen mehr wie «Das wäre doch nicht nötig gewesen.» Nicht nicht-fluchen, nur weil rundherum nicht geflucht wird. Nicht ein Softeis bestellen, wenn ein Softeis bestellt wird. Nicht über Dinge schweigen, weil geschwiegen wird. Nicht Lamm bestellen, wenn Lamm bestellt wird. Nicht Jeans zu Jeans, Weiss zu Weiss […]. Beim Lesen ist mir aufgefallen, dass «dichten» und «dicht» eng verwandt sein müssen - aber ein Blick ins etymologische Wörterbuch (google.com) verneint diesen Zusammenhang. Seltsam! Trotzdem: Die Sprache ist präzise und überlegt, kein Wort ist zufällig, nichts ist üppig barock und alles modern.
Es ist...... ANDERS
Ein kulinarischer Roadtrip,würde ich sagen. Mir machte es jedenfalls Lust, Finnland kennenzulernen, ehrlich gesagt. Meine ABSOLUTE LESE EMPFEHLUNG, mit Hinweis auf folgende Nebenwirkungen: - Es können/ WERDEN Hungergefühle auftreten. - Es kann/ WIRD zu Fernweh führen. Japp, ich hatte danach echt den Drang- ab ins Auto und einfach drauflos zu fahren. Just say.






