Habsburgs schwarze Schafe
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Beschreibung
Als sich Winston Churchill über die »idiotischen habsburgischen Erzherzöge« ärgerte, stand er mit seiner Ansicht nicht allein da. Warum kamen gerade bei diesem Herrschergeschlecht besonders viele Abweichungen von der Norm vor? Christian Dickinger schlägt die dunklen Seiten der Geschichte des Herrscherhauses auf und schreibt informativ und anschaulich über aristokratische Arroganz, den fanatischen Glauben an das Gottesgnadentum, die Jahrhunderte lang betriebene dynastische Inzucht und den Wahnsinn als deren Folge.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Christian Dickinger, geboren 1970 in Gmunden, studierte unter anderem Politikwissenschaft an der Universität Wien, wo er mit der Promotion am Institut für Staatswissenschaft abschloss. Er war seit 1997 freier Schriftsteller mit dem Schwerpunkt Politik und betätigte sich engagiert in der Kommunalpolitik, bis er 2021 verstarb. Von ihm erschienen zuletzt »Die Skandale der Republik«, »Franz Joseph I.«, »Die schwarzen Schafe der Wittelsbacher« und »Der Kreisky-Androsch-Konflikt«.
Beiträge
Vom Beginn der Dynastie bis zu ihrem Ende in der heutigen Neuzeit
Ich beschäftige mich schon seit längerer Zeit intensiv mit der Geschichte der Habsburger und allgemein mit historischen Familien und Persönlichkeiten. Viele Details und Anekdoten waren mir deshalb bereits vertraut, als ich zu Die schwarzen Schafe der Habsburger griff. Doch dieses Buch hat es geschafft, mir überraschend viel Neues zu bieten. Besonders beeindruckt hat mich, dass Ich durch dieses Buch Ferdinand den Gütigen praktisch neu kennengelernt habe – eine Figur, die in meinen bisherigen Studien kaum eine Rolle gespielt hatte. Wir alle haben wohl bei den Habsburgern sofort bestimmte bekannte Namen im Kopf, aber Dickinger holt auch die weniger präsenten, beinahe vergessenen Gestalten ans Licht. Was mich wirklich gefesselt hat, waren die zahlreichen Mythen rund um den Tod von Kronprinz Rudolf, dem Sohn von Sisi und Franz Joseph. Hier eröffnet das Buch spannende Perspektiven und gibt Einblicke, die ich so bisher noch nirgends gelesen habe. Wer, wie ich, dachte, schon alles über das tragische Ende Rudolfs zu wissen, wird hier definitiv überrascht. Das Werk spannt einen großen Bogen – von den Anfängen der Habsburger bis in die Gegenwart. Für mich persönlich lag der Reiz eindeutig in den älteren Kapiteln, da mich die neuere Geschichte weniger interessiert. Aber gerade wer ein vollständiges Bild dieser faszinierenden Dynastie sucht, wird dankbar sein, dass Dickinger diesen umfassenden Ansatz gewählt hat. Erstaunlich fand ich auch, wie viele "wüste Gestalten" tatsächlich unter den Habsburgern zu finden waren. Manchmal fühlte ich mich beim Lesen fast an eine Soap-Opera erinnert – Intrigen, Skandale, Tragödien und große Dramen inklusive. Alles in allem kann ich Die schwarzen Schafe der Habsburger jedem empfehlen, der sich für die Geschichte dieser einzigartigen Familie interessiert. Es ist informativ, unterhaltsam und auch für Kenner eine wahre Fundgrube an neuen Erkenntnissen. --- Möchtest du noch eine zweite Variante – vielleicht etwas kürzer oder formeller – als Alternative haben?
Enttäuschend
Ich habe mich wirklich sehr auf das Buch gefreut, wurde aber schwer enttäuscht. Ich bin kein Experte der Habsburger, weshalb ich teilweise wissenstechnisch bei null mit dem Buch angefangen habe. Was sofort aufgefallen ist: Der Autor bringt sehr oft seine persönliche Meinung mit ein. Leider war die auch nicht sehr positiv. Weshalb ein Buch über etwas schreiben, das man nicht mag? Was mir leider auch negativ aufgefallen ist, ist, dass viele Infos schlechtweg fehlen. Am Ende habe ich mehr Zeit damit verbracht, Infos auf Wikipedia zu finden, als Neues mit dem Buch zu lernen. Fazit: Das Buch war rausgeschmissenes Geld.
