Ganz normale Tage

Ganz normale Tage

Buch
4.112

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Beschreibung

In klarer wie poetischer, emotionaler wie analytischer Sprache erzählt Anna Irmgard Jäger über eine Kindheit und ein Erwachsenwerden, über Erika, das Kind verrückter Eltern, das irgendwann selbst verrückt wird. Die Mama schizophren und bipolar, der Papa Alkoholiker. Zwischen Griechenland und Deutschland, Athen und Bremen, ein ständiges Hin und Her. Großwerden im Zigarettenrauch der Eltern; ein Schluck Bier zum Einschlafen, wenn "Lalelu" nicht wirkt. Wie Erika eine Tablettensucht entwickelte; wie sie morgens als Deutschlehrerin und abends als Tabledancerin arbeitete. Für Erika waren es ganz normale Tage, für andere eine besorgniserregende Kindheit. Der Fluch ihrer schizophrenen Mutter, ein Kind mit Behinderung zu bekommen, ist Teil von Erikas Heilung. Ein Fluch, der zum Geschenk wurde. Die Autorin glaubt, dass jede Seele ein Anliegen hat. Ihres ist das Teilen von Geschichten: Es gibt einen Weg raus aus dem Dunklen, zu einem Leben, das weiterhin lebenswert ist.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Memoiren
Format
Buch
Seitenzahl
244
Preis
20.00 €

Autorenbeschreibung

Anna Irmgard Jäger kam 1987 in Bremen auf die Welt. Mutter Griechin, Papa Deutscher. In Deutschland und Griechenland verbrachte sie ihre turbulente Kindheit. Ihre erste Ausbildung erlangte sie als Physiotherapeutin und Chiropraktikerin in Athen. Nachts tanzte sie in den Bars und Clubs von Athen und tags arbeitete sie als Deutschlehrerin für Kinder. Mit 22 Jahren zog sie wieder nach Bremen. Dort studierte sie Tanz und Theaterpädagogik und erhielt das Deutschlandstipendium für begabte und leistungsstarke Studierende. Die Stadt Bremen verlieh ihr zwei weitere Stipendien für ihre ausdrucksstarken, künstlerischen Auseinandersetzungen. Inzwischen arbeitet sie auf und hinter der Bühne. Filmisch war sie zuletzt in Björn Betons (Fettes Brot) Film Noir Kurzfilm zu sehen. Sie gibt regelmäßig künstlerische Workshops für Kinder und Jugendliche. Mit dem kreativen Schreiben begann sie schon als Grundschulkind. Der Roman "Ganz normale Tage" (2023) ist ihr Debüt.

Beiträge

3
Alle
2.5

Einige Kapitel habe ich sehr gerne gelesen und gingen unter die Haut. Andere waren etwas wirr und (für mich) ohne Zusammenhang.

3.5

Anfangs etwas verwirrend, das Ende aber sehr bewegend

5

So ganz normal voll im Leben

Ganz normale Tage erzählt eine unfassbare Geschichte die voll mit Charakteren ist deren Leben und Erlebnisse für viele Menschen reichen. Sehr ereignisreich wird hier aus Erikas Perspektive eine Achterbahn voller Gefühle geschildert und Situationen beschrieben die oftmals einem das Lachen im Halse stecken bleiben lassen. Das Wort Traumta steht wirklich im Zentrum und irgendwie ist war das Buch für mich wie eine Umarmung und einen Tritt in den Magen zugleich. Fabelhaft dieses Debüt!

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