Geschwister
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Beschreibung
Geschwister prägen unser Leben viel mehr, als uns bewusst ist. Welche Facetten unseres Ichs wir kultivieren, wie wir uns in der Gesellschaft positionieren, welche Partner uns gefallen – unsere gesamte Identität hängt auch mit unseren Geschwistern zusammen.
Mit Geschwistern lernen wir nicht das Teilen. Nein, wir lernen das Verhandeln und die Grenzen unserer Macht zu akzeptieren. Mit Geschwistern erfahren wir das erste Mal, was Gerechtigkeit bedeutet. Nicht durch unseren Edelmut, sondern durch den wütenden Zorn in uns, wenn wir uns übervorteilt fühlen.
Im sozialen Trainingscamp der Familie lernen wir auch unsere Rollen einzunehmen und fast nichts kann uns davor schützen, auch als Erwachsener wieder der große Bruder zu sein, der alle Schläge abfängt, oder die kleine Schwester, der niemand etwas zutraut.
Die Vielfalt der hier versammelten Geschwistergeschichten, ergänzt um die Erkenntnisse der Geschwisterforschung, macht es leicht, sich selbst tiefer zu verstehen, gleich ob man mit oder ohne Geschwister aufgewachsen ist.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Susann Sitzler wurde 1970 in Basel geboren und lebt als Journalistin und Buchautorin in Berlin; sie verfasste Reportagen, Porträts und Rundfunkfeatures etwa für Die Zeit, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Merian und Deutschlandradio Kultur; zahlreiche Buchveröffentlichungen, zuletzt bei Klett-Cotta erschienen: »Freundinnen. Was Frauen einander bedeuten« und »Geschwister. Die längste Beziehung des Lebens«.
Beiträge
Eine gute Studie der Beziehung von nahen und fernen Geschwistern und der Auswirkungen dieser auf alle Facetten unseres Lebens. Leider stellt die Autorin ihre eigene, schwierige Geschwisterbeziehung stark in den Mittelpunkt. Diesen negativen Aspekt spürt man auch zwischen den Zeilen, es wirkt, als verarbeite sie die Situationen noch während des Schreibens. Dadurch fehlt es dem Buch an Neutralität, die sich die Leser selbst schaffen müssen. Wem das gelingt, der/die findet in "Geschwister: Die längste Beziehung des Lebens" zahlreiche Tipps zum Aufbauen, Vertiefen, Relativieren, Aufarbeiten und Nachhalten der Verbindung zu den eigenen Geschwistern, die sich auch auf andere Beziehungen übertragen lassen.
Beschreibung
Geschwister prägen unser Leben viel mehr, als uns bewusst ist. Welche Facetten unseres Ichs wir kultivieren, wie wir uns in der Gesellschaft positionieren, welche Partner uns gefallen – unsere gesamte Identität hängt auch mit unseren Geschwistern zusammen.
Mit Geschwistern lernen wir nicht das Teilen. Nein, wir lernen das Verhandeln und die Grenzen unserer Macht zu akzeptieren. Mit Geschwistern erfahren wir das erste Mal, was Gerechtigkeit bedeutet. Nicht durch unseren Edelmut, sondern durch den wütenden Zorn in uns, wenn wir uns übervorteilt fühlen.
Im sozialen Trainingscamp der Familie lernen wir auch unsere Rollen einzunehmen und fast nichts kann uns davor schützen, auch als Erwachsener wieder der große Bruder zu sein, der alle Schläge abfängt, oder die kleine Schwester, der niemand etwas zutraut.
Die Vielfalt der hier versammelten Geschwistergeschichten, ergänzt um die Erkenntnisse der Geschwisterforschung, macht es leicht, sich selbst tiefer zu verstehen, gleich ob man mit oder ohne Geschwister aufgewachsen ist.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Susann Sitzler wurde 1970 in Basel geboren und lebt als Journalistin und Buchautorin in Berlin; sie verfasste Reportagen, Porträts und Rundfunkfeatures etwa für Die Zeit, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Merian und Deutschlandradio Kultur; zahlreiche Buchveröffentlichungen, zuletzt bei Klett-Cotta erschienen: »Freundinnen. Was Frauen einander bedeuten« und »Geschwister. Die längste Beziehung des Lebens«.
Beiträge
Eine gute Studie der Beziehung von nahen und fernen Geschwistern und der Auswirkungen dieser auf alle Facetten unseres Lebens. Leider stellt die Autorin ihre eigene, schwierige Geschwisterbeziehung stark in den Mittelpunkt. Diesen negativen Aspekt spürt man auch zwischen den Zeilen, es wirkt, als verarbeite sie die Situationen noch während des Schreibens. Dadurch fehlt es dem Buch an Neutralität, die sich die Leser selbst schaffen müssen. Wem das gelingt, der/die findet in "Geschwister: Die längste Beziehung des Lebens" zahlreiche Tipps zum Aufbauen, Vertiefen, Relativieren, Aufarbeiten und Nachhalten der Verbindung zu den eigenen Geschwistern, die sich auch auf andere Beziehungen übertragen lassen.