Beschreibung
Als sich Winston Churchill über die »idiotischen habsburgischen Erzherzöge« ärgerte, stand er mit seiner Ansicht nicht allein da. Warum kamen gerade bei diesem Herrschergeschlecht besonders viele Abweichungen von der Norm vor? Christian Dickinger schlägt die dunklen Seiten der Geschichte des Herrscherhauses auf und schreibt informativ und anschaulich über aristokratische Arroganz, den fanatischen Glauben an das Gottesgnadentum, die Jahrhunderte lang betriebene dynastische Inzucht und den Wahnsinn als deren Folge.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Christian Dickinger, geboren 1970 in Gmunden, studierte unter anderem Politikwissenschaft an der Universität Wien, wo er mit der Promotion am Institut für Staatswissenschaft abschloss. Er war seit 1997 freier Schriftsteller mit dem Schwerpunkt Politik und betätigte sich engagiert in der Kommunalpolitik, bis er 2021 verstarb. Von ihm erschienen zuletzt »Die Skandale der Republik«, »Franz Joseph I.«, »Die schwarzen Schafe der Wittelsbacher« und »Der Kreisky-Androsch-Konflikt«.
Beiträge
Vom Beginn der Dynastie bis zu ihrem Ende in der heutigen Neuzeit
Ich beschäftige mich schon seit längerer Zeit intensiv mit der Geschichte der Habsburger und allgemein mit historischen Familien und Persönlichkeiten. Viele Details und Anekdoten waren mir deshalb bereits vertraut, als ich zu Die schwarzen Schafe der Habsburger griff. Doch dieses Buch hat es geschafft, mir überraschend viel Neues zu bieten. Besonders beeindruckt hat mich, dass Ich durch dieses Buch Ferdinand den Gütigen praktisch neu kennengelernt habe – eine Figur, die in meinen bisherigen Studien kaum eine Rolle gespielt hatte. Wir alle haben wohl bei den Habsburgern sofort bestimmte bekannte Namen im Kopf, aber Dickinger holt auch die weniger präsenten, beinahe vergessenen Gestalten ans Licht. Was mich wirklich gefesselt hat, waren die zahlreichen Mythen rund um den Tod von Kronprinz Rudolf, dem Sohn von Sisi und Franz Joseph. Hier eröffnet das Buch spannende Perspektiven und gibt Einblicke, die ich so bisher noch nirgends gelesen habe. Wer, wie ich, dachte, schon alles über das tragische Ende Rudolfs zu wissen, wird hier definitiv überrascht. Das Werk spannt einen großen Bogen – von den Anfängen der Habsburger bis in die Gegenwart. Für mich persönlich lag der Reiz eindeutig in den älteren Kapiteln, da mich die neuere Geschichte weniger interessiert. Aber gerade wer ein vollständiges Bild dieser faszinierenden Dynastie sucht, wird dankbar sein, dass Dickinger diesen umfassenden Ansatz gewählt hat. Erstaunlich fand ich auch, wie viele "wüste Gestalten" tatsächlich unter den Habsburgern zu finden waren. Manchmal fühlte ich mich beim Lesen fast an eine Soap-Opera erinnert – Intrigen, Skandale, Tragödien und große Dramen inklusive. Alles in allem kann ich Die schwarzen Schafe der Habsburger jedem empfehlen, der sich für die Geschichte dieser einzigartigen Familie interessiert. Es ist informativ, unterhaltsam und auch für Kenner eine wahre Fundgrube an neuen Erkenntnissen. --- Möchtest du noch eine zweite Variante – vielleicht etwas kürzer oder formeller – als Alternative haben?
Enttäuschend
Ich habe mich wirklich sehr auf das Buch gefreut, wurde aber schwer enttäuscht. Ich bin kein Experte der Habsburger, weshalb ich teilweise wissenstechnisch bei null mit dem Buch angefangen habe. Was sofort aufgefallen ist: Der Autor bringt sehr oft seine persönliche Meinung mit ein. Leider war die auch nicht sehr positiv. Weshalb ein Buch über etwas schreiben, das man nicht mag? Was mir leider auch negativ aufgefallen ist, ist, dass viele Infos schlechtweg fehlen. Am Ende habe ich mehr Zeit damit verbracht, Infos auf Wikipedia zu finden, als Neues mit dem Buch zu lernen. Fazit: Das Buch war rausgeschmissenes Geld.







