Gott höchstselbst
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Ich bin ein bisschen verwirrt, finde aber sie Idee spannend
Ganz unverhofft erscheint Gott auf der Erde und löst einen Rummel um seine Person aus. Während er einerseits die Wirtschaft ankurbeln (mit jeder Menge Merch) und die Wissenschaft voranbringt, stellt sich bald auch schon die Frage, wie er all das Leid auf der Welt zulassen könne. So wird Gott der Prozess gemacht, während die Menschen weiter diskutieren, was oder wer Gott denn nun eigentlich für die Menschheit ist. Wunderbar verworren, mit jeder Mengen ironischer Spitzen beleuchtet die Graphic Novel das Sein oder Nicht-Sein Gottes.
"Gott höchstselbst" von Marc-Antoine Mathieu ist eine intelligente, elegante und überraschend sanfte Auseinandersetzung mit dem Göttlichen in einer säkularisierten Welt. Mathieu zeigt, wie wenig wir vorbereitet wären, wenn das Absolute tatsächlich in unsere Realität träte – und wie sehr wir es doch herbeisehnen. Mathieu wagt sich an ein Sujet, das in der Literaturgeschichte meist mit Pathos, Dogmatik oder Satire überladen ist: Gott tritt als reale Figur in der Welt auf, und die Menschheit muss damit umgehen. Doch statt religiöser Polemik oder plumper Blasphemie wählt Mathieu einen kühlen, fast bürokratischen Blick. Gott wird zum Verwaltungsproblem, zum Medienphänomen, zum Objekt politischer und ökonomischer Interessen. Gerade diese Nüchternheit macht das Buch so wirkungsvoll. Mathieu entzieht dem Thema jede Mystik und zeigt, wie moderne Gesellschaften selbst das Transzendente in ihre Funktionslogiken pressen würden.
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Ich bin ein bisschen verwirrt, finde aber sie Idee spannend
Ganz unverhofft erscheint Gott auf der Erde und löst einen Rummel um seine Person aus. Während er einerseits die Wirtschaft ankurbeln (mit jeder Menge Merch) und die Wissenschaft voranbringt, stellt sich bald auch schon die Frage, wie er all das Leid auf der Welt zulassen könne. So wird Gott der Prozess gemacht, während die Menschen weiter diskutieren, was oder wer Gott denn nun eigentlich für die Menschheit ist. Wunderbar verworren, mit jeder Mengen ironischer Spitzen beleuchtet die Graphic Novel das Sein oder Nicht-Sein Gottes.
"Gott höchstselbst" von Marc-Antoine Mathieu ist eine intelligente, elegante und überraschend sanfte Auseinandersetzung mit dem Göttlichen in einer säkularisierten Welt. Mathieu zeigt, wie wenig wir vorbereitet wären, wenn das Absolute tatsächlich in unsere Realität träte – und wie sehr wir es doch herbeisehnen. Mathieu wagt sich an ein Sujet, das in der Literaturgeschichte meist mit Pathos, Dogmatik oder Satire überladen ist: Gott tritt als reale Figur in der Welt auf, und die Menschheit muss damit umgehen. Doch statt religiöser Polemik oder plumper Blasphemie wählt Mathieu einen kühlen, fast bürokratischen Blick. Gott wird zum Verwaltungsproblem, zum Medienphänomen, zum Objekt politischer und ökonomischer Interessen. Gerade diese Nüchternheit macht das Buch so wirkungsvoll. Mathieu entzieht dem Thema jede Mystik und zeigt, wie moderne Gesellschaften selbst das Transzendente in ihre Funktionslogiken pressen würden.





