Frei am Fels

Frei am Fels

Paperback
4.57

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Beschreibung

In extremen Sphären unterwegs - Wie Alex Megos zu Deutschlands bestem Kletterer wurde

Es wäre Alex Megos nicht recht, wenn man ihn als neuen Star der deutschen Kletterszene beschreibt. Dabei ist der bescheidene 31-Jährige aus Erlangen genau das. Seine Spezialdisziplin sind Routen am Fels , wobei die Herausforderung nicht hoch genug sein kann – Megos hat mehrere Strecken im 9. Schwierigkeitsgrad gemeistert, mehr geht beim Klettern nicht. Seine Leistungsstärke brachte ihn bis zu den Olympischen Spielen von Paris, wo er allerdings alles andere als gut abschnitt. Darüber spricht Alex Megos in diesem Buch genauso schonungslos offen wie über seine Magersucht und die ihm so wichtigen Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

Ein Spitzensportler , der offen über Rückschläge bei Olympia, psychische Herausforderungen wie Magersucht und persönliche Schwächen spricht Persönlich, intensiv, inspirierend: Einblicke in den Kopf eines Ausnahmeathleten Megos gehört zu den wenigen weltweit , die mehrere Routen im 9. Schwierigkeitsgrad bezwungen haben

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Sport & Freizeit
Format
Paperback
Seitenzahl
288
Preis
22.70 €

Autorenbeschreibung

Alex Megos, Jahrgang 1993, ist Deutschlands neuer Kletterstar. Wenn der Erlanger nicht gerade in seiner eigenen Boulderhalle trainiert, begibt er sich weltweit auf Felsrouten mit hohen Schwierigkeitsgraden oder gewinnt Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften. Neben dem Klettersport engagiert sich Megos für Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

Beiträge

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Alle
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Sehr mutig, was er macht

🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹 Rezension zu "Frei am Fels". (Buchkletterwelt). von Alex Megos und Andreas Thamm Sehr mutig, was er macht ❤️❤️❤️❤️❤️ Ihr kennt sicherlich Alex Megos. Er ist ein Spezialist in der Kletterszene. Keine Herausforderung ist unmöglich bei ihm. Er geht dabei auch über sehr hohe Routen am Fels. Hier schreibt er über Erlebnis am Fels und es werden auch Videos auf Youtube gezeigt, wo der liebe Alex in voller Aktion ist. Ich finde es auf jeden Fall äußerst beeindruckend, was er im Laufe der Zeit an Erfahrung hinzu gewonnen hat. Da das Klettern ja auch nicht unbedingt eine einfache Sportart ist. Alleine schon, wenn man selber sieht, in welcher Höhe sich ein Kletterer bewegt und es dabei auch nicht so ganz ungefährlich ist. Das sah ich jetzt wirklich auch in Videos und ich bin sehr tief beeindruckt davon. Ich finde es auch wirklich sehr beachtlich, welches Talent er da in sich hat und auch bereits im Leben einiges miterlebt hat . Da habe ich wirklich noch mehr gestaunt. Hut ab, mich hat es auf jeden Fall tief beeindruckt. Ich werde mir weiterhin seinen Sport ansehen und ich kann es jedem von euch dabei auch wirklich sehr weiterempfehlen. Wenn ihr individuell Zeit habt, dann erkundet es bitte. Seid alle bitte so mutig und kommt mit in die VIRTUELLE Kletterwand. 🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹

4

Fels, Freiheit, Kopfkino

Gutes Buch macht mir beim Lesen die Knie weich — hier war es eher die Vorstellung, wie die Finger an rauem Fels nach Halt suchen. Frei am Fels packt einen nicht, es wirft einen kurz raus und zieht einen dann wieder hoch, mit diesem besonderen Alex-Mix aus Bescheidenheit, Biss und leichtem Größenwahn, der aber nie arrogant wird. Als Klettergeschichte funktioniert das Buch prima: Touren, Routen im 9er-Bereich, dieses permanente Tasten nach dem nächsten Griff — das kommt echt rüber. Technische Exkurse sind sparsam, dafür gibt’s mehr Kopfkino: Tage mit Adrenalin, Nächte mit Grübeleien, das leise Rattern im Kopf, wenn ein Zug nicht sitzt. Ich habe gelacht, ich habe gegrübelt, und an einer Stelle sogar kurz die Luft angehalten, als er von seinem Scheitern bei Olympia erzählt. Das sitzt. Was richtig gut tut: die Ehrlichkeit. Megos redet Klartext über Essstörung, über die Scham, über das Versagen. Keine Selbsterhöhung, kein heroisches Pathos — das macht ihn nahbar. Und wenn er über Klimaschutz und Nachhaltigkeit spricht, merkt man: Da tickt einer, der nicht nur an den nächsten Gipfel denkt, sondern an die Welt, die er dabei hinterlässt. Respekt dafür. Kritisch gesagt: Wer einen knallharten Trainingsplan oder detaillierte Technikmeisterklasse will, sucht hier vergebens. An manchen Stellen wünschte ich mir mehr Tiefe in der psychologischen Aufarbeitung — das Thema hat mehr Ecken, die nur gestreift werden. Trotzdem wirkt das Buch nie unfertig, eher wie ein ehrliches Gespräch nach dem letzten Seilwurf. Locker genug zum Durchlesen, ernst genug, um hängen zu bleiben. Vier Sterne, weil’s packt, weil’s ehrlich ist, und weil ein bisschen mehr innere Arbeit dem Buch noch gutgetan hätte. Aber hey — wer will schon ein komplett durchgekautes Leben? Ein paar schroffe Kanten gehören dazu.

Fels, Freiheit, Kopfkino
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