Geliebte Kinder

Geliebte Kinder

Hardcover
4.54

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Beschreibung

"Sie haben einen Idioten geboren!" Mit diesen niederschmetternden Worten wird die frisch gebackene Mutter nach dem Erwachen aus der Narkose vom Arzt begrüßt. Ihr Sohn Olaf wird mit Trisomie 21, dem Down-Syndrom geboren. Zutiefst verunsichert weiß die junge Frau zunächst nicht, wie sie mit der Situation umgehen soll. Doch beim Anblick ihres hilfsbedürftigen, niedlichen Säuglings erwacht ihr Kampfgeist - der sie ihr Leben lang nicht mehr verlassen wird. Als Mutter stößt Maren Müller-Erichsen überall auf Barrieren. Egal ob Kindergarten, Schule, Wohnung und Job - nie gibt es gute Strukturen, in denen Olaf ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben führen kann. Kämpferisch und tief betroffen von der Gleichgültigkeit und der Bürokratie geht sie ein Hindernis nach dem anderen an, kann als Vorsitzende des Vereins Lebenshilfe die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen aktiv mitgestalten und leiht als Hessische Landesbeauftragte denjenigen ihre Stimme, die nicht für sich selbst eintreten können. Der beeindruckende Lebensweg einer Vorkämpferin. Und ein packendes Plädoyer, das veranschaulicht, wie durch kleine Schritte Großes verändert werden kann.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Autobiografien
Format
Hardcover
Seitenzahl
248
Preis
20.60 €

Autorenbeschreibung

Maren Müller-Erichsen wurde am 2. Juni 1938 in Bernburg (Halle) geboren, machte zunächst eine Ausbildung zur Landwirtschaftlich-Technischen Assistentin von 1958 bis 1981 am Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung der Universität Gießen, bevor sie sich ihrer eigentlichen Lebensaufgabe, dem Engagement für Menschen mit Behinderungen widmete. Foto © O. Schepp, Gießener Allgemeine Zeitung

Merkmale

1 Bewertungen

Stimmung

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Hauptfigur(en)

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Handlungsgeschwindigkeit

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Schreibstil

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Beiträge

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Alle
4

informativ, lehrreich und spannend!

In dem Buch „geliebte Kinder“ geht es um Maren Müller-Erichsen, eine Mutter, die sich mit Laib und Seele einer unglaublich wichtigen Aufgabe widmet: der Kampf für die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Ihr Sohn Olaf wird mit Trisomie 21, dem Down-Syndrom geboren. Und obwohl sie zu Beginn Angst hat und viele Sorgen aufkommen, nimmt sie die Herausforderung an und gibt alles, damit ihr Kind ein glückliches, erfülltes und selbstbestimmtes Leben führen kann. Überall stößt sie auf Barrieren, egal ob im Kindergarten, in der Schule oder bei der Job- und Wohnungssuche. Schritt für Schritt widmet sie sich einem Problem nach dem anderen und kämpft damit nicht nur für ihren Sohn, sondern auch für viele andere Betroffene. Ihr Ehrgeiz, ihr Kampfeswille und ihre Leidenschaft war in jedem der Kapitel zu spüren. Man konnte deutlich erkennen, wie wichtig ihr die Inklusion von Menschen mit Behinderung und die Verbesserung von alltäglichen und wohlbekannten Hindernissen ist. In dem Buch liegen die Schwerpunkte hauptsächlich auf ihrer eigenen Wahrnehmung, ihren Alltag mit ihrem Sohn und die Schwierigkeiten, denen sie sich als Familie stellen müssen. Auch ihre politischen Ansichten und Aktivitäten spielen hier eine große Rolle. Hier werden zudem wichtige Aspekte, wie z. B. das Schulsystem, beleuchtet. Insgesamt war das Buch für mich sehr spannend und lehrreich. Auch aus pädagogischer Sicht konnte ich viele gute Ansätze und Ideen mitnehmen. Mit dem Thema sollten sich definitiv mehr Menschen beschäftigen. Keine Kritik, dennoch ein wichtiger Punkt: Ich hätte mir tatsächlich etwas mehr Einblick ins Glaubensleben der Familie und den Blick auf wichtige Aussagen der Bibel im Bezug auf dieses Thema gewünscht.

5

In dem Buch geht um eine Mutter kämpft für die Rechte von Menschen mit Behinderungen.

Die geschichtlichen Hintergründe zur Entstehung der Lebenshilfe Gießen sind ganz interessant, Ihr Lebensgeschichte und die ihr Sohnes hat mich sehr berührt. Ich kann das Buch nur empfehlen

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